Das achte Pflichtspiel in Folge ohne Gegentreffer. Für Torhüter Marco Hiller war es das sechste Ligaspiel in Folge, in dem er nicht hinter sich greifen musste. Die Serie hält an und so gewinnt das Team auch in Heimstetten gegen den FC Unterföhring mit 3:0.

Mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze

In der ersten halben Stunde der Partie geschah nicht viel. Die Löwen spielten sich mehrere gute Chancen heraus. Doch der Führungstreffer wollte noch nicht fallen. In der 31. Minute jedoch nahm sich Verteidiger Eric Weeger ein Herz, zog im Alleingang in die Mitte und schoss aus 24 Metern unter die Latte. Sein erster Saisontreffer und das 1:0 für die Löwen. Und schon fünf Minuten später erhöhte Markus Ziereis auf 2:0. Ebenfalls sein erster Treffer seit seiner Rückkehr zu den Löwen in dieser Saison. Mit dieser Führung ging es dann auch in die Kabine.

Kurz nach dem Wiederanpfiff landete der Ball erneut im gegnerischen Tor. In der 50. Minute lief Nico Karger nach Pass von Ziereis alleine aufs Tor zu, traf durch die Beine des Torhüters Enrico Caruso. Zehn Minuten später das vermeintliche 4:0 durch Ziereis. Doch der Linienrichter sah den Ball zuvor im Tor-Aus. So blieb es bis zum Schlusspfiff bei der ungefährdeten 3:0-Führung der Löwen. Mit dem Auswärtssieg gegen den Tabellenletzten Unterföhring bleiben die Sechzger mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze der Tabelle. Auf Platz zwei folgt der nächste Gegner Schweinfurt.

Bierofka: „Das macht uns als Mannschaft aus.“

Seinen Alleingang zum 1:0 kommentierte Weeger so: „Es ist besonders schön, als Außenverteidiger ein Tor zu erzielen. Das kommt ja nicht allzu oft vor.“ Und auch von Trainer Daniel Bierofka gab es dafür ein extra Lob. Er hatte auch insgesamt wenig zu kritisieren, obwohl er in der Partie einige Stammspieler ersetzen musste: „Das macht uns als Mannschaft aus, dass wir Ausfälle kompensieren können.“ Trotzdem freut er sich, dass im nächsten Spiel zumindest Sascha Mölders und Aaron Berzel nach ihren Gelbsperren wieder dabei sein werden. Auch Torschütze Ziereis hob die Stärke seines Teams besonders hervor: „Das Spiel hat gezeigt, dass wir auch in der Breite gut besetzt sind, um Ausfälle kompensieren können.“

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