Videoreihe #jedervierte: Wenn eine Zahl ein Gesicht bekommt

  • Berufsunfähigkeit

Im Land der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten lässt sich alles versichern. Die Hände von Klaviervirtuosen Lang Lang? 70 Millionen Dollar. Das Lächeln von Julia Roberts? 30 Millionen US-Dollar. Die Beine von Heidi Klum? Stolze 1,15 Milliarden Dollar. Einmal ausgezahlt und das Leben kann unbeschwert weiter gehen. Keine Sorgen, keine Geldnot. Doch nicht jeder hat so viel Glück.

#jedervierte

In Deutschland werden jährlich 200.000 bis 300.000 Menschen berufsunfähig. Zumindest laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Unfälle spielen dabei eine große Rolle? Irrtum. Psychische Erkrankungen (32 Prozent) und Erkrankungen von Skelett und Muskulatur (21 Prozent) sind die häufigsten Ursachen. Das geht aus der aktuellen Untersuchung des Ratinghauses Morgen&Morgen hervor.

Die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit (Quelle: Morgen & Morgen 2018)

Die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit (Quelle: Morgen & Morgen 2018)

Unfälle sind lediglich für knapp zehn Prozent aller Fälle, die zur Berufsunfähigkeit eines Menschen führen, verantwortlich. Dabei sind sie die einschneidenden Erlebnisse. Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle oder Haushaltsunfälle. Ein Moment, der Leben verändert. Unumkehrbar.

Jeder vierte Deutsche wird laut GDV im Laufe seines Lebens berufsunfähig, kann seine letzte Tätigkeit also mindestens sechs Monate lang zu weniger als 50 Prozent ausüben. Mit viel Glück und Mühe erholt er sich wieder. Bei etwas Pech sind die Folgen weitreichender: Teure Therapien, Hilfsmittel oder Umbauten in Haus und Wohnung. Der Staat selbst sieht mit der Erwerbsminderungsrente nur noch eine geringe Absicherung vor.

Aus abstrakt wird real

Jeder Vierte. Doch das sind die Waghalsigen und Unvorsichtigen. Diejenigen, die Pech hatten. Im falschen Augenblick an der falschen Stelle standen. Es sind immer die anderen, die eine Berufsunfähigkeit ereilt. Oder? Nein. Raus aus der Abstraktion, rein in die Realität. Dabei hilft der Bayerischen Samuel Koch. Er verleiht der Kampagne #jedervierte ein bekanntes Gesicht.

Das Ziel der Kampagne ist es, eine große Bandbreite von Menschen zu erreichen und zu verdeutlichen, dass es „den Vierten“ wirklich gibt. Und sich hinter ihm eine ganz persönliche Geschichte verbirgt. Deshalb wird #jedervierte mit einer Videoreihe begleitet. Keine Versicherungsfloskeln. Keine Produktpräsentation. In den Videos erzählen Betroffene von ihren Schicksalen. Und teilen mit uns die Geschichten, wie sie es trotz einer Berufsunfähigkeit zurück ins Leben geschafft haben.

Titelbild: © Die Bayerische / YouTube-Video (Screenshot)
Videos: © Die Bayerische

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Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

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