Das neue Coronavirus grassiert noch immer. Ein Ende der Ausnahmesituation ist noch nicht in Sicht. Die Bayerische nimmt nun auch den Kampf auf und unterstützt Kunden sowie Vertriebspartner in Zeiten der Krise.

Vertriebspartner in der Corona-Krise

Vertriebspartner der Bayerischen profitieren in Zeiten der Corona-Krise zum Beispiel von Vorteilspreisen für Werkzeuge zur Online-Beratung. Besondere Veränderungen gibt es im Bereich der Lebensversicherung. Hier werden sämtliche Stornos hinsichtlich ihrer Belastung um zwölf Monate verzögert. Dasselbe gilt für Verträge, die bereits vor längerer Zeit abgeschlossen wurden und sich noch in Haftungszeit befinden. Diese Maßnahmen gelten für alle Vertriebspartner und für alle Produkte in der Sparte Leben.

„Jetzt gilt es sich gegenseitig unterzuhaken und zusammenzustehen. Deswegen haben wir schnell und unbürokratisch ein Aktionsprogramm entschieden. Mit den Hilfsangeboten zeigen wir unseren Kunden und Partnern, dass sie in dieser schweren Zeit auf uns zählen können“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische, dazu.

Leistungen für Komposit-Kunden

Im Bereich Komposit ist es Kunden nun möglich, den Beginn ihrer Versicherungsverträge um bis zu sechs Monate zu verschieben. Alternativ können sie eine Stundung ihrer Beiträge beantragen. Diese Maßnahme gilt für Kunden mit Verträgen, die jünger sind als drei Monate. Auch dürfen noch keine Schäden oder Leistungsauslöser angefallen sein. Eine Ausnahme sind die Kfz-Versicherungen. Weiterhin ist allen Komposit-Kunden nun eine spontane Anpassung oder Reduktion des Vertrags möglich, und zwar unabhängig davon, wie lange der Vertrag bereits läuft.

Zuletzt ist für Kunden, die ihre Beiträge vorerst nicht zahlen können, eine Beitragsfreistellung vorgesehen. Ausgenommen davon sind die Kfz-, die Rechtsschutz- und die Krankenzusatzversicherungen. Die Bayerische bietet für maximal sechs Monate eine kostenfreie Notfalldeckung für Einmalleistungen von bis zu 50.000 Euro an.

„Als Teil der Gesellschaft fühlen wir uns aufgerufen, einen Beitrag zu leisten“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen, Dr. Herbert Schneidemann. „Besonders wichtig scheint uns, dass wir gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern aktiv auf unsere Kunden zugehen.“

Erleichterung in der Corona-Krise

Auch für Kunden im Bereich Leben gibt es Anpassungen. Und zwar können Kunden den Vertragsbeginn von Verträgen mit Risikoprüfung um maximal sechs Monate verschieben. Je nach Einzelfall verzichtet die Bayerische hier auf eine erneute Gesundheitsprüfung. Und sollten Kunden in Zahlungsschwierigkeiten stecken, gewährt die Versicherungsgruppe einen Zahlungsaufschub von bis zu drei Monaten – ganz unbürokratisch. Außerdem gelten nun längere Zeiträume zur Stundung von Beiträgen. Je nach Vertrag kann dieser Zeitraum bis zu zwölf Monate andauern.

Gut gerüstet in die Zukunft

Dr. Herbert Schneidemann, der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen, wirft einen optimistischen Blick in die Zukunft. „Wir haben die Gruppe in den vergangenen zehn Jahren in vielen Bereichen umfassend erneuert. Und heute verfügen wir über das höchste Eigenkapital der 162-jährigen Unternehmensgeschichte“, sagt er dazu. „Wir haben eine Grundlage dafür geschaffen, auch in der Krise Erträge für unsere Kunden zu erwirtschaften. Vom Börsenrutsch dieser Tage sind wir darüber hinaus nicht unmittelbar beeinflusst.“ Abschließend sei der Konzern auch in Extrem-Szenarien jederzeit einsatzfähig.

Welche staatlichen Hilfen können Unternehmer und Selbstständige während der Corona-Krise in Anspruch nehmen? Wie sieht es im Bereich Reiseversicherung aus? Und wie können Vermittler den Kontakt zu ihren Kunden aufrechterhalten? Auf unserem Blog finden Sie stets aktuelle Informationen zur Corona-Thematik.

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