Jungmakler Award 2017: Junge Helden im Vertrieb

Nachwuchs dringend gesucht: Zum siebten Mal wird 2017 der Jungmakler Award ausgeschrieben. 32 Gesellschaften unterstützen in diesem Jahr den Wettbewerb als Förderer, darunter auch die Bayerische. Die bbg Betriebsberatung GmbH in Bayreuth ist Initiatorin des Wettbewerbs. Er ist, obwohl eigentlich aus Not und Nachwuchsmangel entstanden, inzwischen branchenweit bekannt, medial erfolgreich und liefert zudem neue Anreize für junge Unternehmer der Branche. Denn dem besten Jungmakler winken immerhin 10.000 Euro Preisgeld.

Wir als innovativer und engagierter Versicherer unterstützen das Projekt finanziell, und auch mit qualifizierten Referenten und Räumlichkeiten für die Jungmakler-Veranstaltungen. Wer als Jungmakler gewinnen will, ist maximal 39 Jahre alt. Er oder sie ist im Besitz einer Sachkundeprüfung und ist Immobilienfinanzierer  (§ 34c GewO), Versicherungsmakler (§ 34d GewO), Finanzanlagenvermittler (§ 34f GewO) und/oder Immobiliardarlehensvermittler (§ 34i GewO), sowie erstmalig und seit höchstens 5 Jahren als Geschäftsführer oder Inhaber eines Unternehmens tätig.

Konrad Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung der bbg Betriebsberatung GmbH, die den Jungmakler Award initiiert hat

Konrad Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung der bbg Betriebsberatungs GmbH

Was es beim Jungmakler Award sonst noch gibt: Exklusive Online-Seminare, vergünstigte Konditionen zum Beispiel bei Verbandsmitgliedschaften, Softwarelizenzen sowie die Aufnahme in den Jungmakler-Club. Begleitet und betreut durch das Institut für Versicherungsvertrieb (IVV) können sich die “jungen Wilden” des Versicherungsvertriebs mit den Entscheidern der Branche und mit anderen Jungmaklern vernetzen. umdenken.co hat mit Konrad Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung der bbg, über den Jungmakler Award gesprochen.

Wie hat sich der Jungmakler Award in den letzten Jahren verändert und welche Rolle hat die Regulierung dabei gespielt?

Konrad Schmidt: Als Initiatoren des Wettbewerbs sind wir mit der Entwicklung des Jungmakler Awards sehr zufrieden. Zum einen ist die Qualität der Bewerber im Laufe der Jahre immer weiter angestiegen, zum anderen konnten wir auch die Dotierung der Preise erhöhen, die mittlerweile für den 1. Platz bei 10.000 Euro liegt. Der Jungmakler Club, der einen deutlichen Mehrwert für die Bewerber darstellt, hat sich ebenfalls gut weiterentwickelt: Immer mehr Partner unterstützen uns dabei, ihn mit großartigen und wertvollen Inhalten und Angeboten zu füllen.

Aber wir freuen uns auch über Konstanz im Wettbewerb: Wie zum Beispiel über die treuen Förderer, die uns und den Branchennachwuchs schon über Jahre hinweg unterstützen. Und über die konstante Zahl an Bewerbungen, die uns jedes Jahr erreicht.

Was die Regulierungen angeht, die für die Branche einschneidende Veränderungen gebracht haben, haben diese den Jungmakler Award kaum negativ betroffen. Ich würde sogar sagen, dass die jungen Makler, die sich heute trotz der zunehmenden Regulierung für den Beruf des Maklers entscheiden, viel entschlossener agieren und entsprechend erfolgreich im Markt sind. Und das macht sich auch in der Qualität der Bewerbungen in unserem Wettbewerb bemerkbar.

Ist IDD bereits ein Thema im Wettbewerb?

