Ein neues Jahr ist angebrochen. Für viele ein Grund zur Hoffnung, für andere eine Zeit der Aufarbeitung. Wie hat sich die Bayerische positioniert und womit können Vertriebspartner und Kunden im Jahr 2021 rechnen? Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerische ProKunde AG und Leiter des Partner- und Kooperationsvertriebs, gibt einen Jahresausblick.

Redaktion: Herr Buddecke, welche Projekte plant die Bayerische im neuen Jahr?

Maximilian Buddecke: Im Jahr 2021 wird eine der Herausforderungen für uns als Bayerische sein, auf dem, was wir 2020 erreicht haben, weiter aufzubauen. Digitale Prozesse, schnelle Unterstützung und dennoch persönliche Nähe zu unseren Vertriebspartnern zu halten, wird weiter im Fokus sein. Darüber hinaus arbeiten wir weiter an der Umsetzung unserer Vision. Ein Teil davon ist, dass wir Versicherungen vielleicht sogar überflüssig machen wollen. Hierunter verstehen wir, dass wir den Kunden dabei unterstützen, erst gar keinen Schaden zu erleiden. Insgesamt stehen der Kunde und seine Bedürfnisse bei all unseren Projekten im Fokus. Dies hilft dann auch unseren Vertriebspartnern. Dazu kommen interne Prozessoptimierungen. Da treibt uns eine große Service-Umstellung.

Redaktion: Wie sieht es auf der Produktseite aus?

Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerische ProKunde AG und Leiter des Partner- und Kooperationsvertriebs

Maximilian Buddecke: Produktorientiert haben wir vor, im neuen Jahr im Sachversicherungsbereich so richtig aktiv zu werden. Wir starten mit unserer neuen Hausratversicherung im März. Darüber hinaus entwickeln wir gerade an unsere „Meine eine Police“ weiter. Hier soll ein sehr leistungsorientiertes Produkt entstehen, welches aber auch direkt auf unsere Vision einzahlt. Hier bin ich persönlich wirklich maximal gespannt. Im Bereich Leben wir sind gerade dabei, im Altersvorsorgebereich unsere fondsgebundene Rentenversicherung zu überarbeiten. Gleichzeitig bewegt uns natürlich die Pangaea Life. Da liegt dieses Jahr wirklich ein Schwerpunkt drauf.

Redaktion: Können Sie dazu mehr sagen?

Maximilian Buddecke: Natürlich. Zum einen stehen neue Assets auf dem Plan. Und zum anderen ist derzeit etwas ganz Besonderes in Planung. Wir bereiten gerade eine virtuelle Investorenreise zu den Assets der Pangaea Life vor. Das passiert nicht – wie sonst – mit kurzen Videos, sondern mit echter Virtual Reality Technik. Für angemeldete Personen stellen wir entsprechend ausgerüstete Virtual Reality-Brillen zur Verfügung. Da haben wir einiges vor.

Redaktion: Im letzten Jahr war die Berufsunfähigkeit ein großes Thema, vor allem in Richtung DKM mit Samuel Koch. Wie geht es in diesem Jahr weiter?

Maximilian Buddecke: Berufsunfähigkeit und Grundfähigkeit sind bei uns Dauerthemen. Der Markt ist da extrem in Bewegung. Dazu muss man sich nur anschauen, wie die Anbieter ihre Produkte anpassen. Wir selbst haben da ja auch erst letztes Jahr ein Bedingungsupdate gemacht. Damit gehören wir aktuell zu den TOP Anbietern im Markt, allerdings ruhen wir uns darauf aber nicht aus, sondern beobachten jede Veränderung im Markt. Wichtig ist mir aber, dass wir die BU nicht so weit „polieren“, dass sie irgendwann für die eigentliche Kernzielgruppe unerreichbar wird. „Weiter, besser, höher“ funktioniert da auf Dauer nicht. Es ist uns wichtig, ein gesundes Maß zwischen einem guten Bedingungswerk und der Erreichbarkeit für Kunden beizubehalten. Im Bereich der Grundfähigkeiten wollen wir auch noch mal aktiv werden. Da binden wir Vermittler ein und starten in die Überarbeitung. Ziel ist, noch näher an die Zielgruppen zu kommen. Auch hier ist der Markt in Bewegung, da sind einige spannende Dinge erkennbar. Darum haben wir selbst viele interessante Punkte mit aufgenommen und prüfen jetzt, was da wirklich Sinn macht. Das wird sicherlich ein Thema sein, das uns im neuen Jahr antreibt.

