Mit der Bayerischen zum Gipfelstürmer

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Mit der Bayerischen zum Gipfelstürmer

Von |2017-03-31T15:01:44+02:008. Februar 2017|Tags: , , , |

“Die Bayerische hat es jetzt sogar bis auf den Pico Veintimilla (6.228 Meter) in Ecuador geschafft”, kommentierten die Kollegen das Facebook-Posting von Frank Ulshöfer, Kollege in unserer IT-Tochter BIT. Zu sehen ist sein Basecap mit dem Logo der Bayerischen auf der “nur” zweithöchsten Erhebung des Chimborazo, dem höchsten Berg Ecuadors. “Es handelt sich nicht um eine alpinistische Meisterleistung”, stellt Frank zu Beginn unseres Interviews erst einmal klar. Keine falsche Bescheidenheit, Frank. Für Bergsteiger hierzulande, fordert ein solcher Aufstieg schon einiges an Leistung ab. Mit jedem Meter wird die Luft dünner, und irgendwann spielt der Kreislauf komplett verrückt. Eine Herausforderung, der nicht jeder, mag er auch noch so geübt sein, standhält. Unser Kollege hat es bis ganz nach oben geschafft.

Bergsteiger aus Leidenschaft

Seine Begeisterung für den Bergsport entdeckte der gebürtige Stuttgarter vor über 15 Jahren in München. Seither ist er nahezu jede freie Minute am Berg. Wandern, Bergläufe, Klettersteige, Klettern, Mountainbiking, Hochtouren, im Winter Skifahren, Skitouren und Schneeschuhwandern. Es gibt nichts, was Frank noch nicht ausprobiert hat.

“Die bayerischen Berge kennen wir mehr oder weniger alle auswendig, hin und wieder zieht es uns aber auch auf diverse 3000er oder 4000er in den Alpen oder auf 5000er nach Südamerika. Wir hatten vor knapp zwei Jahren auch schon mal versucht, einen 6000er in Peru zu besteigen, leider waren die Bedingungen zu schlecht, so dass wir auf einen deutlich niedrigeren Berg ausweichen mussten.  (…) Pro Jahr kommen so rund 100 Touren zusammen.”

Auf geht’s: Mit stechendem Kopf, Übelkeit und Kreislaufproblemen

Bevor es hoch hinaus geht, ist von den Reiseveranstaltern üblicherweise ein Akklimatisierungsprogramm vorgesehen. So auch bei Frank und seiner Begleitung. Neben speziellen Touren zur Eingewöhnung am Chimborazo bis auf circa 5.700 Metern verbringen Teilnehmer eine Woche in 4.000 Metern Höhe. Frank hatte Glück. Anders als sonst üblich bestand das Basislager aus einer komfortablen Lodge mit Vollverpflegung, Heizung, Strom und fließend Wasser. Außerdem spürte er während der gesamten Akklimatisierungszeit kaum Anzeichen von Höhenproblemen. Sein Puls hatte sich bereits nach kurzer Zeit den neuen Umständen angepasst und auch der Leistungsabfall reduzierte sich merklich.

Am Gipfeltag um 22 Uhr hatten sich schließlich sieben Teilnehmer und vier Bergführer aufgemacht, den Gipfel zu erklimmen. Die Zahl der Teilnehmer reduzierte sich leider, je näher sie dem Pico Veintimilla kamen:

“Man geht ein paar Stunden über Block- und Moränengelände und erreicht die Ausläufer der Gletscher und geht mit Steigeisen und Eispickel angeseilt in Seilschaft weiter. Eine Felsstufe musste geklettert werden, aber die Bergführer übernahmen den Vorstieg, so dass man jederzeit gut gesichert war. Ansonsten empfand ich das Gelände außer ganz am Anfang als ziemlich steil und mühsam. Leider mussten die meisten anderen Teilnehmer aufgrund akuter Höhenprobleme wie starke Kopfschmerzen oder Übelkeit im Laufe des Aufstiegs umkehren, so dass wir am Ende nur noch eine Dreier-Seilschaft waren, die gegen 6 Uhr morgens auf dem Veintimilla ankam. Wir waren so erschöpft, dass wir die Querung zum zweiten, etwas höheren Gipfel nicht mehr in Angriff genommen haben, was hin und zurück nochmal circa zwei Stunden gedauert hätte. Auf dem Gipfel war es windig und auch ziemlich kalt. Ich hatte nahezu sämtliche Schichten Kleidung an, die ich dabei hatte. Nach circa einer halben Stunde Pause mit heißem Tee haben wir uns an den Abstieg gemacht, wofür wir dann etwas weniger als vier Stunden gebraucht haben. Also kann von einer Speedbesteigung keine Rede sein: Insgesamt waren wir für die etwa 1500 Höhenmeter inklusive Gegenanstiege im Auf- und Abstieg rund zwölf Stunden unterwegs.”

Pico Veintimilla: Reinheit in allegorischer Form

Warum sich Frank auf das Abenteuer eingelassen hat, ist nachvollziehbar: Wer einmal so weit oben war, den packt natürlich der pure Ehrgeiz. Doch wie ist er auf die Idee gekommen, die Bayerische auf einem Bild zu verewigen? Wer genau hinschaut, erkennt neben unserem Markenzeichen auch unser High5-Logo.

“Bei der Bayerischen läuft zur Zeit das Zukunftsprojekt High 5, bei dem ich neben vielen anderen im Projektteam sitze. Da hat sich die Mütze mit dem High 5-Logo der Bayerischen irgendwie angeboten. High 6 wäre noch passender gewesen.”

Unser Zukunftsprojekt High 5 war bereits im vergangenen Jahr mit viel Elan gestartet. Es soll uns dabei helfen, uns als Versicherungsunternehmen auf dem Markt neu und zeitgemäß aufzustellen. Ein Transformationsprozess, der unter anderem auch die Integration der Online- und Offline-Welt beinhaltet. Denn unser Versprechen “Versichert nach dem Reinheitsgebot” gilt ebenso digital.

Es geht also auch für uns hoch hinaus. Akute Höhenprobleme ausgeschlossen!

Titelbild und Beitragsbilder: © Frank Ulshöfer

Zum Autor:

Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

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