Safe Home: Der Tag als das Wasser kam …

Von |2017-04-18T09:47:29+02:0011. April 2017|Tags: , , , |

Das Wasser kommt leise: aus einer lecken Waschmaschine oder einer defekten Leitung. Es läuft in die Wand, durch den Boden, die Wände hinab. Die Nachbarn merken es zuerst. An einer Pfütze. Doch dann ist es schon zu spät.

Einer Kollegin in der Redaktion ist es passiert: Nach einem dreiwöchigen Urlaub endlich wieder zuhause. Beim Hineingehen warteten schon die Nachbarn. Wasser lief die Wände im Treppenhaus herunter. Im Flur eine große Pfütze. “Das kommt von Dir”, hieß es. Wo gerade eben noch alles trocken war, tropfte jetzt Wasser aus dem Spülschrank. Drinnen: alles nass. Die Wand nass, die Küchenzeile durchweicht. Und das Freitagabend um 11. 

Die Ursache für den Schaden war eine undichte Leitung in der Wand, aus der wochenlang Wasser ins Mauerwerk gesickert war. Solche Schäden in der Wand sind schwer aufzuspüren. Oft dauert es Monate, bis sie und ihre Ursache entdeckt werden. Dann ist aber häufig schon ein Teil der Möbel und der Bausubstanz angegriffen. Und der Schaden erheblich. Ein Wassermelder im Küchenschrank hätte Alarm geschlagen – rechtzeitig.

Rohrbruch häufigste Ursache für Wasserschaden

Manchmal ist es klar, woher das Wasser kommt. Aus der Waschmaschine. Oder der Heizung. Erstaunlicherweise ist eine der häufigsten Ursachen ein Rohrbruch. Besonders im Winter platzen Leitungen aufgrund von Dauerfrost. Dann steht das Wasser schnell meterhoch im Keller und durchnässt das Fundament. 

„Wenn das Wasser 30 oder 40 Zentimeter hoch steht, hat es oft Steckdosen oder elektrische Leitungen erreicht“, erläutert Hartmut Ziebs vom Deutschen Feuerwehrverband der Aachener Zeitung. „Wer da einfach rein marschiert, riskiert einen elektrischen Schlag.“

Bei einem Rohrbruch sollte als erstes die Hauptwasserzufuhr abgedreht werden, um den Schaden zu begrenzen. Und dann geht es ans Ausschöpfen: entweder per Eimer oder, bei größeren Mengen, mit einer elektrischen Pumpe. Bei großen Mengen hilft die Feuerwehr.

Alles in trockenen Tüchern

Mit dem Safe Home Paket wird bei Wasser in Wohnung oder Keller frühzeitig gewarnt. So wird der Schaden oft nicht so groß. Das Gute daran: Auch wenn keiner zu Hause ist, wird über den Notfall-Button sofort die passende Hilfe vor Ort organisiert. Wir sorgen dann für alles, was nötig ist: Auspumpen und Trockenlegen, für eine Notunterkunft, wenn alles durchweicht ist. Wir kümmern uns mit dem Zuhause-Schutzbrief auch um die Leckage-Ortung.

Titelbild: © victor zastol’skiy, Video: © ifd Institut für Schadenverhütung

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Ein Kommentar

  1. […] beispielsweise an Türen oder Fenstern zu schaffen machen, schlägt das System Alarm. Tritt ein Wasserschaden ein oder fängt es in der Wohnung plötzlich an zu rauchen und zu qualmen: die Feuerwehr ist quasi […]

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