„Wir sind wertvoll, weil wir einfach sind.“

„Bewegend, humorvoll und motivierend“, beschrieb Martin Gräfer in seinem Facebook-Post den außergewöhnlichen Podiumsbeitrag, den die Bayerische bei der diesjährigen Frühjahrsmesse der FondsFinanz in München gestaltete. Und Recht hatte er: Samuel Koch, seit kurzem Markenbotschafter der Bayerischen, war für Michael Panitz, Leiter Marketing, und die Messebesucher ein ebenso kurzweiliger, charmanter wie hintergründiger Gesprächspartner. Als es auf die Frage kam, warum er sich dafür entschieden habe, mit einer Versicherung zusammenzuarbeiten, antwortete er mit einem Lächeln: „Man kann für viel sinnfreiere Dinge Werbung machen als für eine BU.“

Er sei ja noch ganz frisch in der Versicherungsmaterie, schmunzelte Koch und machte gleich darauf nachdenklich: „Ich hatte damals, vor meinem Unfall, keine BU. Ich war Student und jung, da war so etwas kein Thema. Nach dem Unfall stand ich dann auch erst mal ohne Plan da.“

Gleichwohl sei es ihm immer darum gegangen, so weit als möglich unabhängig zu sein. „Ich hatte sehr viel Glück, dass meine Familie für mich da war. So konnte ich zum Beispiel mein erstes Buch schreiben. Ich habe da für mich bemerkt, dass eines der wichtigsten Dinge im Leben eine sinnvollen Beschäftigung ist. Viele andere Menschen in meiner Situation haben dieses Glück leider nicht.“ Wie er sein großes Pensum als Schauspieler, Autor, Trainer und somit auch Person des öffentlichen Lebens bewältige, wollte Michael Panitz wissen, worauf Koch entgegnete: „Angestrengt ist nur der, der sich anstrengen lässt“.

Sein Leben habe ihm zudem gezeigt, berichtet Koch, dass der Wert eines Menschen sich nicht allein in Nützlichkeit bemesse, und zitierte dazu aus seinem Buch „Rolle vorwärts“:

Die allermeisten Leute scheinen nach dem Prinzip zu leben: Tun – Haben – Sein. Das heißt, sie tun etwas: arbeiten, studieren, errichten, erschaffen, erreichen, verdienen und so weiter. Dann haben sie etwas: Geld, einen Abschluss, einen Doktortitel, Einfluss, Erfolg, wohlgeratene Kinder, größere Brüste, ein Haus und so weiter. Dann erst sind sie etwas. An ihren Errungenschaften messen sie ihren Wert. (…) Was aber, wenn das Haus abbrennt, ein anderer den Job bekommt oder der Zahn der Zeit an der schönen Optik nagt?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich glücklicher bin, wenn ich das umdrehe: Sein – Haben – Tun. Wir sind wertvoll, weil wir einfach sind. Dadurch haben wir etwas (einen Wert), und aus dem heraus können wir etwas tun. Wenn das Tun wegfällt, sind wir am Schluss immer noch wer. Vielleicht heißt es deshalb im Englischen auch „human being“ und nicht „human doing“.

Berufsunfähigkeits-Absicherung neu denken

„Die Begegnung und der Austausch mit Samuel Koch hat uns einmal mehr motiviert, das Thema Berufsunfähigkeit neu zu denken“, fasste Panitz zum Ende des Gesprächs zusammen. „Unsere Begegnungen haben uns gezeigt, dass Absicherung zwar ein sehr wichtiges Thema ist, dass es im Wesentlichen aber auch darauf ankommt, was der Mensch daraus macht.“

Neben dem bewegenden Auftritt im Kongresszentrum war die Bayerische auf der MMM-Messe mit bekannten und neuen Gesichtern vor Ort. Die Kernthemen waren neben der BU-Welt mit ihrem neuen Starter-Tarif BU PROTECT young auch Pangaea Life, die junge, nachhaltige Versicherungsmarke der Bayerischen. Der Fachvortrag von Pangaea Life-Geschäftsführer Daniel Regensburger zu unserem eigenen Nachhaltigkeits-Fonds und den Investitionen im Bereich Klimaschutz traf auf viel Interesse und Anerkennung bei den Vermittlern.

Die MMM Messe des Maklerpools FondsFinanz fand diesjährig zum 12. Mal in München statt. Die Veranstaltung zählt traditionell zu den beliebtesten Branchentreffs freier Vermittler in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft.

 

Titel- und Beitragsbild: © NewFinance

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