Sie sind umweltschonend, fahren voll elektrisch und bringen jedermann schnell von A nach B. Die Rede ist von E-Scootern. Dem neuen Moped der urbanen und nachhaltigen Generation Y und Z. Und im Gegensatz zu dem Klassiker aus früheren Zeiten sind E-Scooter auch noch besonders grün.

Doch damit ist jetzt Schluss! Es hat sich „ausgegrünt“. Denn E-Scooter-Besitzer sehen ab März schwarz. Zumindest, wenn sie auf ihr Kennzeichen blicken. Es ist wieder Zeit für ein neues Versicherungskennzeichen. Wer ab März ohne gültige Plakette fährt, riskiert nicht nur den Verlust des Haftpflichtversicherungsschutzes, sondern macht sich obendrein strafbar. Wo es das neue Kennzeichen gibt und in Sachen Scooter außerdem wichtig ist, zeigen wir in diesem Beitrag.

Versicherungskennzeichen für E-Scooter

Während erfahrene Moped-Liebhaber jetzt mit den Augen rollen, ist die Thematik für alle E-Scooter-Fans neu. Denn die nachhaltigen Roller wurden erst im Juni vergangenen Jahres auf den Straßen zugelassen. Zwar müssen die E-Scooter wie auch Mofas, Mopeds und andere Leichtkrafträder nicht bei der Zulassungsbehörde angemeldet werden, brauchen jedoch ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h ein gültiges Versicherungskennzeichen. Und genau das läuft am 29. Februar 2020 ab.

Aus grün mach schwarz

Jedes Jahr müssen bis zum 1. März für den gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtschutz die Kennzeichen von Mopeds und Co. ausgetauscht und ein neues Kennzeichen beantragt werden. Das heißt konkret: Ein neues Nummernschild muss her, ansonsten gibt es eine Strafe in Höhe von 40 Euro. An der Schriftfarbe der Kennzeichen erkennt die Polizei, ob ein aktueller Haftpflichtschutz besteht. Denn diese wechselt im Dreijahresturnus abwechselnd von blau, auf grün oder schwarz. Diesmal wird von grün (2019) auf schwarz (2020) gewechselt.

Mehr Pflicht als Kür

Doch nicht nur die Strafe kommt Besitzern von E-Scootern teuer. Auch selbstverschuldete Unfälle mit den elektronischen Rollern können ohne Haftpflichtversicherung schnell ins Geld gehen. Und die sind nicht selten. Laut einer Unfallstatistik der Bundesrepublik Deutschland sind drei Monate nach der Zulassung von E-Scootern in Berlin 74 Unfälle aufgenommen worden. In 65 dieser Unfälle war der Fahrer des E-Rollers verantwortlich. Das liegt nicht selten an der besonders jungen Fahrerschaft. E-Scooter können ab 14 Jahren gefahren werden. Einen Führerschein braucht es dafür nicht. Deshalb sind sie laut Statista vor allem zwischen den 18- und 29-Jährigen beliebt. Mit dem Trend kann jedoch nicht jeder etwas anfangen, wie Komiker Harry G uns eindrücklich erklärt.

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Kennzeichen online beantragen

Trotz all der Kritik, E-Scooter sind die grüne Alternative zum Moped. Und dafür bietet die Bayerische einen eigenen Schutz. Die E-Scooter Versicherung gibt es bereits ab 2,07 Euro monatlich und kann online abgeschlossen werden. Zudem gibt es die Kennzeichen bei einer Bestellung werktags bis 12 Uhr sogar am nächsten Tag. Optional gibt es für alle, die ihre E-Scooter noch gegen Diebstahl versichern wollen, die Möglichkeit zur Teilkasko. Wir wünschen Euch eine gute Fahrt!

Mehr Infos zum Thema E-Scooter gibt es auch auf unserem Blog.

Titelbild: © alexiekai / stock.adobe.com