Für den Hammer ist die Welt ein Nagel. Nicht viel anders ist es auch mit uns Versicherern. Wir betrachten alles und jedes vor allem unter dem Aspekt der Risiken – und wie man sie absichern kann. Daraus entstehen dann die ausgefeiltesten Versicherungsbedingungen, die garantiert kein Detail auslassen, schließlich muss im Fall der Fälle alles geregelt sein. Ohne Wenn und Aber. Für den Versicherer ist die Welt eben ein einziges Risiko.

Unsere Kunden sehen das erstaunlicherweise ganz anders. Sie leben in den Tag hinein, der voller Risiken ist, und meistens geht es gut. Versicherungen, ja, die braucht man schon, aber mal im Ernst, es gibt Wichtigeres. Und das ganze Kleingedruckte versteht sowieso kein Mensch. Geht das nicht auch ein bisschen einfacher?

Aus unserer Sicht der Risiken ist das zwar leichtsinnig, aber vermutlich haben die Menschen recht. Also sagten wir uns, vielleicht sollten wir ein bisschen umdenken – und zum Beispiel das Kleingedruckte einfach weglassen. Und vielleicht sollten wir nicht jedes Risiko bis ins Detail aufdröseln, sondern einfach mal Fünfe gerade sein lassen. Und wo wir schon dabei waren, wurden wir immer mutiger und fragten uns, warum braucht man überhaupt so viele verschiedene Policen? Tut es nicht auch eine einzige? Ja, warum eigentlich nicht.

Weil es so schön einfach ist

Wir stellten fest, umdenken ist ganz schön anstrengend, aber es lohnt sich. Denn am Ende hatten wir rund um Haushalt und Eigentum eine Police gestaltet, die es so noch nicht gab. Wir nannten sie die „Meine-eine-Police“. Weil sie aus bis zu sieben Bausteinen eine einzige Police macht. Darin sind alle im Haushalt lebenden Personen mitversichert. Drei feste Bausteine sind die Privat-Haftpflicht-, Hausrat- und Glas-Versicherung. Sie lassen sich ergänzen durch Tierhalter-Haftpflicht für Hundehalter oder Reiter. Versicherungen für Wohngebäude, Unfall und Rechtsschutz können hinzu gewählt werden. Ein besonders innovativer Baustein gilt für junge Fahrer ab 18. Nutzen sie ein Fahrzeug der Familie, das bei der Bayerischen versichert ist, dann können sie bereits Kfz-Schadenfreiheitsrabatte sammeln. Sie werden später auf ein eigenes Fahrzeug übertragen.

Kleingedrucktes adé

Weiter verzichtet die Meine-eine-Police nach dem Prinzip der Allgefahren-Deckung auf viel Kleingedrucktes. Das bedeutet, grundsätzlich ist in den Bereichen Haftpflicht, Hausrat/Glas und Wohngebäude alles mitversichert, was nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist. Ausgeschlossen ist nur Selbstverständliches wie vorsätzliche Beschädigung, Konstruktionsfehler oder Abnutzung. Weil es so schön einfach ist, lassen sich bestehende Versicherungen fremder Anbieter in die Meine-eine-Police einbinden. Dabei werden sogar Lücken in deren Versicherungsschutz geschlossen. Und wenn sich übers Jahr im Haushalt etwas ändert, macht das auch nichts.

Neue oder veränderte Risiken sind sofort versichert. Was sich übers Jahr geändert hat, wird bloß einmal jährlich erfasst. Martin Gräfer, Vorstandsvorsitzender der Komposittochter der Bayerischen bringt es auf den Punkt: „Wir wollen den Kunden und unseren Vertriebspartnern das Leben so leicht wie möglich machen. Ein Vertrag, bis zu sieben Bausteine, ein Ansprechpartner.“ Da fragt man sich bloß, warum musste bisher alles so kompliziert sein?

Titelbild: © die Bayerische