Digitale Liebeserklärung für 5,5 Milliarden Dollar

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Digitale Liebeserklärung für 5,5 Milliarden Dollar

Von |2017-08-22T14:38:59+02:005. Juli 2017|Tags: , , , |
  • Computervirus private Haftpflichtversicherung

Ein simpler „Loveletter“ löste vor über 17 Jahren einen Milliarden-Schaden an. Harmlos begann der 4. Mai damals. Menschen auf der ganzen Welt öffneten ihre E-Mails. Wie immer. In einer wurden sie von Bekannten oder Kollegen aufgefordert, den angehängten Liebesbrief zu öffnen. Gesagt, getan. Doch die Freude über den Liebesbrief verflog schnell. Der Computer wurde immer langsamer, kurz darauf ging nichts mehr. Später wurde klar: wichtige Dateien waren weg. Das Computer-Virus „Lovebug“ verbreitete sich rasend schnell. Neue Opfer fanden sich in jedem gehackten E-Mail-Postfach.

Heute wissen wir: Lovebug war nur ein Vorgeschmack. Die Hacker-Szene nutzt längst raffiniertere Methoden als E-Mail-Anhänge. Längst sind wir da sensibilisiert. Aber erst in diesem Jahr suchte „Wanna Cry“ weltweit Unternehmen, Krankenhäuser und über 300.000 Computer heim.

Schäden in Milliardenhöhe

Wenn Hacker Viren in diesem Stil verbreiten können, sind Virenscanner auf privaten Computern schon lange kein Hindernis mehr. Sie schleichen sich unbemerkt ein. Zeigen sich erst, wenn es zu spät ist. Die Schäden sind enorm. Das „I love you“-Virus aus dem Jahr 2000 kostete etwa 5,5 Milliarden Dollar, 50 Millionen Computer waren befallen. Wanna Cry spielte innerhalb weniger Stunden bereits 27.000 Dollar ein. Aber wer zahlt den Schaden, wenn ich privat einen Computervirus weitergebe?

Gegen Virenbefall versichern: Ist das möglich?

Kunden, die bei uns eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, können beruhigt aufatmen. Denn in allen unseren privaten Haftpflicht-Policen sind Schäden, die die Löschung, Unterdrückung, Unbrauchbarmachung oder Veränderungen von Daten bei Dritten durch Computer-Viren oder andere Schadprogramme betreffen, mitversichert. Aber Vorsicht: Ein Virenscanner oder eine funktionierende Firewall, der die zu übermittelnden oder bereitgestellten Daten prüft, ist unverzichtbar. Nur dann kommt die private Haftpflichtversicherung für den Schaden auf. Egal, ob Virus oder Trojaner per USB-Stick, E-Mail oder Cloud-Datenübertragungen weitergegeben werden.

Die Schadenhöhe, für die wir haften, ist für unsere Tarife festgelegt. Wer komplett auf Nummer Sicher gehen will, hat mit den Varianten Komfort und Prestige die richtige Police gefunden: Denn hier leisten wir komplett für die verursachten Schäden. In der Variante Smart für Schäden bis zu 50.000 Euro.

Titelbild: © Björn Wylezich, Video: © White Horse Prince2001

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Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

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