Unter Strom auf der Straße: Das E-Auto international

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Von seinen Fans als der Tony Stark des echten Lebens bejubelt, von den Kritikern als Träumer bezeichnet: Elon Musk hat es in diesen Tagen nicht mehr so leicht wie früher. Die von ihm gesteckten Ziele erweisen sich als schwieriger als gedacht. Zusätzlich hat der Unternehmer aus den USA mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen. Damit nicht genug: Sein Ruf als Vorreiter auf dem Gebiet der Elektroautos steht auf dem Spiel.

Lies, deceit? On a day like this?

In den letzten Monaten kämpfte Tesla nicht nur mit misstrauischen Analysten und verfehlten Deadlines, sondern vor kurzem auch angeblich mit einem Saboteur, der sich nun als Whistleblower herausstellen könnte. Tesla verklagte den Mann, nachdem er angeblich interne Daten an Dritte weitergegeben hatte. Der aber wehrte sich und gab an, die Öffentlichkeit lediglich vor schadhaften Tesla-Batterien hatte warnen wollen.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Wir berichteten bereits vom Erwachen der traditionellen Autobauern im Bereich der E-Autos. Bei all den kleinen Kriegsschauplätzen, die sich Tesla gerade eröffnen, darf der Gigant aus Amerika nicht vergessen, dass andere Hersteller keineswegs schlafen. Im Gegenteil. Porsche zum Beispiel beteiligt sich mit zehn Prozent an Rimac Automobili, einem E-Autohersteller aus Kroatien. Im kommenden Jahr will Porsche zudem die Serienproduktion seines ersten E-Supersportwagens beginnen.

Energiewende bei Chrysler

Auch Chrysler denkt um und widmet sich der Herstellung von Elektro-Autos. Innerhalb der kommenden vier Jahre bringt der Konzern Golem zufolge vier Jeep-SUVs, vier Maserati-Modelle und zwei Fiat-Fahrzeuge mit Elektromotoren auf den Markt. Ferner strebt Chrysler bei allen Modellen eine Level-3-Autonomie an. Das bedeutet, dass das System der Wagen die Steuerung, Beschleunigung, Bremsfunktionen sowie automatisierte Fahrbahnwechsel durchführen können soll. Hands off, Eyes off. Im Laufe der Zwanzigerjahre soll zum Beispiel ein Drittel der Maserati-Modelle mit Elektromotoren ausgestattet sein.

Gefahr aus dem Dschungel

Kein Bär, kein Wolf, sondern ein Jaguar: Der Autohersteller aus Großbritannien reiht sich in die lange Schlange der Tesla-Konkurrenz ein und will noch in diesem Sommer ein Elektroauto auf den Markt bringen. Das Modell heißt iPace und ist laut Jaguar mit einer neuen Generation von künstlicher Intelligenz ausgestattet.

„Wir begannen mit einem weißen Blatt Papier, um die modernste Batterietechnologie mit einer Architektur zu verknüpfen, die von Beginn an auf die Optimierung der Aerodynamik, des Platzangebots und der elektrischen Leistung zielte. Das Ergebnis ist der I-PACE –  ein echter Jaguar und ein echtes fahrer-orientiertes Elektroauto.“ – Ian Hoban, Jaguar Baureihen-Leiter I-PACE

Der China-Nitro

Auch im fernen Osten sind die kleinen und großen Player hellwach und warten nicht auf die Konkurrenz. Die chinesische E-Autosparte ist stark; das liegt nicht nur daran, dass endlich der Smog in den Großstädten bekämpft werden soll, sondern auch an dem Wunsch, mit ausländischen Herstellern gleichzuziehen. Dementsprechend investiert die Regierung große Summen in Unternehmen, die in der E-Autobranche arbeiten. Ein Beispiel dafür ist das Start-Up BYTON. Es will kommendes Jahr seine ersten Elektroautos herausbringen und erhält von der Regierung in Nanjing die Mittel, um dort ein neues Werk zu errichten. Die Wirtschaftswoche berichtet.

„Momentan ist kein Auto so konsistent gebaut wie unseres. BYTON hat mit seinem Hauptquartier in China und seinen Entwicklungs- und Designwerken überall auf der Welt einen gewaltigen Vorteil“, befindet Carsten Breitfeld, CEO und Mitbegründer von BYTON.

Mit Blick in die Zukunft

Die Entwicklung des E-Autos greift um sich. Und zwar sowohl auf Landes- als auch auf Herstellerebene. Pangaea Life erkennt die Zeichen der Zeit und bietet schon jetzt eine umfangreiche Versicherung für das E-Auto an. Die Pangaea Life E-Drive-Versicherung versichert nicht nur die Ladestation und das Kabel, sondern auch Kurzschlussschäden, Pannenhilfe und anderes. Alle Details im Überblick sind hier zu finden. Die Zukunft kann kommen.

Titelbild: © Jenny Sturm / Fotolia.com

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