Ab(ge)fahren: Das sind die neuen Trends auf der Piste

„Der Berg ruft. Und Ihr antwortet mit dem letzten Schrei!“

Endlich ist der Schnee in Deutschland angekommen. Das bedeutet neben der aufkommenden Weihnachtsstimmung zieht es nun wieder viele Wintersportler auf die Skipiste. Aber nicht einfach so! Denn neben dem Skioutfit muss auch das Sportgerät stimmen. Wie wäre es also mit Crossblades, Klappski oder nachhaltigen Öko-Boards? Wir stellen Euch die Trends unter den Wintersportgeräten vor.

Berg auf, Berg ab? Kein Problem mit Crossblades

Wer hat’s erfunden? Genau, die Schweizer. Und die warten diesmal mit einer echt schlauen Innovation für die Skipiste auf. Denn wer in Zukunft mit seinen Schneeschuhen den Tiefschneehang nach oben wandert, kann denselben nun anschließend auch gleich wieder nach unten düsen. Wie das geht? Mit Crossblades! Das neue Wintersportgerät vereint nämlich drei Sportarten: Schneeschuhwandern, Skitouren und Skifahren.

Möglich wird dies durch eine Wendeplatte, die an der Unterseite des Schneeschuhs montiert ist. Geht es den Berg hinauf, wird das Steigfell verwendet, den Berg hinunter die andere Seite mit dem Skibelag. Dank der integrierten Stahlkante sind auch eisige Abfahrten mit den Crossblades kein Problem. Und auch der Wechsel der Platte ist mit ein paar Handgriffen erledigt, sodass die Crossblades nicht einmal ausgezogen werden müssen.

Skier zum Zusammenfalten: Klipp, Klapp, Weg

Die Skifahrer unter uns kennen das Problem. Die langen Bretter passen nicht ins kleine Stadtauto und auch im Zug sind die Sportgeräte mehr als unhandlich. Wir praktisch wäre es da, die Skier einfach zusammenzuklappen? Das dachten sich auch die Entwickler des französischen Skiherstellers Elan und haben den innovativen Klappski erfunden. Der Touringski besitzt neben einem Scharnier auch eine drehbare Bindung, die das Zusammenfalten der Skier ermöglichen. So können besonders auch Bergsteiger die Bretter getrost auf Rucksäcke schnallen, aufsteigen und am Ende genussvoll ins Tal schwingen.

Nachhaltige Skier: Bretter aus Hanffaser, Bambus oder Kork

Nachhaltigkeit auch beim Skifahren wird für Wintersportler immer wichtiger. Denn Umweltverbände warnen, der künstlich betriebene Aufwand für Schneesport hat weitreichende Folgen für die Natur. Deshalb gibt es immer mehr Skigebiete, die sich dem Öko-Tourismus verschreiben. Pistenfahrzeuge werden dort mit Wasserstoff betrieben, Hotels klimafreundlich erbaut und Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt.

Wer Mutter Erde nicht auch noch mit seinen Sportgeräten belasten will, der kann auf so genannte Öko-Skier zurückgreifen. So gibt es bereits Ski, die aus regenerativen Materialen wie beispielsweise Hanffaserverbundswerkstoffe oder Bambus bestehen. Besonders achten sollten Verbraucher bei Öko-Skiern auf das FSC-Siegel, das das Verwenden von einheimischen Hölzer aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft bestätigt. Natürlich gibt es die Öko-Variante nicht nur für Skier, sondern auch für Snowboards, Skischuhe und Wintersportbekleidung.

Vom Trend zum Unfall

Egal ob mit Crossblades, Klappskiern oder Öko-Board, Unfälle auf der Piste können mit allen Skigeräten passieren. Aktuell sind laut Statista 14,6 Millionen Deutsche aktiv im Ski- und Snowboardsport unterwegs. Davon verletzten sich nach Angaben der Stiftung Sicherheit im Skisport im vergangenen Jahr hochgerechnet rund 41.000 deutsche Skifahrer. 7.300 Wintersportler mussten sogar stationär behandelt werden. Die häufigsten Verletzungen betrafen vor allem das Knie- und Sprunggelenk sowie den Arm- und Schulterbereich.

Teurer Winterspaß

Wer einen Ski-Unfall in einem deutschen Skigebiet erleidet, hat Glück. Denn dort übernimmt die gesetzliche Versicherung von der Bergung bis zu Behandlung alle anfallenden Kosten. Ereignet sich der Unfall im Ausland ist die Lage anders. Denn in Österreich oder der Schweiz orientiert sich die Leistung der gesetzlichen Krankenkasse an den dort üblichen nationalen Standards. Verunfallt ein Deutscher dort, übernimmt die Krankenkasse lediglich solche Kosten, die eine österreichische oder schweizerische Krankenkasse zahlen würde. So bleiben schnell mehrere tausend Euro am Verunfallten hängen.

Winterurlaub mit Folgen

Bleiben durch die Verletzungen körperliche Schäden bestehen, sind diese ein zusätzlicher Kostenfaktor. Verdienstausfälle, Pflegekosten oder Umbauten am Haus müssen dann privat getragen. Dagegen schützt eine Unfallversicherung. Die Bayerische bietet den Unfallschutz in mehreren Varianten an. Die Unfall-Police INDIVUDAL ist dabei der erste Versicherungsschutz, der eine finanzielle Leistung von bis zu 10 Millionen Euro bereitstellt. Zudem greift die Police bereits bei einem Prozent Invalidität. Die Unfall-Police OPTIMAL sichert ihre Versicherungsnehmer zudem mit Renten, Krankenhaustagegeld sowie besonderen Assistanceleistungen ab. Natürlich gelten die Unfall-Policen der Bayerischen weltweit. So können Ihre Kunden perfekt abgesichert die neuesten Trends auf der Skipiste ausprobieren.

Titelbild: © niyazz/fotolia.com

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Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

Ein Kommentar

  1. […] hinaus benötigt der Tourengeher noch weitere Ausrüstung: Höhenverstellbare Tourenstöcke, Harscheisen (falls gebraucht), Lawinenset oder LVS-Set […]

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