„Über den Willen gewonnen“: Löwen siegen in letzter Minute

Löwen gewinnen in letzter Minute gegen 1860 RosenheimDas war knapp! Nach einem späten Eigentor und einem noch späteren Treffer von Timo Gebhart gewinnen die Sechzger gegen 1860 Rosenheim im ausverkauften Grünwalder Stadion mit 2:0.

Fehlende Ruhe und Struktur

Nein, der Beginn der Partie gegen Rosenheim lief alles andere als gut. Der Gegner stand gut, überraschte die Löwen immer wieder mit schnellen Angriffen nach vorne. Doch die erste Großchance kam dennoch von den Münchnern. Nach einem Standard in der 12. Minute musste sich der Rosenheimer Torhüter ganz schön strecken, um den Ball noch zu halten. Doch auch Löwen-Keeper Marco Hiller musste in den nächsten Minuten einige gute Chancen abwehren. Ruhe und Struktur waren bei den Löwen bis zur Pause nicht zu finden. Beim Gegner jedoch glücklicherweise auch nicht. So endete die erste Halbzeit torlos.

Zwei Tore in letzter Minute

In der zweiten Hälfte versuchten die Löwen, mehr Druck zu machen. Doch zahlreiche Ungenauigkeiten verhinderten, dass eine der vielen Chancen mit einem Tor belohnt wurde. Auch die Standard-Chancen wurden zu leichtfertig vergeben. Bis zur 88. Minute: Den Eckball der Sechzger lenkte der gegnerische Torhüter auf den Rücken seines eigenen Mitspielers. Von dort prallte der Ball direkt ins Tor. 1:0 für die Löwen! In der Nachspielzeit traf auch Timo Gebhart noch zum 2:0. Sein dritter Treffer im vierten Spiel und eine echte Willensleistung, wie er selbst zugibt: „Ich wollte es unbedingt machen, bin nochmals von hinten nach vorne gerannt.“

Drei Punkte erkämpft – auch dank der Fans

Drei Spiele in sechs Tagen: Das Programm der letzten Tage geht nicht spurlos an der jungen Mannschaft vorbei. Löwen-Trainer Daniel Bierofka lobte nach dem Spiel den Ehrgeiz seiner Jungs: „Wir haben uns die drei Punkte erkämpft und erfightet.“ Auch Jan Mauersberger sagt: „Wir haben heute auch etwas gegen unseren Schweinehund spielen müssen.“ Einen großen Anteil am Last-Minute-Sieg hatten erneut auch die Fans: „In Phasen, wo die Mannschaft nervös ist oder ihr die Frische fehlt, haben sie uns geholfen“, so Bierofka. Auf diese Unterstützung müssen die Löwen im nächsten Spiel gegen die zweite Mannschaft de 1. FC Nürnberg verzichten. Das Heimspiel am Mittwoch müssen die Löwen vor leeren Tribünen absolvieren.

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