Neues BU-Rating von Morgen & Morgen: Sternstunde bei der Bayerischen

  • bu-rating-bayerische

519 Tarife, 67 Anbieter, hervorragende Noten für die Bayerische. Zum 24. Mal hat das unabhängige Analysehaus Morgen & Morgen sein neues BU-Rating vorgestellt. Die Tarife der Bayerischen schneiden dabei überdurchschnittlich gut ab.

Von allen untersuchten Tarifen erhielten 347 Tarife die Höchstpunktzahl: Fünf Sterne und damit eine „hervorragende“ Auszeichnung. Dabei bewertet das Analysehaus jeden einzelnen Tarif anhand von vier Teilratings.

Wie sieht es mit der Qualität aus?

Das Teilrating BU-Bedingungen nimmt mit 40 Prozent Gewichtung den größten Anteil des Ratings ein. Es bewertet die Qualität der einzelnen Berufsunfähigkeitstarife. Morgen & Morgen hat sich hierbei an in den Versicherungsbedingungen aufgeführten Leistungen orientiert. Auch begrenzt das Teilrating das mögliche Gesamtrating: Ein Tarif kann keine fünf Sterne mehr erreichen, wenn er im Teilrating BU-Bedingungen nur drei Sterne bekommen hat. Insgesamt führen 28 Leistungsfragen zur Punktevergabe.

Antragsprüfung, Erfahrung, faire Leistungsfallprüfung: Diese Aspekte untersucht das Teilrating BU-Kompetenz, das sich zu 30 Prozent im Gesamtrating niederschlägt. Auch die Antragsprüfung, der Bestand an BU-Policen sowie die Prozessquoten nimmt das M&M-Rating hierbei unter die Lupe. Dafür zieht das Analysehaus vom Versicherer bereitgestellte Daten zurate.

Beiträge und Antragsfragen

Das Teilrating BU-Beitragsstabilität macht 20 Prozent des Gesamtergebnisses aus und löst das Teilrating BU-Solidität ab. Die einzelnen Komponenten dieses Ratings bekommen zwischen einem und fünf Sternen. Dabei untersucht das Analysehaus die Überschusssenkungen, die Brutto-Netto-Spreizung, Bilanzen und Angaben zu Solvency II. Die Daten stammen aus öffentlichen Daten (zum Beispiel Geschäftsberichten) sowie vom Versicherer bereitgestellten Daten.

Die letzten zehn Prozent des Gesamtratings macht das Teilrating BU-Antragsfragen aus. Hierbei bewertet Morgen & Morgen die Gesundheits- und gefahrerheblichen Fragen der BU-Anträge aller Versicherer. Sind diese klar genug? Wie sieht es mit der zeitlichen Befristung aus? Und welche Hinweise liefert der Versicherer?

Ein Markt am Limit?

Auch die Ursachen und Leistungen von Versicherern hat das Analysehaus untersucht. Wie die Zahlen zeigen, erkannten deutsche Versicherer im Jahr 2018 etwa 46.000 Leistungsfälle an. Derzeit befinden sich 260.000 BU-Renten in der Auszahlungsphase. Allerdings hat das Neugeschäft ein Minus zu verzeichnen und ging um 3,74 Prozent zurück. Der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit waren Nervenkrankheiten (29,65 Prozent). Dahinter folgten Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates (20,89 Prozent). Das legt Morgen & Morgen in einer Pressemitteilung offen.

Eine starke Bayerische

Die Bayerische steht mit 19 Tarifen auf dem Siegertreppchen. Sie alle erreichten die Höchstpunktzahl von fünf Sternen. Auf die Frage hin, ob die „Messlatte“ des Ratings in Anbetracht der vielen Top-Bewertungen vielleicht zu niedrig hängt, erklärt Jennifer Ebing von Morgen & Morgen: „In Deutschland ist die Bedingungsqualität in den letzten Jahren enorm gestiegen. Das Analysehaus hat einen sehr hohen Standard gesetzt.“ Das BU-Rating stellt für Makler eine Unterstützung bei der Tarifwahl dar.

„Das Rating sowie die Gesamtanalyse sind für den kompetenten Vermittler als Werkzeug zu sehen, rasch und zielführend für seine Kunden einen qualitativ hochwertigen Versicherungsschutz zu finden.“ – Jennifer Ebing

Detaillierte Informationen finden Vermittler bei Morgen & Morgen. Unter diesem Link sind die Ergebnissen des Ratings verfügbar.

Titelbild: © EvgeniT / pixabay.com

Zum Autor:

Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

Hinterlassen Sie einen Kommentar