Wieso das Leben schwer machen, wenn es auch leicht geht? Deshalb gibt es sogenannte „Life Hacks“, kleine Hilfen im Alltag, welche das Leben erleichtern. Unsere How to Hack-Tipps verhelfen zu inspirierende Ideen, nützlichen Tipps und zaubern das ein oder andere Grinsen ins Gesicht.

How to Hack No. 1: Socken für die Scheibenwischer

Zugegeben, in den aktuellen Zeiten nutzen wir das Auto nicht mehr ganz so häufig wie früher. Homeoffice und online vereinbarte Termine reduzieren Außendienst-Fahrten auf ein Minimum. Wer es dennoch kennt, wenn die Scheibenwischer in der Früh mal wieder nicht funktionieren, weil sie eingefroren sind, für den haben wir einen ganz einfachen Tipp: ein Paar alte Socken! Über Nacht über die Scheibenwischer gestülpt, ist der Ärger am Morgen passé.

How to Hack No. 2: Reifenprofil-Messung mit Ein-Euro-Münze

Das Jahr hat kaum angefangen und im Kalender steht schon wieder November? Dafür haben wir auch keine Erklärung. Doch Fakt ist, der Winter steht vor der Tür. Mit ihm kommen auch einige Kosten auf alle Autofahrer zu, darunter auch die neuen Winterreifen. Denn das abgefahrene Profil von Reifen kann schnell gefährlich werden. Für den Schnelltest, ob der Autoreifen für den Winter noch ausreicht, reichen eine Ein- oder Zwei-Euro-Münze aus. Die Münze im Reifenprofil ansetzen und prüfen, ob der Goldrand der Ein-Euro-Münze oder der Silberrand (drei Millimeter) der Zwei-Euro-Münze (vier Millimeter) sichtbar ist. Ist er es nicht, ist das Profil in Ordnung. Für eine genaue Abmessung sollten Autobesitzer dennoch auf einen Profiltiefen-Messer zurückgreifen.

Ein Datum, ab wann die Winterreifenpflicht gilt, gibt es übrigens nicht. Es herrscht stattdessen eine situative Pflicht, was bedeutet, dass bei winterlichen Verhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte, die Winterreifen aufgezogen sein müssen. Die Faustformel von O bis O (Oktober bis Ostern), gilt also nur bedingt.

How to Hack No. 3: Auf den Tee gekommen

Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes hatte Deutschland im Jahr 2018 einen Kälterekord von -30,5 Grad auf der Zugspitze. Kuschelsocken, Kerzenlicht und ein heißer Tee gehören also spätestens zu solch kalten Temperaturen zur Tagesordnung. Dass Tee aber nicht nur zum Trinken da ist, beweisen diese drei weiteren Verwendungszwecke:

  1. Dunkle Glattlederschuhe mit feuchten Schwarztee-Beutel kräftig einreiben und mit einem trockenem, weichen Tuch nachpolieren. Danach strahlen Lederschuhe oder auch -möbel wieder wie neu!
  2. Auch bei üblen Gerüchen in Schuhen, Schränken und Co. hilft Schwarztee. Einen wieder getrockneten Teebeutel in den Schuh legen und über Nacht verschwinden alle Gerüche.
  3. Chai-Tee oder auch Grüner Tee mit in den kochenden Reis legen – das verspricht ein würziges Aroma für indisch-angehauchte Gerichte.

How to Hack No. 4: Wintertauglich mit dem Fahrrad

„Nur die Harten kommen in den Garten“. Getreu dem Motto ein echter Life-Hack für alle Fahrradsportler, die auch im Winter ungern auf den Drahtesel verzichten möchten: Kabelbinder an die Reifen binden. Wer sich schon mal mit dem Fahrrad bei Minusgraden rausgetraut hat, weiß, dass es mit dem Zweirad auf Schnee und vereisten Straßen schlecht vorangeht. Das Fahren fühlt sich an wie auf Eiern, beim Beschleunigen und Abbremsen ist äußerste Vorsicht geboten. Zudem ist ständig darauf zu achten, dass das Vorderrat nicht ausbricht. Also, Kabelbinder im Baumarkt für unter fünf Euro kaufen, auf den Sattel schwingen und dem kalten Nass trotzen! Frische Luft und Bewegung sind gesund und von Gesundheit können wir besonders in diesen Tagen nicht genug bekommen.

Hot wo Hack No. 5: Desinfektionsmittel mal anders

Eine Sache, die seit Anfang des Jahres nicht mehr nur alle Frauen in ihren Handtaschen mit sich tragen: Desinfektionsmittel. Und das hilft nicht nur für Hygienezwecke. Nicht selten kommt es vor, dass das Schlüsselloch im Winter vereist ist. Einfach ein wenig Desinfektionsgel auf Schlüssel und Loch und etwas abwarten. Auch zur Vermeidung eingefrorener Türen und ihrer Griffe hilft der enthaltene Alkohol.

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