Schon in den 60er Jahren gab es sie einmal: die Betriebssportgemeinschaft der Bayerischen. Seit 1975 kicken die Bayerischen wieder, unter Leiter und Coach Stefan Gebert engagierter denn je. Mit gleich drei Mannschaften kann die Fußballabteilung aufwarten.

Betriebssportgemeinschaft der Bayerischen

Coach Stefan Gebert (oben, 2. v.r.) mit Spielern der Bayerischen

In der 1. Mannschaft spielen alle vom Azubi bis zum gestandenen 30-jährigen. Für die Älteren, die “Alten Herren,” gibt es dann die AH-Mannschaft. Und wer als Methusalem noch Kicken will, geht in die Ü35-Mannschaft. In der Royal Bavarian Liga, der Liga für Freizeitfußball in Bayern, weisen die Mannschaften der Bayerischen ansehnliche Erfolge auf. Bei den Altherren wurden sie 2016 in der 2. Liga sogar Meister. 

Fit durch Spiel – und Südtirol

Fit werden die Spieler über die Spiele. Extra Training ist nicht nötig. Bei etwa 40 Spielen im Jahr kommt trotzdem einiges an Kilometern zusammen. Für etwas zusätzliche Fitness geht es jedes Jahr kurz vor Ostern ins “Trainingslager” nach Jenesien / Südtirol in der Nähe von Bozen. Immerhin dieses Jahr schon zum 12. Mal. Dort gibt es jeden Morgen einen Trainingslauf, dann wird gespielt, was das Zeug hält. Die Vereinsmannschaft Jenesien steht für Sparringsspiele immer wieder gerne zur Verfügung.

Der Sport fördert das Gemeinschaftsgefühl

Der Betriebssport ist ein Anlass, sich über die Abteilungen hinaus privat zu treffen. “Hier findet über die verschiedenen Abteilungen hinweg auch ein entspannter Wissensaustausch statt,” so Florian Prebeck, Leiter Vertriebssteuerung/-controlling bei der Bayerischen, der selber fleißig mitkickt. Und Coach Gebert ergänzt:

“Wir bilden eine Gemeinschaft, eine Familie.”

Gegner? Freunde!

Gespielt wird hauptsächlich in der Freizeitliga, aber es finden natürlich auch Freundschaftsspiele statt. So wird gerne gegen die Tochterfirma compexx gekickt oder gegen andere Versicherer-Mannschaften wie zum Beispiel die Helvetia oder die Ergo. Und es gibt spezielle Azubi-Spiele auf freundschaftlicher Ebene. Unterstützt werden die Mannschaften auch durch Spieler aus dem Vertrieb, Familienmitglieder und Freunde. 

Betriebssportgemeinschaft der BayerischenUnd was ist mit den Profis?

Die Freizeitkicker der Bayerischen erfüllt es mit Stolz, Hauptsponsor des TSV1860 zu sein. “Wir sind nicht mehr die graue Maus im Firmenmarkt,” sagt Prebeck. Das Sponsoring hat auch für die BSG neue Trikots ermöglicht: anthrazitfarben mit dem blauen Logo und Schriftzug der Bayerischen. 

Natürlich gibt es auch in der BSG Bayern-Fans und Löwen-Fans. Doch das teilt die Fußballgemeinschaft nicht. Denn gekickt wird natürlich auch nach dem Reinheitsgebot – fair und als Freunde.

Titelbild / Beitragsbilder: © die Bayerische