Viele Studenten leiden an psychischen Problemen. Um eine ausreichende Absicherung kümmern sie sich selten. Die Bayerische stellt nun verbesserte Lösungen ihrer BU-Tarife zur Verfügung.

2,9 Millionen Studenten in Deutschland

Im Wintersemester 2019/2020 hatte das Statistische Bundesamt (Destatis) knapp 2,9 Millionen Studenten zu verzeichnen. Tendenz steigend – im Wintersemester 2017/18 waren es noch 2,8 Millionen. Die meisten von ihnen studierten in Bayern. 1,7 Millionen Studenten entfallen auf Universitäten, eine Million weitere auf die Fachhochschulen der Bundesrepublik. Im Schnitt war der deutsche Student 23,4 Jahre alt. Hinzu kommen rund 1,3 Millionen Auszubildende, von denen ein Drittel (35,3 Prozent) Frauen und 64,7 Prozent Männer sind.

Corona kommt Arbeitssuche in den Weg

Der Zeit zufolge haben etwa eine halbe Million Studenten und 400.000 Auszubildende in diesem Jahr ihren Abschluss erlangt. Und stehen damit vor mehreren Problemen. Zunächst einmal stehen sie im Vergleich zu ihren Vorgängergenerationen vor wesentlich schlechteren Arbeitsmarktchancen, prognostizierte die Tagesschau bereits im Mai. Die Zeit wiederum sieht eine Rezession von der Schwere der Großen Depression von 1929 herannahen. Berufseinsteiger, die während einer Rezession in den Arbeitsmarkt einsteigen, verdienen weniger als andere Generationen, wechseln den Arbeitgeber häufiger und gehen Arbeitsverhältnisse ein, für die sie nicht ausgebildet oder überqualifiziert sind. Der Kampf dieser neuen Generation wird auch nach der Pandemie noch nicht vorüber sein.

Studenten und Psyche

Aber auch ohne die Corona-Krise sind Studenten diversen Risiken ausgesetzt, die ihre Arbeitsfähigkeit beeinflussen. Dem Ärzteblatt zufolge haben 35 Prozent aller Studenten bereits einmal von einer oder mehreren psychischen Erkrankungen betroffen. 31 Prozent sind akut erkrankt. Zu diesem Schluss kam eine Umfrage von der Columbia University in New York, durchgeführt vor der Pandemie in acht Ländern und mit insgesamt 13.984 Studenten und Studentinnen. Ihr Ziel: Sie wollte feststellen, wie viele der Erstsemester bereits an Major Depression, Manie, Angststörungen, Panikstörungen oder Alkohol- sowie Substanzabhängigkeit litten.

Berufsunfähigkeit durch Depression

Das große Problem daran: Psychische Erkrankungen sind für immer mehr Arbeitsausfälle verantwortlich. Einer Untersuchung des Analysehauses Morgen & Morgen zufolge ist sie derzeit die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit (wir berichteten). Die am häufigsten festgestellte psychische Krankheit ist die Depression. Bei Studenten sind es Notendruck, Geld- und Existenzängste, die psychische Krankheiten befeuern. Hinzu kommt, dass viele von ihnen sich noch nicht ausreichend mit dem Thema Versicherung befassen – schon wegen der Kosten bleiben viele bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern versichert. Daraus folgt: Es besteht Beratungsbedarf.

Neue BU für junge Menschen

Die Bayerische hat mit der Verbesserung ihrer Tarife im Bereich Berufsunfähigkeit besonderes Augenmerk auf die junge Generation – Schüler, Studenten und Berufseinsteiger – gelegt. “Gekoppelt mit der Erweiterungsgarantie, die wir jetzt für Berufseinsteiger, Schüler und Studenten haben, ist es diesen Zielgruppen möglich, ein Lebenszyklus-Modell aufzubauen”, erklärt Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerische ProKunde AG und Leiter des Partner- und Kooperationsvertriebs, im persönlichen Gespräch. “Nehmen wir an, ein Kunde fängt mit der Grundfähigkeit mit drei Jahren an. Wir können den Gesundheitszustand mit niedriger Prämie sichern. Danach ist es dem Kunden möglich, über sein ganzes Leben hinweg immer wieder Nachversicherungen und zusätzliche Optionen in seinen Versicherungsschutz zu integrieren.”

In der Regel sind junge Menschen gesünder und haben weniger Vorerkrankungen – dementsprechend hoch stehen die Chancen für eine gute Prognose bei der Risikoprüfung. Junge Menschen und Studenten bieten abschließend ein hohes Potenzial als Zielgruppe für eine qualifizierte BU-Beratung.

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