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  • Windpark

Windkraft die Rendite schafft: Pangaea Life investiert in den MADS Windpark

117 Meter hoch, aus Stahl gefertigt, überragen sieben weiße Riesen die gesamte Landschaft im dänischen Kappel auf Lolland: Die Winderenergieanlagen des Windpark MADS. Die sechs Vestas V117 – 3,45 Turbinen und die V126-3,6 MW drehen sich unaufhörlich, um sauberen, nachhaltigen Strom zu produzieren. Gleichzeitig „produziert“ der Windpark so saubere, nachhaltige Rendite für den neuen Pangaea Life Fonds – und seine Kunden.

Das Investment in den Windpark ist das erste nachhaltige Investment, das die Pangaea Life GmbH, der nachhaltige Versicherer der Bayerischen, getätigt hat. Ihm sollen noch viele weitere folgen. Und bereits das erste Projekt hat Format. Denn der Standort im Süden Dänemarks ist bekannt für seine optimalen Bedingungen für Windkraftparks. Auf Nabenhöhe, also dort, wo die Rotoren der Anlage zusammentreffen, erreicht die Windgeschwindigkeit im Schnitt 8,5 Meter in der Sekunde. Gleichzeitig gewährleistet der küstennahe Standort in Kappel stetigen Wind. Das ermöglicht eine Energieausbeute von 4.000 Volllaststunden. Sie liegt damit in einem Bereich, den für gewöhnlich nur Offshore-Windparks erreichen. Das Investmentvolumen Betrug im ersten Schritt 56 Millionen Euro.

Uwe Mahrt, Geschäftsführer Pangaea Life GmbH

Uwe Mahrt, Geschäftsführer Pangaea Life GmbH

„Die Entscheidung für MADS ist letztlich aufgrund wirtschaftlicher Faktoren gefallen. Da der Windpark direkt an der Deichkante steht, zeichnet er sich durch eine besonders hohe Energieeffizienz aus“, berichtet Uwe Mahrt, Geschäftsführer von Pangaea Life. „Außerdem gibt es den Park dort schon über 20 Jahre, und so konnten wir aus dem Windgutachten sehr verlässliche Renditeprognosen ableiten.“

Leistung wie offshore, Kosten wie onshore

Der große Vorteil dabei ist der Kostenfaktor im Betrieb: Der Wartungsaufwand einer Offshore-Windanlage entfällt. Ein weiterer großer Pluspunkt: Dänemark ist absoluter Spitzenreiter in Sachen Windenergie und Windenergieförderung. Die Regierung fördert erneuerbare Energien mithilfe von Subventionen. So gibt es auf den normalen Preis für den Strom garantierte Einspeiseprämien für eine festgelegte Menge an Volllaststunden. Die Prämie beträgt etwa 34 Euro für jede Megawattstunde (MWh). Insgesamt produziert MADS im Jahr 100 Gigawattstunden Strom.

Standortvorteil sichert Renditen ab

Auch das geringe Gesamtrisiko des Projekts spricht für sich. Die Lage sichert eine gute Produktionsleistung, die Instandhaltungskosten sind gering, und Anlagenhersteller Vestas kümmert sich mindestens 15 Jahre lang um die Wartung. Als Marktführer auf dem Gebiet gilt Vestas als erfahrener und erstklassiger Partner. Außerdem kommt hinzu, dass die Betreiber von Windparks von der dänischen Regierung Ausgleichszahlungen für Netzstabilisierungsmaßnahmen erhalten. Also ist das Projekt auch von finanzieller Seite definitiv ein lohnenswertes.

Zusätzlich spricht ein erfahrener Partner auf der Investment Seite für Pangaea Life: „Die Zusammenarbeit mit Aquila Capital verläuft für uns sehr überzeugend“, berichtet Mahrt. Die Entscheidung für die auf Klimaschutzprojekte spezialisierte Fondsgesellschaft war nach einem fast einjährigen Auswahlprozess der Bayerischen gefallen. „Das Screening dieses wichtigen Partners war sehr aufwendig und musste natürlich den hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit entsprechen, die wir uns bei Pangaea Life gesetzt haben“, so Mahrt.

Volle Energie ohne Belastung

Aber noch viel wichtiger: Es leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Natur und unser Klima zu entlasten. Denn Wind ist ein unendlicher Energieträger mit großem Potenzial. Gleichzeitig ist Wind ein extrem umweltschonender Energieträger. So hat sich ein Windpark nach etwa drei bis sieben Monaten energetisch amortisiert. Also die Menge an Energie produziert, die für seine Herstellung, seinen Betrieb und auch für die Entsorgung eingesetzt werden. Vergleicht man das mit anderen, konventionellen Energieträgern, wird der Unterschied richtig deutlich. Denn diese schaffen es nie, sich energetisch zu amortisieren. Das liegt in der Natur der Sache. Weil für ihren Betrieb immer wieder größere Mengen an Brennstoffen eingesetzt werden müssen, als letztendlich Nutzenergie dabei entsteht.

Die Zukunft ist grün

Deswegen ist auch künftig die Mission von Pangaea Life klar: Nachhaltige Rendite schaffen. Nach dem ersten Investment in MADS begutachtet das Team von Pangea Life derzeit weitere mögliche Projekte. „In 2018 werden wir sehr wahrscheinlich in zwei Solarparks im Süden von Portugal und in ein Wasserkraftprojekt in Norwegen investieren“, berichtet Mahrt.

Titelbild, Beitragsbilder: ©Pangaea Life

Zum Autor:

Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

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