“Wir wollen im Portfolio eines jeden Vermittlers zu den Top 5 gehören, wenn es um Arbeitskraftabsicherung geht.”

Redaktion: Die Bayerische bleibt also ein wichtiger Partner in der Arbeitskraftabsicherung.

Maximilian Buddecke: Ganz genau. Wir streben an, im Portfolio eines jeden Vermittlers zu den Top 5 zu gehören, wenn es um Arbeitskraftabsicherung geht. Natürlich sind wir uns voll bewusst, dass dazu nicht nur das Produkt passen muss, sondern eben auch Service, Leistung und Wahrnehmung. Daran werden wir weiter feilen, damit eben die Partner, die mit uns zusammenarbeiten, auch merken, dass wir hier einen Top-Service bieten.

Redaktion: Der Nettokongress findet ja nun vollständig digital statt – welche Events kommen noch auf uns zu?

Maximilian Buddecke: Im Licht der neuen deutschlandweiten Beschränkungen ist es schwer, da eine genaue Vorhersage zu treffen. Persönlich rechne ich damit, dass es bis mindestens Sommer diesen Jahres schwierig sein wird, Veranstaltungen durchzuführen. Insofern glaube ich, dass das Online-Format uns auch in diesem Jahr weiter begleiten und beschäftigen wird. Vielleicht werden wir Richtung zweite Jahreshälfte wieder persönliche Veranstaltungen sehen. Zunächst in kleinerem Rahmen und dann langsam eine Nummer größer. Allerdings spricht da mehr die Hoffnung aus mir. Den Wunsch teilen wir, so glaube ich, alle: Wir wollen auch wieder raus. Wir wollen wieder in die Möglichkeit des persönlichen Austauschs gehen. Bis dahin tun wir alles dafür, unsere Online-Veranstaltungen so interessant wie möglich zu machen. An dieser Stelle eignet sich ein kleiner Teaser: Der Zukunftscampus wird auf jeden Fall wieder eine Nummer für sich. Das wird definitiv ein Highlight.

“Das Material zur Investorenreise ist jetzt schon der Hammer.”

Redaktion: Worauf freuen Sie sich denn in diesem Jahr am meisten?

Maximilian Buddecke: Besonders freue ich mich darauf, wenn ich wieder persönliche Kontakte wahrnehmen kann (Lacht). Beruflich freue ich mich sehr auf die schon erwähnte Investorenreise mit der Pangaea Life. Das wird ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dazu nur soviel: Das Material, das ich dazu bereits gesehen habe, ist jetzt schon der Hammer, und das kombiniert mit Virtual Reality – da bin ich wirklich sehr gespannt. Und natürlich freue ich mich darauf, die Vertriebspartner weiter zu unterstützen. Auch, was digitale Prozesse angeht. Ich bin sicher, dass wir vieles von dem, was wir jetzt gelernt haben, auch nach Corona anwenden können und daran wachsen. Das in ein vernünftiges Maß zu gießen und gleichzeitig den Spaß bei der Arbeit nicht verlieren: Das sind Themen, die mich gerade unheimlich bewegen und die auch für unsere Vertriebspartner wichtig sind.

Weitere Informationen zum Zukunftscampus und der virtuellen Investorenreise gibt es in Kürze auf unserem Blog.

Titelbild und Beitragsbild: © die Bayerische