Gewerbekunden haben meist sehr spezielle Anforderungen an ihre Versicherungsprodukte. Das Vergleichsportal Finanzchef 24 weiß, welche das sind. Nun kooperiert die Bayerische mit dem Portal.

Friseure spielten in der ersten Phase der Coronavirus-Pandemie eine besondere Rolle. Da überall auf der Welt die Salons schließen mussten, behalfen die Kunden sich selbst. “Haare selber schneiden” entwickelte sich zu einem beliebten Suchbegriff bei Google. Die Krise verdeutlichte die Bedeutung dieser Berufsgruppe. Nicht zuletzt deswegen hat sich die Bayerische dazu entschieden, gemeinsam mit dem Portal Finanzchef 24 ein spezielles Konzept für Friseure zu entwickeln. Was das alles umfasst und welche Vorteile sich daraus ergeben, weiß Andreas Buhre, Leiter Underwriting und Portfoliomanagement.

Quelle: Statista

Redaktion: Herr Buhre, was genau umfasst die Zusammenarbeit der Bayerischen mit Finanzchef 24?

Andreas Buhre: Das ist eine sehr umfassende Zusammenarbeit. Sie beginnt bei der Identifikation der Kundenbedürfnisse, dazu hat unser Partner aber auch die Zugangswege zu Kunden eruiert. Über die Customer Insight hinaus ist Produktentwicklung der wichtigste Teil der Zusammenarbeit. Das umfasst auch das Pricing und den Deckungsumfang in der Inhalts- und der Betriebshaftpflichtversicherung.

Und zu guter Letzt unterstützt uns Finanzchef 24 bei der Vermarktung des Produkts. Hier geht es zum Beispiel um das Halten von Webinaren. Das beste Produkt hilft nichts, wenn es keiner kennt.

Redaktion: Was hat die Bayerische dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen?

Andreas Buhre: Finanzchef 24 ist ein Vergleichsportal für Gewerbekunden, die direkt ihren Versicherungsschutz suchen. Das heißt, Finanzchef 24 kennt die Anforderungen der Kunden sehr genau. Dazu wurden auch Friseurkunden befragt, was diese von einem Versicherungsprodukt erwarten. Da wir unsere Produkte am Kunden ausrichten wollen, ist dieser Schritt nur folgerichtig.

Darüber hinaus ist Finanzchef 24 technologisch sehr gut aufgestellt und hat im Bereich der Data Analytics viel Erfahrung, die wir uns zu Nutze machen wollten.

“Wir haben das Produkt so optimiert, dass sämtliche Anforderungen des Kunden berücksichtigt werden.”

Redaktion: Welche Vorteile ergeben sich hier? Sowohl für die Bayerische, als auch für Vermittler und Kunden?

Andreas Buhre: Wie eben bereits gesagt, haben wir das Produkt so optimiert, dass sämtliche Anforderungen der Kunden berücksichtigt werden. Damit bieten wir auch unseren Vermittlern ein optimales Produkt, das sie ihren Friseurkunden anbieten können. Friseurkunden müssen im Prinzip nicht weitersuchen, da sie bei uns das optimale Produkt finden.

Und die Vorteile für uns sind die deutlich bessere Datenbasis bei der Produktentwicklung.

Redaktion: Warum haben Sie sich für die Zielgruppe Friseure entschieden?

Andreas Buhre: Unsere Zielgruppe sind Gewerbekunden „rund um den Kirchturm“. Wir haben dabei die Dichte der Friseure überprüft. Friseure gehören dabei zu den häufigsten Betrieben in unserer Zielgruppe. Daher haben wir uns entschieden, mit diesen zu beginnen.

Redaktion: Also werden in Zukunft Produkte für weitere Betriebsarten folgen?

Andreas Buhre: Wir möchten unsere Produkte komplett am Kundenbedarf ausrichten. Daher werden wir unseren derzeitigen „One-fits-all“-Ansatz überdenken. Aber wir werden zunächst den Erfolg des Produkts für Friseure beobachten. Wenn wir das positiv bewerten, werden wir diesen Weg konsequent weiter gehen.

Weitere Informationen zur Gewerbeversicherung der Bayerischen finden Interessierte auf dem Blog oder im Beraterportal der Bayerischen.

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