Weltweit haben die Corona-Impfungen begonnen. Mögliche Langzeit-Risiken sind noch nicht bekannt. Die Bayerische sichert solche Impfrisiken ab.

Das große Impfen

Das große Impfen hat begonnen. Dem ZDF zufolge liegt Israel vorn und impft wöchentlich mehr als 4,1 Millionen Menschen. In den USA sind es 23,5 Millionen Menschen pro Woche und Deutschland impft 1,99 Millionen Bürger wöchentlich. Hierzulande verlaufen die Impfungen schleppend. Ein Grund dafür: Die EU-Kommission hat den Hersteller Biontech zu spät angefragt und auch zu wenige Dosen bestellt. Für den maximalen Impfschutz sind zwei Dosen pro Bürger vorgesehen, die im Abstand von mehreren Wochen injiziert werden. Die Bundesregierung hat hierbei drei Gruppen festgelegt, für die eine Impfung die höchste Priorität hat.

  • Gruppe 1: Zur ersten Gruppe gehören unter anderen diejenigen Deutschen, die das 80. Lebensjahr überschritten haben. Außerdem schließt die Gruppe Leute in Pflegeheimen sowie das Personal auf Intensivstationen und in der Notaufnahme ein.
  • Gruppe 2: Diese Gruppe umschließt Menschen zwischen 70 und 80. Außerdem sind Patienten mit Trisomie, Demenz, Transplantationspatienten sowie weitere miteingeschlossen.
  • Gruppe 3: Hier sind 60- bis 70-jährige Menschen gemeint, dazu medizinisch Vorbelastete, Kita-Personal, Polizei und Feuerwehr. Ebenso gehört Personal im Einzelhandel sowie in Schulen zur Gruppe drei.

Ein Impfrisiko ist nicht nur bei neu eingeführten Impfstoffen vorhanden, sondern auch bei vielen anderen. Die Bayerische hat dieses Risiko in verschiedenen Tarifen berücksichtigt und bietet eine Lösung. Welche das ist, verrät Martin Gräfer, Vorstandsmitglied bei der Bayerischen, im Gespräch.

Redaktion: Herr Gräfer, wie können Kunden sich bei der Bayerischen gegen Impfrisiken absichern?

Martin Gräfer, Vorstandsmitglied bei der Bayerischen

Martin Gräfer: Zuerst einmal ist es wichtig zu sagen, dass wir sowohl bei der neuen Corona-Impfung als auch bei anderen Impfungen kein besonderes Risiko sehen. Ich werde mich beispielsweise auch impfen lassen, sobald ich an der Reihe bin. Denn nur gemeinsam können wir diese Pandemie meistern. Denjenigen unter uns, die dennoch Sorgen vor einer Impfung haben, wollen wir mit dem Impfschutz in unserer Unfallwelt eine zusätzliche Sicherheit geben. Darum haben wir in den folgenden Unfall-Tarifen einen Impfschutz integriert:

  • Unfall-Optimal Komfort
  • Unfall Optimal Prestige
  • Unfall Optimal Klassik

Allerdings sind auch Kunden unserer stationären Krankenzusatzversicherung bei einem stationären Krankenhausaufenthalt abgesichert, solange dieser durch eine Impfung oder deren Folgen bedingt ist.

Redaktion: Welche Impfrisiken sind dabei eingeschlossen?

Martin Gräfer: Grundsätzlich ist jede Art der Impfung versichert. Ganz egal, ob es sich um eine Grippeschutzimpfung, eine gegen Tetanus oder eben gegen das Coronavirus handelt. Führen die Folgen einer Impfung zu einer Invalidität oder gar zu Tod, werden die dementsprechend vereinbarten Leistungen aus der Unfallversicherung fällig.

Redaktion: Seit wann versichert die Bayerische über die Unfallversicherung Impfrisiken?

Martin Gräfer: Das liegt schon eine Weile zurück. Unsere Unfall Optimal Klassik stammt aus den Zweitausenderjahren. Dementsprechend lange sichern wir bereits Impfschäden ab.

Redaktion: Gilt das auch für Neukunden, die sich einen solchen Vertrag jetzt erst zulegen?

Martin Gräfer: Selbstverständlich ja, wir werden auch die Regelung für Impfrisiken in unserem Komfort- und Prestige-Tarif vereinheitlichen, damit für alle Kunden ein optimaler Schutz besteht. Da gibt es keine coronabedingten Zuschläge oder ähnliches.

Weitere Informationen zum Tarif Unfall OPTIMAL erhalten Sie auf unserem Blog. Der Tarif erzielte zuletzt eine Top-Bewertung im Rating von Morgen & Morgen.

Titelbild & Beitragsbild: © die Bayerische