Weihnachten steht vor der Tür. Trotz Corona-Auflagen lässt sich die Welt ihr Fest nicht nehmen – das teilt zum Beispiel Robbie Williams in einem neuen Song mit. Mit dem Advent kommen auch wieder Kränze, Dekorationen und Kerzen in die deutschen Haushalte. Und mit ihnen die Brandgefahr. Wie können Kunden damit am besten umgehen?

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Brände im Advent werden teurer

Im Advent steigen sowohl die Brandgefahr als auch die von Bränden verursachten Schäden. Wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet, registrierten die deutschen Versicherer in der Adventszeit 2019 etwa 29.000 Brände. Im Vergleich zu Vergleichsmonaten im Frühjahr oder Herbst bedeutet das einen Anstieg von knapp 9.000 Bränden. Der Schadenmehraufwand liegt bei 32 Millionen Euro. Im Jahr 2018 waren es noch 31 Millionen Euro gewesen. Im Durchschnitt entstand pro Feuer ein Schaden von rund 3.556 Euro (von 3.100 Euro im Vorjahr).

Ursachen für Brände im Advent

Häufig sind die Brandursachen Adventskränze, die entzündet und dann vergessen werden, oder Weihnachtsbäume. Zu Silvester kommen dann noch querfliegende Silvesterraketen oder Feuerwerkskörper, die nicht aufmerksam genug gezündet werden, hinzu. Technische Defekte sind ebenfalls möglich. Im folgenden Video sprang ein Funke von einer verlängerten Mehrfachsteckdose auf den trockenen Weihnachtsbaum über und setzte ihn in Brand. In einem solchen Fall kann das Feuer mit hoher Geschwindigkeit wachsen und sich im Raum ausbreiten.

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Vorsichtsmaßnahmen gegen Adventsbrände

Um Brände in der Adventszeit zu vermeiden, gibt der GDV mehrere Tipps. Zum Beispiel kann es helfen, den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest zu kaufen – dann ist er noch frisch, nicht so trocken und dadurch nicht so leicht brennbar. Wer seinen Baum regelmäßig gießt, verhindert ein Austrocknen des Baums. Außerdem sollte der Baum nicht zu nah an brennbaren Stoffen stehen, etwa Gardinen oder Vorhängen. Wer seinen Baum mit Papier- oder Stroh-Ornamenten schmückt, sollte genauestens darauf achten, ob diese nicht zu nah an einer Kerze hängen – oder gegebenenfalls darauf verzichten. Kerzen am Weihnachtsbaum sollten nie unbeaufsichtigt angezündet werden.

Die Stuttgarter Feuerwehr gibt dazu noch die folgenden Tipps:

  • Kerzen und Adventsgestecke sollten allzeit auf einer nicht brennbaren und festen Unterlage stehen.
  • Prüfen Sie lieber zweimal, ob alle Kerzen gelöscht sind.
  • Wer echte Kerzen nutzt, sollte auch darauf achten, ob diese genug Abstand zum sich darüber befindlichen Zweig aufweisen.
  • Um ganz sicher zu sein, kann es sich lohnen, einen Eimer Wasser oder Feuerlöscher bereit zu halten. Wer auf eigene Faust ein Feuer löschen will, sollte darauf achten, das nur dann zu tun, wenn es ohne Eigengefährdung möglich ist.

Mit der Meine-eine-Police durch den Advent

Sollten alle Sicherheitsvorkehrungen nicht geholfen haben und der Unfall eingetreten sein, so hilft nur noch die richtige Versicherung. Hierbei kommt es darauf an, was genau gebrannt hat. Sind Einrichtungsgegenstände oder Geschenke dem Feuer zum Opfer gefallen, so kommt die Hausratversicherung für den Schaden auf. Bei Schäden am Haus oder der Wohnung greift die Wohngebäudeversicherung. Auch dann, wenn das Haus ganz oder teilweise abgebrannt ist. Die Bayerische bietet mit der Meine-eine-Police eine Lösung, die alle Risiken mit einschließt, die nicht explizit im Vertrag ausgeschlossen sind. Weitere Informationen zur Meine-eine-Police finden Interessierte auf unserem Blog.

Titelbild: ©fottoo/stock.adobe.com