Geschafft! Der Grundfähigkeiten-Fachkongress ist vorüber. Und war ein voller Erfolg. Das Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen, der Gothaer und der NÜRNBERGER Versicherung zog knapp 500 Interessierte an. Für alle, die das einzigartige Event verpasst haben, waren wir in München vor Ort und werfen nun einen Blick zurück.

Teamwork

„Wie können wir euch dabei helfen, das Thema Grundfähigkeiten auf die Straße zu bringen?“ So eröffnete Philip Wenzel, Experte für Biometrie, den Fachkongress. Und legte damit den Grundstein für aufschlussreiche Vorträge und spannende Diskussionen zwischen den Speakern und der versammelten Maklerschaft. Die große Besonderheit: Zum ersten Mal kamen drei Versicherer auf einem Fachkongress zusammen, um ein bestimmtes Produkt in den Fokus zu rücken und darüber aufzuklären, welche Vorteile und neuen Chancen es bietet. Für die Bayerische sprach Maximilian Buddecke, Leiter Partner- und Kooperationsvertrieb sowie Mitglied des Vorstands die Bayerische ProKunde AG.

„Da ist ein Riesen-Potenzial“

Buddecke zufolge beträgt die Versicherungsdichte der Kunden, die keine BU abschließen können, weniger als zwanzig Prozent. Vor allem für Kunden in körperlich aktiven Berufsgruppen ist die Arbeitskraftabsicherung meist schwer zugänglich. Die hierbei angepeilte Zielgruppe ist dementsprechend groß – und der Beratungsbedarf ebenso. Die Versicherungswirtschaft steht vor einer Aufgabe, der ein einzelner Konzern kaum gewachsen ist. „Diese Aufgabe haben wir alle zusammen“, sagte Buddecke dazu. Dementsprechend sieht er das Modell Fachkongress als eines mit Zukunft. Denn weil es Input von verschiedenen Versicherern und dazu auch von externen Spezialisten gab, konnten Vermittler über den eigenen Tellerrand hinausblicken und eine größere Bandbreite an Informationen zum Thema Grundfähigkeitenversicherung erhalten.

Maximilian Buddecke erklärt im Video, wie der Fachkongress bei den Vermittlern ankam:

Kombination als Lösung

Philip Wenzel ging in seinem Fachvortrag auf verschiedene Vorteile der Grundfähigkeitenversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung ein. Wichtig hierbei: Der Schutz von Grundfähigkeiten ist als ein eigenständiges Produkt zu sehen. „Wir dürfen Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitenversicherung nicht mehr vergleichen.“ Zweitere habe dann Chancen, wenn ein Kunde für die BU zu krank oder wenn diese für ihn zu teuer ist. In der Beratung müsse ein Makler Lösungen anbieten, die helfen – und ohne, dass ein Produkt als „Platzhalter“ versauert. Die Grundfähigkeitenversicherung bietet Wenzel zufolge neue Lösungen und kann das Haftungsrisiko eines Maklers reduzieren. Als optimale Lösung sieht er eine Kombination aus Grundfähigkeiten- und Berufsunfähigkeitsversicherung. „Das Und ist der Königsweg“, so Wenzel beim Grundfähigkeiten Fachkongress.

Welche Kernthemen brachte Philip Wenzel mit zum Fachkongress? Die Antwort gibt es im Video.

Haftung reduzieren mit der Grundfähigkeit

Doch was hat es genau mit dem Haftungsrisiko auf sich? Der BU-Profi Guido Lehberg ging in diesem Rahmen auf die rechtlichen Grundlagen in Sachen Beratungs- und Dokumentationspflicht ein. Ein Makler haftet auch dann, wenn er seinem Kunden nicht alle verfügbaren Optionen des Versicherungsschutzes aufzeigt. Oder nicht genau nach den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden fragt. „Je besser Sie hier sind, umso weniger kann Ihnen ein Anwalt am Markt das Wasser reichen“, führte Lehberg aus. Sein Tipp: Anhand einer Liste können Makler die gewünschten Grundfähigkeiten gemeinsam mit dem Kunden „abhaken“ und so ihre Haftung minimieren.

Interessierte Vermittler erhalten auf unserem Blog alle wichtigen Informationen zur Grundfähigkeitenversicherung ExistenzPlan der Bayerischen.

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