Vor knapp einem Monat berichteten wir von der großen Demonstration „Alles für das Klima“, die weltweit Hunderttausende Menschen auf die Straßen trieb. Das zeigt: Nachhaltigkeit ist in den Köpfen der Bevölkerung angekommen. Für Makler bieten sich deutliche Chancen, die sie jedoch noch zu selten nutzen.

Das zweite Problem

Debatten darüber, wie Klimaschutz funktioniert, durchziehen den politischen und wirtschaftlichen Diskurs. Hier lohnt sich ein Blick auf ein weiteres großes Problemfeld: Die Geldpolitik der EZB. Seit Jahren leiden Sparer unter der Niedrigzinsphase. Zwei Drittel der Deutschen sind unzufrieden mit der Verzinsung ihrer Geldanlage. 74 Prozent halten am Sparbuch fest, berichtet die AssCompact. Hier gibt es jedoch eine Alternative, die beide Probleme lösen kann.

Nachhaltige Investments auf dem Vormarsch

Diese Alternative heißt ethisch-ökologische Geldanlage. Solche Anlagen nehmen eine immer wichtigere Rolle am Markt ein. Im Jahr 2018 gab das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) ein Anlagevolumen von etwa 219 Milliarden Euro an. Laut Biallo bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 28 Prozent. Die Gruppe der privaten Anleger wuchs jährlich innerhalb der letzten 13 Jahre durchschnittlich um acht Prozent. Es ist mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Allerdings gibt es für Anleger mehrere Probleme.

Zu wenig Expertise?

Das erste Problem, mit dem sie sich konfrontiert sehen, ist, dass „Nachhaltigkeit“ keine allgemeingültige Definition hat. Unterschiedliche Anbieter definieren Nachhaltigkeit jeweils für sich unterschiedlich und auch das Phänomen der „Grünfärberei“ erschwert es dem Kunden, ein passendes Produkt zu recherchieren. Der Süddeutschen zufolge sind wichtige Informationen von Anbietern für den Verbraucher nicht leicht zu erreichen. Die genauen Daten sind oftmals zu tief in Geschäftsberichten der Konzerne versteckt. Eine Hilfe wäre der Berater, doch im Beratungsgespräch sind ethnisch-ökologische Aspekte zu selten thematisiert. Zu viele Finanzberater und -vermittler sprechen das Thema nicht an. Denn: Wie Biallo berichtet, kennt sich nur eine Minderheit wirklich mit ethisch-ökologischen Geldanlagen aus.

Die BaFin schreitet ein

Diese Problematik geht an den großen Entscheidern in der Finanzbranche nicht vorbei. Auch die Bundesfinanzaufsicht (BaFin) hat erkannt, dass Handlungsbedarf besteht. In einem neuen Paper „Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken“ zeigt sie auf, welche Schäden im Zuge des Klimawandels an den globalen Märkten entstehen können. Bei derzeitigem Kurs rechnet sie weltweit mit Schäden von 550 Billionen US-Dollar. Zudem rät die BaFin beaufsichtigten Unternehmen dazu, im Hinblick auf Nachhaltigkeitsrisiken neue Strategien zu entwickeln oder bestehende anzupassen. Zu häufig fehle die Umwelt- oder soziale Expertise innerhalb der Finanzwirtschaft. Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunde müsse sich bessern.

Nachhaltige Investments mit Pangaea Life

Die Pangaea Life bietet Vermittlern die nötigen Lösungen für die aufgezählten Probleme. Sie können Anlegern dabei helfen, Investment und Klimaschutz zu kombinieren. Im Interview mit Pangaea Life-Geschäftsführer Uwe Mahrt erhalten Interessierte die wichtigsten Details. Auf unserem Blog zeigen wir, wie Makler mit nachhaltigen Geldanlagen neue Kunden gewinnen können. Zwischen dem 23. und 24. Oktober steht außerdem die große Fachmesse DKM 2019 ins Haus. Die Pangaea Life wird beim Panel “Nachhaltigkeit – nice to have oder must have?” vertreten sein und den Jungmakler Award unterstützen.

Zuletzt können Vermittler im Webinar weitere wichtige Informationen zur Pangaea Life erhalten.

Webinar zur Pangaea Life: 09.12.2019, 10:00 Uhr

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