Der Deutsche Meister ist zurück: Zu Gast bei den Fischtown Pinguins zeigten die Red Bulls ihr ganzes Können, erspielten sich in den richtigen Momenten die richtigen Chancen, und trafen sechsmal. 4.647 Zuschauer waren am vergangenen Freitag in der Bremerhavener Eisarena zu Besuch und sahen sich das zweite von sieben Playoff-Spielen an.

Erstes Drittel

Die Bullen starteten mit Vollgas und schafften bereits nach 54 gespielten Sekunden den ersten Treffer: Brooks Macek schoss aus dem Handgelenk ins lange Eck und baute für den späteren Sieg vor. Das ganze erste Drittel war von der deutlichen Überlegenheit der Münchner geprägt. Zwei weitere Treffer von Maximilian Kastner (13.) und Keith Aucoin (18., in Überzahl) schienen das Spiel bereits früh zu entscheiden.

Zweites Drittel

Doch die Pinguine gaben sich nicht geschlagen. Nach drei Minuten im zweiten Drittel traf Michael Moore für die Gastgeber. Aus dem 3:1 wurde dann sechs Minuten später dank Patrick Hager ein 4:1. Keiner der Kontrahenten zeigte Schwäche, beide gaben noch einmal alles und in der 32. Minute holte Bremerhaven erneut auf. Wade Bergman traf zum 4:2 von der blauen Linie aus.

Letztes Drittel

In der Schlussphase ging es noch einmal heiß her. Gleich zu Beginn traf Kristopher Newbury für die Pinguine zum 3:4. Beide Seiten hatten ihre Chancen und machten die Partie zu einem intensiven Duell für alle Beteiligten. In der 56. Minute konnte Danny aus den Birken einen neuerlichen Torschuss von Kristopher Newbury verhindern. Danach drehten die Münchner noch einmal auf. Frank Mauer traf zum 5:3 (56.). Kurz vor dem Ende nutzte noch einmal Jason Jaffray das leere Tor der Gastgeber (58.). 6:3 für die Red Bulls.

Endergebnis

„Es war ein ähnliches Spiel wie vor zwei Tagen. Wir haben wieder früh geführt, hatten dann aber nach dem ersten Gegentor erneut Probleme. Bremerhaven ist fast herangekommen. Zum Glück haben wir aber zu den richtigen Zeitpunkten nachgelegt“, sagte Dominik Kahun, Centerspieler für den EHC Red Bull München.

Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen EHC Red Bull München 3:6 (0:3|2:1|1:2)

Zum Spielbericht