Hundehalterhaftpflicht: „Who let the dogs out“? Und wer haftet?

Von |2018-01-18T18:29:41+00:0022. Dezember 2017|Tags: , , , , |
  • Hunde sind die besten Freunde

„Ein Leben ohne Hund ist ein Hundeleben!“ Unbekannt

Und wie Recht der anonyme Schreiber hat. Sie sind nicht nur die besten Freunde des Menschen. Hunde tragen gar zu historischen Momenten bei. Indem sie ihren berühmten Begleitern Trost und Kameradschaft bieten. So war der schärfste Kritiker Richard Wagners sein Spaniel „Peps“. Niemals hätte Sigmund Freud so gut Zuhören gelernt, hätte es da nicht seinen chinesischen Chow-chow „Jofi“ gegeben.

Barack Obama wäre niemals so lässig unterwegs ohne seinen portugiesischen Wasserhund Bo. Und Vladimir Putin hätte gegenüber Angela Merkel seine Macht nicht demonstrieren können. Zumindest nicht ohne Koni, seinen schwarzen Labrador. Aber was tun, wenn beim Vierbeiner die Instinkte durchgehen? Wer haftet für den Schaden? Die Lösung: eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung.

Der echte Freund drängelt nicht vor

Die Deutschen lieben Haustiere. Das geht aus einer Bilanz des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. hervor. Demnach nennen rund 31,6 Millionen Haustiere Eigenheime und Gärten ihr Zuhause. Somit leben in 44 Prozent aller Haushalte Hund, Katze, Maus und Co. Ganze 19 Prozent der Besitzer halten sich mehr als zwei Tiere gleichzeitig. Mehr als die Hälfte (61 Prozent) aller Familien mit Kindern halten einen tierischen Freund.

Und auch wenn Katzen unangefochten die Spitze der beliebtesten Haustiere belegen, so tapst der Hund gleich an zweiter Stelle. Rund 8,6 Millionen Hunde leben in 24 Prozent der deutschen Haushalte.

Dabei zeigt die Erhebung “Beliebteste Hunderassen in Deutschland nach Anzahl neugeborener Welpen (2016)” der VDH folgende Top fünf an:

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Deutscher Schäferhund
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Dackel
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Deutsch Drahthaar
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Labrador Retriever
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Golden Retriever

„Alles für mein Tier“

Auch lassen sich Hundehalter hierzulande ihre Lieblinge was kosten. So betrug der Umsatz mit Haustierbedarf (Futter und Zubehör) laut Statista letztes Jahr rund 4.147 Millionen Euro. Dies verbuchte alleine der filialgebundene Einzelhandel. Zusätzlich erwirtschaftete der Onlinehandel 510 Millionen Euro.

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Stationärer Einzelhandel
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Onlinehandel

Sicherheit: Für Hunde und Menschen

Auch wenn der Haushund sich längst von seinen wölfischen Ursprungsgenossen unterscheidet: Er ist und bleibt ein Tier. Unberechenbar. Und anders als viele Besitzer es annehmen, müssen sie in voller Höhe für Schäden aufkommen, die ihre Schützlinge verursachen. Auch, wenn der Schaden kein Eigenverschulden ist. Den Liebsten aus Angst deswegen in ein Tierheim weggeben? Auf keinen Fall! Denn die Bayerische bietet mit ihrer Tierhalterhaftpflichtversicherung eine Lösung an. Egal ob:

  • Mietsachschäden,
  • Vermögensschäden,
  • Vorkommnisse im Ausland,
  • Schädigung von geschützten Arten oder natürlichen Lebensräumen,

die Tierhalterpolice der Bayerischen bietet einen rundum Schutz für Hunde und Halter.

Eine Pfote drauf

Nicht nur Schäden und unangenehme Vorkommnisse deckt die Tierhalterhaftpflichtversicherung der Bayerischen ab. So bietet sie eine pauschale Deckungssumme von 15 Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Kunden halten mehrere Tiere der gleichen Gattung? Dann zahlen sie einen geringeren Beitrag. Der Versicherungsschutz besteht auch bei Teilnahme in Hundeschulen. Ebenfalls sind Freunde, Bekannte oder Nachbarn, die gelegentlich auf die Tiere aufpassen, abgesichert.

In manchen Bundesländern (Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen) ist eine Hundehaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. So müssen Hunde ab einem Alter von drei bis sechs Monaten versichert sein.

Titelbild: © Anatoly Tiplyashin

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Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

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