Ihr habt die Trikots schön

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Ihr habt die Trikots schön

Von |2017-03-31T15:12:25+02:005. August 2016|Tags: , , , , , |

Egal, ob die Löwen morgen zum Saisonauftakt in Fürth gewinnen oder verlieren, sie werden gut dabei aussehen. Denn wir haben die Fans die neuen Fußballtrikots entscheiden lassen und viel Lob dafür erhalten – sogar die Süddeutsche Zeitung hat öffentlich zum hervorragenden Stilempfinden gratuliert.

Alltäglich ist das nicht, wo es doch „nur“ um ein Fußballtrikot ging. Gutes Aussehen bringt aber noch keine Punkte. Es braucht ein bisschen mehr, um in der neuen Spielzeit eine gute Figur abzugeben. Wir haben also die Frage an Radio Eriwan gestellt: Haben die Sechziger die Chance aufzusteigen? Die Antwort: Im Prinzip ja, aber nicht dieses Jahr. Denn die beiden direkten Aufstiegsplätze sind quasi schon vergeben.

Die Bundesligaabsteiger Hannover 96 und VfB Stuttgart wollen mit Macht zurück in die erste Liga. Die zweite Liga, das soll für sie nur ein Blechschaden sein, der nach einem Jahr repariert ist. Bleibt der Relegationsplatz. Um diesen Platz Drei, der seit Einführung der Regelung 2009 nur zwei von acht Zweitligisten den Aufstieg brachte, streiten sich der 1. FC Nürnberg, der 1. FC Kaiserslautern, der FC St. Pauli, der Karlsruher SC und vor allen anderen RB Leipzig, der Brauseverein ist zum Erfolg geradezu verpflichtet. Außerdem könnte oben die ein oder andere Überraschungsmannschaft anklopfen, zu denen – mit etwas Glück – auch der TSV 1860 gehören könnte. Aber wir wollen nicht unbescheiden sein. Wer zwei Jahre lang nur mit Mühe dem Abstieg in die Dritte Liga entgangen ist, der sollte seine Ansprüche nicht zu hoch schrauben. Träumen ist erlaubt, aber die Zweite Liga ist beinharte Realität, 34 Wochen lang. Und die Realität lehrt, dass solides Mittelfeld bereits ein Grund zur Freude sein sollte. Als Bayerische sind wir ja wenigstens drei Jahre lang dabei, es bleibt also Zeit genug, die Ansprüche zu steigern.

So viel Hoffnung war lange nicht

Trotzdem gibt es manche Hoffnungsfunken. Denn erstmals nach vielen Jahren ist bei den Löwen ehrliche Aufbruchstimmung zu erleben. Fast hat man den Eindruck, dass Verein und Investor es dieses Mal wissen wollen. Und tatsächlich sind ja viele Köpfe neu. Erst kam der neue Präsident, Peter Cassalette, der für einen Neuanfang steht. Dann kam der neue Sportdirektor, Thomas Eichin, der schon in Bremen durch hohe Professionalität aufgefallen ist. Es kam Kosta Runjaić, der neue Trainer. Und es kamen lauter neue Spieler, neun an der Zahl, und siehe da, es waren Hoffnungsträger. Wie Stefan Aigner. Freiwillig zweite Liga, wer macht das schon? Stefan Aigner macht das. Er verließ seinen Heimatverein 1860 München vor zehn Jahren und kehrt als gestandener Bundesligaspieler aus Frankfurt zurück. Die zweite Liga wird ihn nicht wirklich gelockt haben. Eher schon der Glaube, sie baldmöglichst wieder zu verlassen. Und dann kam auch noch Ivica Olic. Das Duracell-Männchen, der Renner und Kämpfer und Torjäger. Auch er wollte liebend gerne nach München zurück. Aus seinen erfolgreichen Jahren beim FC Bayern von 2009 bis 2012 besitzt er hier ein Haus. Man darf ihm glauben, dass es ein ehrlicher Wunsch von ihm war, beim TSV 1860 einen erfolgreichen Abschluss seiner großen Karriere zu erleben. Das alles ergibt zwar noch keinen Aufstiegsaspiranten, aber immerhin einen Geheimtipp. Ob mehr daraus wird? Jedenfalls freuen wir uns, mit der Bayerischen hautnah dabei zu sein.

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