Leistungsdarstellung in der Lebensversicherung: Reine Zahlenvergleiche reichen nicht

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Zum dritten Mal in Folge wurde die Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung AG (BL) in diesem Jahr im Assekurata-Unternehmensrating mit der Bestnote A+ („sehr gut“) ausgezeichnet. Bewertet werden dabei die Teilkategorien Sicherheit, Erfolg und Wachstum/Attraktivität am Markt.

„Die dritte Auszeichnung in Folge zeigt zum einen, unsere nachhaltige Strategie bewährt sich und zum anderen, dass sich unsere kontinuierliche Arbeit am Erfolg des Unternehmens auszahlt“, so Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische.

Auf diese nachhaltige Strategie setzt die Bayerische auch in ihrer Leistungsdarstellung in der Lebensversicherung. Auch wenn das bedeutet, dass sie in Vergleichsprogrammen nicht immer auf den vordersten Plätzen landen. Doch woran liegt das?

Strenge Maßstäbe, klare Informationen

Vor allem an den Vorgaben des Gesetzgebers. Die Leistungsdarstellung unterteilt sich in drei verschiedene Bereiche. Die strengsten Regeln bestehen für die Muster-Produktinformationsblätter (PIB). Weniger restriktiv sind die individuellen Produktinformationsblätter und den größten Freiraum haben Versicherer im Bereich der Hochrechnungen für das allgemeine Angebot. „Es gibt Anbieter, die diese Gestaltungsfreiräume für sich maximal ausnutzen, um zahlentechnisch entsprechend gut da stehen zu können“, erklärt SOFTFIN-Geschäftsführer Joachim Haid. Im Gegensatz dazu zieht die Bayerische die strengen Maßstäbe der Muster-Produktinformationsblätter konsequent durch und wendet sie auch auf das Angebot an.

Ein selbst verschuldeter Nachteil?

Dr. Herbert Schneidemann: „Ja, vielleicht benachteiligen wir uns selbst damit. Aber den Kunden sind wir es schuldig.“ Ganz nach dem Reinheitsgebot der Bayerischen, fährt die Versicherungsgruppe eine klare, verständliche Linie. Denn „Sinn und Zweck der ganzen Regelung war es, Transparenz zu schaffen“, so Schneidemann. Und Transparenz sei vor allem zu erreichen, wenn alle Informationen über alle Wege gleich sind. Nur so wissen Vermittler und Kunden, was sie mit den Zahlen anfangen können.

Wie kann nun der Vermittler seinen Kunden kompetent und umfassend beraten?

Für Versicherungsexperte Philip Wenzel ganz klar: „Grundlage der Beratung ist immer Bedarf und Bedürfnis des Kunden.“ Es ist die Aufgabe der Vermittler, nicht mehr rein nach Zahlen zu vergleichen. Sondern herauszufinden, wie diese überhaupt zustande kommen. Denn: „Man muss dem Kunden klar machen, dass die Ehrlichkeit ein viel wichtigerer Faktor ist, als ein Versprechen, das später einmal herauskommen soll“, so Wenzel.

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Titelbild & Video: © die Bayerische

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