Pangaea Life: „Und das war erst der Anfang.“

  • Uwe Mahrt Pangaea Life

Das Jahr 2017 stand für die Bayerische unter einem besonderen, einem grünen Stern. Denn mit der neu gegründeten Tochtergesellschaft Pangaea Life GmbH und dem dazugehörigen Fonds wurde einmal mehr umgedacht. Und diesmal unter nachhaltigen Vorzeichen. Uwe Mahrt, Geschäftsführer der Pangaea Life, blickt zurück und voraus.

umdenken.co: Herr Mahrt, ein bewegtes Jahr geht zu Ende. Neuer Fonds, neue Firma, neue Mission: Wie zufrieden sind Sie mit den ersten Monaten für Pangaea Life?

Uwe Mahrt: Ich bin sehr zufrieden, dass alles gut und rechtzeitig geklappt hat. Nachdem wir bereits im Sommer mit den ersten bAV-Tarifen gestartet waren, konnten wir die letzten rechtlichen und organisatorischen Hürden für unseren Nachhaltigkeits-Fonds im September meistern und pünktlich der DKM auch offiziell an den Start gehen. Das hat sich dann auch entsprechend gelohnt. Denn auf der DKM ist eines ganz deutlich geworden: Bei Vermittlern und ihren Kunden stoßen nachhaltige Versicherungs- und Vorsorgekonzepte auf ein wachsendes Interesse. Und so war der Messeauftritt auch eines meiner persönlichen Highlights in diesem Jahr. Denn aus unserer Sicht gehen wir mit den Pangaea Life-Produkten noch einen Schritt weiter, als der Markt.

umdenken.co: Wie genau meinen Sie das?

Uwe Mahrt: Nun ja, es gibt einige Anbieter von Öko-Fonds auf dem Markt. Allein in Deutschland existieren aktuell etwa 400 Fonds dieser Kategorie. Viele von ihnen beteiligen sich an bereits erfolgreichen Unternehmen. Natürlich hätten wir auch mit so einem Fonds arbeiten können. Aber wir wollten mehr Transparenz und Kontrolle schaffen und nach unseren eigenen Kriterien investieren. Denn nicht alle diese Fonds sind nach unseren Maßstäben auch tatsächlich nachhaltig. Für uns war es besonders wichtig, dass wir besten Gewissens sagen können: Alle unsere Investments entsprechen unseren Vorstellungen. Nur mit einem eigenen Fondsprodukt können wir das wirklich umsetzen.

umdenken.co: Was waren in diesem Jahr die größten Herausforderungen für Sie? Konnten Sie ein mangelndes Problembewusstsein feststellen oder eine allgemeine Skepsis?

Uwe Mahrt: Mangelndes Problembewusstsein ist im Bereich Umweltschutz zum Glück ein kleiner werdendes Problem. Denn das Thema Klimawandel und die Bedeutung des Klimaschutzes rücken immer mehr in den Fokus der Menschen – nicht zuletzt durch Events wie den Weltklimagipfel in Bonn, den wir mit großem Interesse verfolgt haben. Die Bayerische beschäftigt sich bereits seit 2015 mit diesen Themen. Dass wir schon 2017 eine Umsetzung präsentieren konnten, hat viele Skeptiker überrascht. Und das sage ich mit besonderem Stolz.

umdenken.co: Glauben Sie, dass Nachhaltigkeit auch im Bereich Investment an Bedeutung zunehmen wird?

Uwe Mahrt: Die Frage ist doch: Gibt es überhaupt einen anderen Weg? Der anthropogene Klimawandel ist real, da sind sich die Forscher sicher. Eine Antwort unserer Branche muss sein, dass wir entsprechende Lösungen entwickeln, wie auch wir etwas zum Klimaschutz beitragen können. Das ist also wesentlich mehr als ein Trend: Es ist eine sachliche Notwendigkeit, dass wir diesen Weg gehen.

umdenken.co: Gab es in diesem Jahr auch etwas, was nicht so gut funktioniert hat? Oder etwas, bei dem Sie sagen, das hätten Sie lieber anders gemacht? Wir denken da auch an die mühselige Fahrt im BMW i3 zur DKM von München nach Dortmund.

Uwe Mahrt: Die Fahrt mit dem i3 war natürlich spannend, ich sehe sie mehr als Testfahrt. Auf dem Weg von München nach Dortmund war mir unter anderem aufgefallen, dass wir in Deutschland in Punkto Verfügbarkeit von Ladekapazitäten noch einiges vor uns haben. Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen: Nein, wir sind tatsächlich rundum zufrieden mit dem zurückliegenden Jahr, und auch wenn es manchen Stolperstein auf dem Weg gab, sind wir umso glücklicher, dass wir nun richitg durchstarten können.

umdenken.co: Was erwartet uns mit der Pangaea Life im kommenden Jahr?

Uwe Mahrt: Zum einen arbeiten wir an neuen Produktideen. Aber da möchte ich noch keine Einzelheiten verraten. Nur so viel: Sie dürfen gespannt sein. Im Bereich neuer Investmentprojekte sind wir gerade intensiv in der Beobachtungsphase. Auf unserer Liste stehen unter anderem mehrere Solarparks in Südeuropa sowie Wasserkraftwerke in Norwegen. Es bleibt also weiter spannend.

Titelbild: ©Pangaea Life

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