Auch im neuen Jahr bleibt Nachhaltigkeit eines der wichtigsten Themen für Kunden. Die Bayerische übernimmt ebenfalls weitere Verantwortung. Zum ersten Mal erfüllt sie den Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Nachhaltigkeit als Zukunftsthema

Nachhaltigkeit spielt bei den Konsumentscheidungen der Deutschen eine immer größere Rolle. Wie eine aktuelle Befragung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) zeigt, achtet mehr als die Hälfte (52 Prozent) beim Lebensmitteleinkauf auf Nachhaltigkeit. Besonders ausgeprägt ist das Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei jüngeren Kunden. Fast drei Viertel der 2.500 Befragten (71 Prozent) gehen davon aus, dass Nachhaltigkeit in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung gewinnt. Das Öko-Barometer des Bundeslandwirtschaftsministeriums stützt dies. Dieses legte offen, dass mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Deutschen bereits häufig oder ausschließlich Bio-Produkte kauft.

Die Anstrengungen der Bundesregierung sind ein weiteres Zeichen für die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit. Nebst anderen Projekten treibt die Regierung zum Beispiel den Ausbau von Wasserstofftechnologie an. „Wir wollen unser Land zum Leitmarkt und globalen Leitanbieter für Wasserstofftechnologien machen“, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in einem Bericht der Bundesregierung dazu.

„Versichern heißt Verantwortung“

Die Bayerische hat schon vor Jahren erkannt, wie groß die Verantwortung vonseiten der Versicherer ist. Nicht umsonst steht mit der Pangaea Life eine nachhaltige Tochtergesellschaft bereit. Nun geht die Bayerische den nächsten Schritt: Zum ersten Mal berichtet sie nach den 20 Kriterien des anerkannten Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Mit diesem Kodex beweist der Versicherer, wie er seiner Verantwortung als nachhaltig agierendes Unternehmen nachkommt.

„Versichern heißt Verantwortung zu übernehmen“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische, dazu. „Dieser Verantwortung möchten wir nicht nur gegenüber unseren Kunden gerecht werden, sondern auch gegenüber der Umwelt, dem Klima und den Lebensbedingungen aller Menschen.“

DNK-Kriterien im Detail

Und was hat es mit dem DNK auf sich? Hinter dem Nachhaltigkeitskodex steht der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), ein Beratungsgremium mit Mandat der Bundesregierung. Unternehmen ist es durch die DNK-Kriterien möglich, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen sicht- und vergleichbar zu machen. Zu den insgesamt 20 Kriterien gehören zum Beispiel:

  • Strategie: Verfolgt das Unternehmen eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie und auf welche Standards stützt es sich dabei?
  • Innovations- und Produktmanagement: Durch welche Innovationsprozesse fördert das Unternehmen Nachhaltigkeit? Welche Wirkung haben diese entlang der Wertschöpfungskette?
  • Klimarelevante Emissionen: Kann das Unternehmen die wichtigsten Emissionsquellen identifizieren und die größten Herausforderungen darlegen, was diese Emissionen angeht?
  • Gemeinwesen: Hier legt das Unternehmen offen, wie es in den Gebieten, in denen es Geschäftstätigkeiten ausführt, zum Gemeinwohl beiträgt.

Alle Kriterien mitsamt Details finden Interessierte unter dem folgenden Link.

Die Bayerische ist klimaneutral

Die Versicherungsgruppe die Bayerische agiert bereits heute durch Ausgleichsmaßnahmen klimaneutral. In Zukunft soll dies bis zu einer eigenständigen Klimaneutralität führen. Seit 2017 wendet die Bayerische die Grundsätze für verantwortliches Investieren (PRI) der Vereinten Nationen (UN) an, ferner orientiert sie sich in ihren Nachhaltigkeitszielen an den Sustainable Development Goals (SDG) der UN.

Weitere Informationen zur Pangaea Life stellen wir abschließend auf unserem Blog bereit. Außerdem klären wir hier über die Nachhaltigkeitsziele der EU auf.

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