Welchen Herausforderungen und Trends steht die Biometrie 2020 gegenüber? Worauf müssen Makler sich einstellen? Und welche Pläne verfolgt die Bayerische? Das und mehr verrät uns Karoline Mielken, Biometrie-Spezialistin und Vertriebsdirektorin Nord bei der Bayerischen.

umdenken.co: Wie sahen Ihre bisherigen Stationen aus?

Karoline Mielken: Bevor ich zur Bayerischen kam, habe ich viele Jahre selbst Kunden vor Ort betreut, bis ich in die Poolbetreuung gewechselt bin. Seit über sechs Jahren bin ich bei der Bayerischen im Maklervertrieb tätig. Hier habe ich bisher als Regionalleiterin unsere Partner betreut und war verantwortlich für das Gebiet Niedersachsen.

umdenken.co: Wo liegt Ihr Fachgebiet? Bei welchen Fragen und Problemen können Vermittler zu Ihnen kommen?

Karoline Mielken: Ich bin wohl durch und durch ein klassischer „Lebenmensch“ – dieser Bereich hat mich einfach schon immer besonders interessiert. Dem Wunsch nach einer Spezialisierung konnte ich im Sommer 2019 nachgehen und bin nun als Biometrie-Spezialistin für die Region Norddeutschland verantwortlich.

Unsere Partner haben nun die Möglichkeit – neben ihrem Regionalleiter – bei allen Themen rund um die Arbeitskraftabsicherung direkt auf uns Biometrie-Spezialisten zuzugehen. Egal, ob es um komplexe Risikovoranfragen, Fachvorträge oder einfach eine spezielle Frage geht. Wir sind ein Team aus drei Spezialisten deutschlandweit und unterstützen unsere Regionalleiter vor Ort – im Süden ist dies Panos Kalantzis, in der Region Mitte Kai Stecker und der Norden wird durch mich betreut.

umdenken.co: Welche Herausforderungen und Trends werden Ihr Spezialgebiet in diesem Jahr bewegen? Worauf sollten sich Vermittler unbedingt einstellen und vorbereiten?

Karoline Mielken: In erster Linie ist die Herausforderung, unseren Partnern einen echten Mehrwert zu bieten. Exzellente Tarife gibt es einige und diese werden inzwischen vorausgesetzt. Es geht vielmehr um „das gewisse Extra“, also den persönlichen Service und Innovationen. Genau hier möchten wir unsere Partner noch stärker begleiten und auch neue Wege gehen. So planen wir zum Beispiel einen eigenen Biometrie-Podcast.

Als Trend angefangen, aber längst in der Beratung fest angekommen, ist die Grundfähigkeitenversicherung. Hier zeichnet sich deutlich ab, dass dieser Weg immer häufiger genutzt wird. Es geht hier nicht um die Tätigkeit wie in der Berufsunfähigkeit, sondern um die körperliche Fähigkeit. Das Besondere ist, dass auch körperlich Tätige und vorerkrankte Kunden damit einen bezahlbaren Schutz finden. Unser Produkt zeichnet sich dabei durch ein sehr klares und hochwertiges Bedingungswerk aus, dass sich in keiner Weise verstecken muss (Tarifstudie AssekuranZoom). Darüber hinaus haben wir keine Möglichkeit der Verweisbarkeit – der Kunde könnte theoretisch also weiterarbeiten und gleichzeitig seine Grundfähigkeitenrente beziehen.

Im Bereich der Berufsunfähigkeit dürfen unsere Partner dieses Jahr einiges erwarten – hier werden wir den Kunden noch individueller einschätzen können. Und ein Thema, das einfach zur Bayerischen gehört, wie die Brezn zur Wiesn, ist das Thema Dienstunfähigkeit für Beamte. Mit der neuen Stufenabsicherung für Lehrer bieten wir ab sofort einen Kombiantrag an, sodass die Beratung noch einfacher wird (BU-Webinar-Mitschnitt).

umdenken.co: Was haben Sie sich für Ihr neues Kapitel bei der Bayerischen vorgenommen?

Karoline Mielken: Mein Ziel ist es, die Bayerische als Biometrie-Versicherer im Norden weiter auszubauen und die Lösungen der Bayerischen gemeinsam mit unseren Partnern weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bin ich aber auch verlängerter Arm nach München, wenn es mal nicht ganz rund läuft. Wenn unsere Partner am Jahresende sagen „mit der Bayerischen – da macht es Spaß“, dann haben wir alles erreicht.

umdenken.co: Vielen Dank für Ihre Einschätzung, Frau Mielken!

Karoline Mielken: Sehr gerne, jederzeit!

Titelbild: © Karoline Mielken