Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Relevanz. Und Dringlichkeit. Gleichzeitig bietet es Chancen. Besonders im Investmentbereich haben sich Daniel Regensburger und Uwe Mahrt, die Geschäftsführer der Pangaea Life, Gedanken gemacht, um das Thema für Kunden erlebbarer zu machen. Wie das aussieht, verraten sie in Teil zwei des Gesprächs.

Redaktion: Was steht 2021 auf der grünen Agenda? Inwieweit kann das Portfolio von Pangaea Life – auch dank des starken Kundenwachstums in 2020 – weiter ausgebaut werden?

Uwe Mahrt: Zunächst werden wir einen zweiten Pangaea Life-Fonds auflegen. Hier möchte ich allerdings noch nicht zu viel verraten. Zudem werden wir neue Projekte kaufen, die Windräder, Wasserkraftwerke und Solarparks beinhalten. Wir werden in diesem Jahr wohl wieder über 100 Millionen in erneuerbare Energieprojekte investieren und denken derzeit darüber nach, die Pangaea Life Welt noch etwas auszuweiten.

Daniel Regensburger: Die Frage ist: Was sind innerhalb die großen Energiefresser im täglichen Leben? Zu diesem Thema planen wir Lösungsansätze. Lasst Euch überraschen. Ich gehe davon aus, dass wir diese noch in 2021 bekanntgeben können. Wie Uwe erwähnt hatte, werden wir den Fonds weiter ausbauen. Aber auch noch weiter diversifizieren. Das ist uns sehr wichtig. Sobald uns die Klassifizierungsstelle eine Zahl nennt, erweitern wir auch unser Produkt Nummer eins: Die Investmentrente.

Wir sind „ready to go” und rechnen noch im März mit einer Basisrente für Selbstständige und Unternehmer.

Auch im Bereich der betrieblichen Vorsorge haben wir Ideen. Insgesamt geht es um mehr als nur den Versicherungsbereich.

Redaktion: Die nachhaltigen Investmentmöglichkeiten von Pangaea Life sind sehr umfassend. Welches der Projekte begeistert sie persönlich ganz besonders?

Daniel Regensburger: Hier passen wir wieder wie die Faust aufs Auge zusammen. Ich bin eher der „helle“ Typ, also perfekt für Skandinavien. Bei Windkraft schlägt deshalb mein Herz höher. So auch, als ich in Norwegen erstmals unser Projekt TESLA gesehen habe. Nicht nur der Standort – direkt an einem Fjord gelegen – ist phänomenal. Aber auch die Dimensionen. Im Vergleich: In Bayern gibt es eine 10H-Regelung. Also die zehnfache Höhe des Windrads legt den Radius bis zum nächsten Windrad fest. Damit fällt Bayern in Zukunft flach für Windenergie.

Die Norweger haben da einen ganz anderen Bezug zu erneuerbare Energien zu nutzen. Für sie ist es selbstverständlich, Rohstoffe für Energie zu nutzen.

Das hat dazu geführt, dass der Techniker für die Wartung- und Betriebsarbeiten des Windparks nur fünf Kilometer entfernt wohnt. Zudem führt durch den Park eine Down Hill Strecke. Die Bevölkerung wird miteingebunden. Das wäre bei uns unvorstellbar. Die phantastische Verbindung aus Projekt, Landschaft und Menschen habe ich bis dato noch nicht so erleben können.

Uwe Mahrt: Alles, was in Zusammenhang mit Wasser steht, fasziniert mich. Ich bin daher ein ganz großer Fan von Wasserkraftwerken. Die sind für mich ein Evergreen. Selbst hier gibt es noch Werke aus dem 18. Jahrhundert. Was damals schon für Energieerzeugung genutzt wurde, gibt es heute in gigantischen Ausmaßen. Zudem ist es ein ganzjähriges Projekt und etwa verlässlicher als Wind. Hier braucht es unter Umständen den zweiten Sturm, um die Rendite zu bekommen.

Auch bei Wasserkraft haben nicht nur wir, sondern genauso Landwirtschaft und Bevölkerung etwas davon.

In Portugal waren die Bauern begeistert, dass ein Fluss, der ab Juni normalerweise ausgetrocknet ist, nun dank Staudamm ganzjährig Wasser hat. Das hat die Landwirtschaft positiv beeinflusst. Ein tolles Element.

Daniel Regensburger: Im Gegensatz zu einem Investment in Aktien und Anleihen sind nachhaltige Investments wirklich erleb- und greifbar. Ich kann nur jedem, der in diesen Gebieten Urlaub macht, empfehlen, sich die Projekte anzuschauen.

Redaktion: Stichwort Erlebnis: Mitte März startet die Investmentreise der Pangaea Life. Was erwartet die digitale Reisegruppe?

Daniel Regensburger: Tag eins der Investmentreise – eine digitale Weltpremiere – wird der 24. März sein. Grundsätzlich kann aber jeder seinen individuellen Starttermin festlegen. Das nötige Equipment, eine VR-Brille, kennt man so im Versicherungsbereich noch nicht. Die Anlagen, über die wir gerade gesprochen haben, können Teilnehmer tatsächlich erleben. Nicht nur per Video, sondern als ob man dabei wäre. Das Bild geht mit dem eigenen Blick. Man kann sich noch immer zur Investmentreise anmelden. Über den Newsletter gibt es sogar einen individuellen Gutscheincode für eine der limitierten Brillen. Die übrigens nachhaltig sind. Sie bestehen aus zertifiziertem Plastik und ist etwas höherwertiger, so dass sie wiederverwendet werden kann.. Desinfiziert lässt sich so auch das Kundengespräch zum Erlebnis machen.

Uwe Mahrt: Es ist eine völlig neue Sichtweise auf Investments. Eine völlig neue Art der Kundenberatung. Durch die 360 Grad Optik, aufgenommen von drei Kamerateams, steht der Kunde mittendrin. Das ist ein ganz anderes Gefühl für das Investment. Einmalig und sensationell.

Titelbild: © die Bayerische/Pangaea Life