Letzte Woche noch angesagt, nun ist es soweit: Das Sturmtief Sabine hat Deutschland getroffen und wütet seit dem Wochenende in mehreren Bundesländern. In Frankfurt stürzte ein Baukran auf den Dom, die Nürnberger Nachrichten berichten außerdem von Stromausfällen in Bayern. Mögliche Schadenquellen sind damit zur Genüge vorhanden. Kunden fehlt dennoch häufig die richtige Absicherung.

Sabine tobt

Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge erreichten die Sturmböen von „Sabine“ eine Geschwindigkeit von bis zu 177 Kilometer pro Stunde (gemessen auf dem Feldberg im Schwarzwald). Am Montagmorgen erreichte die Kaltfront den Süden und sorgte dort für Sturmböen von bis zu 120 Kilometer pro Stunde. Dabei legt Sabine sowohl den Nah- als zeitweise auch den Fernverkehr lahm. Wie die Süddeutsche berichtet, blieben außerdem die Schulen in Bayern am Montag geschlossen. Und auch der Münchner Flughafen gab sich dem Sturm geschlagen: Er strich zahlreiche Starts und Landungen. Im vergangenen Frühjahr litt Deutschland zum Beispiel unter „Benett“ und „Eberhard“, die gemeinsam für Schäden in Höhe von 800 Millionen Euro sorgten (wir berichteten).

„Die Unwetterserie und der Hagel an Pfingsten haben erneut gezeigt: einige wenige Ereignisse können in kurzer Zeit hohen Schaden anrichten.“ – Bernhard Gause, Mitglied der Geschäftsführung des GDV, in einer Pressemeldung

1,3 Milliarden Euro Schäden

Die Versicherungsschäden, die ein Sturm hinterlassen kann, kommen den Kunden teuer zu stehen. Für das Jahr 2019 zog der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine Halbjahresbilanz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro (Stand 26.8.2019). Davon entfielen 730 Millionen Euro der Halbjahresschäden auf Wohngebäude, 550 Millionen Euro auf Kraftfahrzeuge. Dem Naturgefahrenreport 2019 zufolge sind dennoch zehn Millionen Häuser in Deutschland nicht ausreichend versichert. Fast alle Wohngebäude sind gegen Sturm und Hagel abgesichert, doch Elementargefahren wie Starkregen und Hochwasser erfordern eine zusätzliche Naturgefahrenversicherung. Die Wohngebäudeversicherung der Bayerischen bietet einen solchen Zusatzbaustein.

Ein offenes Ohr

Unsere Versicherten können sich in einer Notfallsituation an unsere Service-Hotline wenden. Bei Schäden am Haus oder an ihren Gewerbeflächen erreichen sie uns unter: +49 89 6787-7777

Für Unwetterschäden an Kraftfahrzeugen melden sie sich an die folgende Nummer: +49 89 6787-5050

Und unter diesem Link können Kunden Schäden auch online melden.

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