Am Wochenende fiel in Deutschland der erste Schnee des Jahres. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für fast alle Bundesländer Warnungen wegen Frost und Glatteis heraus. Wie können Makler und Kunden auf den Wintereinbruch reagieren?

Die Jugend fährt sicherer

Blitzeis: Die Straße muss nur kalt genug sein, dann reicht schon ein kurzer Regen- oder Schneeschauer, um sie in eine Eisbahn zu verwandeln. Wie der NDR berichtet, folgten auf den Kälteeinbruch am Wochenende prompt die ersten Unfälle. Im Landkreis Emsland beispielsweise kollidierte ein Fahrzeug mit einem Baum, nachdem der Fahrer auf glatter Straße die Kontrolle über das Auto verlor. Die Folge: Vier Schwerverletzte. Langfristig aber verringerte sich die Zahl der an Unfällen mit Personenschaden Beteiligten in den letzten Jahren. Von knapp über 751.000 Personen im Jahr 1991 sank ihre Anzahl bis 2018 auf etwa 593.000. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt jedoch, dass zwischen verschiedenen Altersgruppen gravierende Unterschiede auftreten. Die Zahl der minderjährigen Beteiligten halbierte sich zwischen 1986 und 2018. Ein ähnliches Bild bietet sich bei den Zielgruppen 18-21 Jahren sowie 21-25 Jahren. Ab einem Alter von 45 Jahren zeigt das Statistische Bundesamt allerdings eher einen Anstieg der Unfallbeteiligten. Und in der Zielgruppe 65 und höher verdoppelte sie sich zwischen 1991 und 2018 von 40.000 auf knapp 80.000. Destatis zufolge ist Glätte durch Schnee und Eis für mehr als ein Sechstel aller Unfälle mit Personenschaden verantwortlich.

Nicht aufs Glatteis führen lassen

Nun stellt sich die Frage: Wie können Makler und Kunden, die auf ihre Autos angewiesen sind, sich auf Blitzeis und Glätte im Winter vorbereiten? Hierzu sagt der ADAC, dass es kein Patentrezept gibt, doch die folgenden Tipps können helfen, Unfälle im Winter zu vermeiden.

  • Stets über die aktuellen Straßenverhältnisse informiert sein
  • Wintertaugliche Reifen gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
  • Ausreichend Abstand zum Vordermann halten und den verlängerten Bremsweg beachten
  • Equipment einpacken (zum Beispiel Eiskratzer, Handbesen, Scheibenfrostschutz, Abschleppseil und Schneeketten)
  • Scheiben von Eis befreien (wer nur einen kleinen Bereich zum Sehen frei kratzt, riskiert Mithaftung bei einem Crash)
  • Im Notfall das Auto stehen lassen

15 Prozent für eine Dashcam

Sollte es trotzdem mal scheppern, so ist der Kunde im besten Fall gut versichert. Die KFZ-Versicherung der Bayerischen bietet hier den ersten Dashcam-Tarif Deutschlands an. Bestands- und Neukunden erhalten 15 Prozent Rabatt auf den Jahresbeitrag, wenn sie eine Dashcam nutzen. Welche Versicherungen im Winter außerdem besonders wichtig sind, haben wir auf unserem Blog zusammengefasst.

Titelbild: ©Jamo Images/ stock.adobe.com