Karl-Heinz Fürst von Sayn-Wittgenstein: bAV lohnt sich!

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Ein wolkenloser Himmel, warmer Sonnenschein, der vom blauen Meer reflektiert wird. Und das sanfte Rauschen der Wellen im Ohr. Wir befinden uns auf Mallorca. Genauer gesagt im Westen Mallorcas, in Santa Ponça.

Hier steht die beeindruckende Villa Colani. Zwei Pools hat sie, und 9 Schlafzimmer. Im Inneren strahlen Gold und Swarovski Kristalle. Geschätzter Wert: 25 Millionen Euro. Sie gehört einem illustren Zeitgenossen mit hochherrschaftlichem Namen: Karl-Heinz Richard Fürst von Sayn-Wittgenstein.

„Versichert innerhalb von einer Stunde“

Heute kennt man ihn vor allem als exzentrischen Multimillionär und Kunstsammler. Aber den Grundstein für sein Vermögen legte er mit etwas Anderem: Dem Verkauf betrieblicher Altersvorsorge. Dazu sagt er selbst: „Alle haben Lebensversicherungen verkauft. Ich hab mich einschulen lassen auf betrieblich Altersvorsorge. Firmenchefs hatten wenig Zeit. Ich bin hin, eine Stunde lang. Der hat zehn Leute, 15, 30 Angestellte. Die hab ich versichert innerhalb von einer Stunde.“

Die erste Millionen mit 25

Und das Modell war höchst erfolgreich. Mit 25 hatte der Junge aus dem Regensburger Problemviertel Hohen Kreuz seine erste Millionen erwirtschaftet. Laut eigener Aussage.

Natürlich ließe sich jetzt erwidern, dass das eine ganze Weile her ist. Aber es gibt einen großen Faktor, der dafür spricht, dass der Bedarf nach betrieblicher Altersvorsorge weiterhin besteht oder sogar wachsen wird.

Große Zielgruppe

Der Verbreitungsgrad der betrieblichen Altersvorsorge ist nicht leicht festzustellen. Dazu existieren unterschiedliche Befunde. Wenn man den Zahlen von Infratest traut, liegt der Anteil von aktiv versicherten Arbeitnehmern bei 60 Prozent. Damit wären 12,8 Millionen sozialversicherungspflichtige Angestellte in Deutschland noch ohne betriebliche Altersvorsorge. Keine kleine Zielgruppe. In den neuen Bundesländern sorgen dem statistischen Bundesamt zufolge nur 16,7 Prozent aller Angestellten betrieblich fürs Alter vor.

Kleinvieh macht auch Mist

Die größte Lücke der betrieblichen Altersvorsorge findet sich im Bereich der Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern. Hier verfügen nur 30 Prozent aller Angestellten über eine betriebliche Altersvorsorge. Von diesen Unternehmen gibt es in Deutschland etwa 5,7 Millionen. Vor allem unter Berufseinsteigern im Alter von 15 bis 25 Jahre ist der Anteil gering. Nur jeder zehnte von ihnen sorgt betrieblich vor.

Für Makler bedeutet das: es gibt noch eine Menge zu tun. Natürlich heißt das nicht automatisch, dass sich in kürzester Zeit Millionen verdienen lassen, so wie es beim Versicherungs-Fürst der Fall war. Aber es gibt offensichtlich ungenutzte Potenziale und somit eine große Chance.

Übrigens: Die bAV-Tarife der Bayerischen sind erst im August vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung IVFP mit sehr guten Noten bedacht worden. Der klassischen bAV-Tarif Privatrente FLEXIBEL punktet mit der Gesamtnote 1,5. Mit derselben Gesamtnote kann die fondsgebundene Altersvorsorge Garantierente ZUKUNFT aufwarten.

Titelbild: © Wikimedia/Joco66

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