Konrad Schmidt: Natürlich betrifft die Umsetzung der IDD alle Makler – egal ob alte Hasen oder Neueinsteiger. Eine Umfrage unter den Jungmakler-Finalisten im letzten Jahr hat ergeben, dass diese regulatorischen Veränderungen im Allgemeinen als große Herausforderung und potenzielles Risiko empfunden werden. Trotzdem sehen laut der Umfrage viele Jungmakler optimistisch in die Zukunft: Sie empfinden die Regulierung auch als Anstoß für mögliche positive Veränderungen im Markt und hoffen auf höhere Beratungsqualität und einen Imagegewinn für ihren Beruf und die Branche.

In welcher Form wirkt sich die zunehmende Digitalisierung der Versicherungsbranche auf den Award aus?

Konrad Schmidt: Die Digitalisierung ist längst beim Award angekommen. Unsere Bewerber sind die „jungen Wilden“ der Branche, die neuen Technologien nicht nur extrem aufgeschlossen gegenüberstehen. Sie treiben vielmehr die Digitalisierung aktiv voran. Sie sehen sich und ihre Unternehmen teilweise schon als InsurTechs, die ihren Kunden brandneue digitale Services anbieten. Selbstverständlich gibt es auch viele Bewerber, die noch persönlich face-to-face beraten. Doch auch sie nutzen alle Facetten der digitalen Abwicklung, um möglichst effizient zu arbeiten.
Dass unsere Bewerber das digitale Zeitalter regelrecht leben, sehen wir auch im Castingprozess an den Präsentationen und Bewerbungen. Sie sind kreative und webbasierte Unternehmensdarstellungen. Darüber hinaus vernetzen sich unsere Teilnehmer verstärkt über die sozialen Medien. Und nehmen gerne an den Webinaren teil, die ihnen im Rahmen des Jungmaklerclubs angeboten werden.

Seit letztem Jahr sind auch Immobilienfinanzierer mit im Wettbewerb –  wie wird dies angenommen?

Konrad Schmidt: Wir haben die Immobilienfinanzierer und Immobiliardarlehensvermittler auf Empfehlung verschiedener Förderer mit ins Jungmakler-Boot geholt. Das sind spannende Berufsfelder, die es ebenfalls lohnt zu fördern. Wir hatten im vergangenen Jahr einige Bewerbungen in diesem Bereich, aber der Zuspruch ist noch ausbaufähig. Deshalb möchte ich alle in diesem Bereich neu selbstständig dazu aufrufen, am Jungmakler Award teilzunehmen – es lohnt sich!

Die Branche klagt über Nachwuchsmangel – macht sich das beim Wettbewerb bemerkbar?

Konrad Schmidt: Gäbe es den Nachwuchsmangel nicht, wäre der Wettbewerb gar nicht erst ins Leben gerufen worden. Das Ziel war es ja, etwas für das Image der Branche zu tun und gleichzeitig den Nachwuchs zu fördern. Und auch im vielzitierten „verflixten siebten Jahr“ ist das immer noch eine sehr spannende Aufgabe. Denn allen Unkenrufen zum Trotz erleben wir einen tollen Nachwuchs mit innovativen Konzepten. Und früher nicht dagewesenen Spezialisierungen. Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Beitrag dazu leisten können, dass die Wahrnehmung des Maklerberufs in der Öffentlichkeit eine positive ist.

Herr Schmidt, vielen Dank für das ausführliche Gespräch!

 

Titelbild: © bbg / Die Jungmakler 2016: v.l.n.r. Andreas Küffner, Dirk Becht und Matthias Fischer Beitragsbild: © bbg, Video: © AssCompact / bbg

Zum Autor:

Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

Ein Kommentar

  1. […] Konrad Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung der bbg, über den Jungmakler Award gesprochen: zum Interview. Natürlich winken den Gewinnern des Jungmakler Awards tolle Preise: 10.000 Euro Preisgeld erhält […]

Hinterlassen Sie einen Kommentar