Samuel Koch: Ein Botschafter für die Bayerische

  • Samuel Koch

„Ich probiere gerne Dinge aus. Und wie heißt es so treffend: Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht, kommt nicht voran. Nur wer die Gefahr und das Risiko kennt, kann richtig damit umgehen.“ – Samuel Koch

Was kommt nach dem Schicksalsschlag?

Jeder Vierte wird berufsunfähig. Auf den ersten Blick hat man einfach nur eine Statistik vor sich, eine Zahl, mit der man sich für gewöhnlich nicht identifizieren kann – und will. Denn es liegt in der Natur des Menschen, dass seine natürliche Reaktion auf diese Art von Statistik die Ablehnung ist. „Ich doch nicht“, denkt man sich, und man tut weiterhin nichts, um sich abzusichern.

Abbildung 1: Samuel Koch

Abbildung 1: Samuel Koch

Aber jeder Vierte hat natürlich auch ein Gesicht – und jetzt eine ganz besondere Stimme. Für die neue BU-Kampagne der Bayerischen ist Samuel Koch dieses Gesicht. Seine Geschichte ist bekannt: Am vierten Dezember 2010 nahm er an der Show „Wetten, dass …?“ teil und verunglückte.

Danach gab er jedoch nicht auf, im Gegenteil. Er zeigte, dass sein Leben nach dem Unfall nicht aufgehört hatte. Er weiß, wovon er redet, wenn es um Schicksalsschläge und das Weiterleben danach geht. Als Markenbotschafter der Bayerischen steht er nicht nur für diejenigen, die wie er verunfallt sind. Er steht für alle Menschen, die berufsunfähig geworden sind und sich mit der Frage beschäftigen müssen, wie es weitergeht – langfristig und eben auch finanziell.

Vorwärts

Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus kannte Samuel Koch nur den Weg nach vorn, zurück ins Leben. Beruflich gibt er nach wie vor alles. So gehört er zum festen Ensemble des Staatstheaters Darmstadt, veröffentlicht Bücher, übernimmt Rollen in Film und Fernsehen und hält Vorträge. Ein Werdegang, von dem viele Menschen nur träumen können. Außerdem setzt Samuel Koch sich nun schon seit Jahren für diverse gemeinnützige Projekte ein, für diejenigen, die ein ähnliches Schicksal teilen.

Er sieht seine Aufgabe auch darin, Menschen auf seine Situation aufmerksam zu machen. Sie zu motivieren, niemals aufzugeben und das Leben zu genießen. Als Markenbotschafter der Bayerischen erinnert er auch daran, wie wichtig es ist, sich frühzeitig Gedanken um die eigene Vorsorge und eine vernünftige Absicherung zu machen. Denn wenn man vor der Frage steht: ‚Wie schaffst du das?’, gibt es für ihn nur eine Antwort: ‚Nicht allein.’

Abbildung 2: Samuel Koch

Abbildung 2: Samuel Koch

Ein Botschafter für die Bayerische

Was seinen Unfall so speziell machte, war die Bühne. „Wetten, dass …?“ schaffte es regelmäßig, ein Millionenpublikum anzuziehen. Viele Menschen haben die Wette womöglich live gesehen und wissen, wie Samuel Kochs Werdegang danach aussieht. Innerhalb der letzten Jahre wurde er zu einem Hoffnungsträger für all diejenigen, die es ähnlich schwer getroffen hat und die vielleicht den Glauben an ein Leben ‚danach’ schon aufgegeben haben. Aus diesem Grund hat er einen gewaltigen Wiedererkennungswert.

Es ist gar nicht so leicht, einen Termin mit Samuel Koch zu bekommen. Der Schauspieler ist beruflich stark eingebunden. Einfach hingegen war es, Samuel Koch von der Botschaft der Bayerischen zu überzeugen. Man muss gar nichts erfinden, um sein Engagement für die Bayerische glaubhaft zu machen. Viele der Aussagen, die in den Produktunterlagen der Bayerischen verwendet werden, sind Zitate aus seinen Büchern.

Abb. 3: Alles bestens im Bild: Peter Sarfi mit Kameramann

Abbildung 3: Alles bestens im Bild: Peter Sarfi mit Kameramann

Kampagnenstart

Am 19. und 20. März kam Samuel Koch nach München. Am Montag, den 19. März, wurden mehrere Spots gedreht, bei denen neben Samuel Koch auch echte Leistungsfälle der Bayerischen eine Rolle spielen. In einem Spot wirken auch Auszubildende der Bayerischen mit: Dabei wird „jeder Vierte“ bildlich inszeniert. Um die Verbindung zwischen Statistik und Gesicht herzustellen, zeigen die Aufnahmen Silhouetten, von denen bei jeder vierten das Gesicht zu sehen ist. Den Abschluss bildet Samuel Koch, dessen Gesicht zuletzt gezeigt wird.

Abb. 4: Bild von Samuel Koch und Michael Panitz bei der Podiumsdiskussion

Abbildung 4: Bild von Samuel Koch und Michael Panitz bei der Podiumsdiskussion

Human Being

Den Auftakt zur BU-Kampagne bildete eine Podiumsdiskussion auf der MMM-Messe, die Martin Gräfer, Vertriebsvorstand der Bayerischen, auf Facebook als „bewegend, humorvoll und motivierend“ beschreibt. Samuel Kochs Gesprächspartner war Michael Panitz, Leiter Marketing der Bayerischen. Dabei ließ Koch tief blicken in die kleinen und großen Herausforderungen, denen er sich jeden Tag stellt.

Wichtig ist ihm vor allem, Mensch zu sein und sich nicht davon bestimmen zu lassen, möglichst viel Materie anzusammeln. Dabei zitiert er aus seinem Buch ‚Rolle vorwärts’: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich glücklicher bin, wenn ich das umdrehe: Sein – Haben – Tun. Wir sind wertvoll, weil wir einfach sind. Dadurch haben wir etwas (einen Wert), und aus dem heraus können wir etwas tun. Wenn das Tun wegfällt, sind wir am Schluss immer noch wer. Vielleicht heißt es deshalb im Englischen auch „human being“ und nicht „human doing“.

Gut im Bild

Am Dienstag, den 20. März, fand zu guter Letzt das Fotoshooting statt, dessen Ergebnisse nun sowohl in den Produktunterlagen der Bayerischen als auch online zu sehen sind. Die Kampagne soll eine große Bandbreite von Menschen erreichen und verdeutlichen, dass es „den Vierten“ wirklich gibt. „Samuel Koch unterstützt uns genau dabei mit seiner positiven Einstellung und der Willensstärke, zurück ins Leben zu finden und eine neue Richtung einzuschlagen“, sagt Michael Panitz dazu.

 

Titelbild und Beitragsbilder: © Die Bayerische

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