Was passiert mit der monatlichen Rente, wenn der Versicherte bereits vor Ablauf der Laufzeit stirbt? Wie viel Geld erhält der hinterbliebene Ehepartner? Wie das bei der Riester-Rente der Bayerischen genau funktioniert und welche Vorteile sie hat, erklärt unser Makler und Riesterexperte Joachim Haid im Video.

Unterschied Garantielaufzeit und Rückzahlgarantie

Am Markt gibt es zwei unterschiedliche Renten-Systeme: Auf der einen Seite existiert das Modell der Rentengarantiezeit. Die Bayerische bietet hingegen das Modell der Rückzahlgarantie. Joachim Haid erklärt die beiden Systeme anhand eines Beispiels.

Zu Rentenbeginn sind 100.000 Euro im Topf:
Im Modell 1 mit einer Garantielaufzeit von 20 Jahren kommt eine monatliche Rente von 287,60 Euro zur Auszahlung. Die Rente der Bayerischen liegt in diesem Fall hingegen bei 264,90 Euro. Auf den ersten Blick erscheint die Rechnung einfach: In unserem Modell gibt es jeden Monat eine etwas niedrigere Rente. Doch daraus ergibt sich folgender Vorteil.

Der Vorteil für die Hinterbliebenen

Wenn nun beispielsweise nach 15 Jahren der Tod eintreten würde, steht die monatliche Rente noch für fünf Jahre aus. Beim ersten Modell wären das für die Hinterbliebenen also noch 17.256 Euro Hinterbliebenenrente. Im zweiten Modell der Rückzahlgarantie müssen wir den Gesamtbetrag der bisher gezahlten Rente von den 100.000 Euro, die zu Rentenbeginn im Topf waren, abziehen. Übrig bleibt ein Restkapital von 52.318 Euro, das nun an die Hinterbliebenen geht. Die Hinterbliebenen-Absicherung ist bei uns also mehr als dreimal so hoch wie beim Modell mit Garantielaufzeit.

„Mit nur etwas niedrigerer Rente ein echter Mehrwert für Ihre Kunden im Bereich der Hinterbliebenen-Absicherung“, so der Riester-Experte Joachim Haid. Der hinterbliebene Ehegatte oder Lebenspartner kann diesen Betrag entweder als einmalige Kapitalauszahlung erhalten, beispielsweise in einem geförderten Altersvorsorgevertrag des Ehepartners oder in eine lebenslange Hinterbliebenenrente umwandeln.

Titelbild & Video: © die Bayerische