Safe Home Gadgets: Wenn die Geräte nach meiner Pfeife tanzen

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Safe Home Gadgets: Wenn die Geräte nach meiner Pfeife tanzen

Von |2017-05-31T17:30:56+02:0026. April 2017|Tags: , , , , , |

Im Grunde hielt ich es immer mit Mr. Spock. „Faszinierend“ war sie für mich schon in frühesten Kindertagen: die Zukunft, in der kleine und große künstliche Helferlein den Menschen bei allerlei Alltäglichem, Notwendigem und teils auch Überflüssigem zur Hand gehen.

Eine spitze Zunge aus meinem Freundeskreis behauptete einmal, ich sei schon ein Nerd gewesen, als es Nerds noch gar nicht gab. Ich denke, sie hatte recht. Eine voll automatisierte Zukunft war und ist für mich die pure Romantik einer nicht enden wollenden Spielzeugabteilung.

Heute ist es, als sei der Spielfreude keine Grenze mehr gesetzt. Überall auf der Welt tummeln sich moderne Daniel Düsentriebs, die offenkundig pure Freude daran haben, sich Dinge zu überlegen, die zu früheren Zeiten noch nicht einmal auf der USS Enterprise zum Einsatz kamen. Und das El Dorado dieser buzzenden, globalen Kreativschmiede ist dieser Tage das Internet. Hier treffen sich die Schöpfer der automatisierten Heinzelmännchen zum interaktiven Brainstorming und suchen per Crowdfunding smart nach Geldgebern, um ihrer Kühnheit auch den finanziellen Rahmen zu geben. Ich habe mal geblättert und ein paar besonders schöne, teils auch kuriose Stücke ausgewählt, die vielleicht bald unseren Alltag smarter machen.

Bei Weckruf frischer Kaffee

Wer des Morgens ohne einen frisch gebrühten Kaffee nicht gut aus den Federn kommt, hat vielleicht Spaß an diesem exklusiven Gadget: The Bariseur ist ein Konzept des britischen Unternehmens Bariseur Ltd. Der Designerwecker sieht nicht nur spannend aus, er macht auch genau das, was dem Kaffeejunkie den Weckruf versüßt: Kurz vor dem Aufwecken beginnt er automatisch mit der Zubereitung des schwarzen Lebenselixiers. So kann der Morgen starten.

Die Finanzierungsrunde haben die Gründer und Erfinder auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo erfolgreich bestanden und über 500.000 US$ eingesammelt. Auf

http://www.barisieur.com/

kann man den kaffeekochenden Smartwecker pre-ordern.

Das Bett, das sich selbst macht

Wer für sein Leben ungern aufräumt, für den mag diese neue Idee eine Offenbarung sein. Smartduvet heißt die interaktive Bettdecke, die sich wie von Zauberhand selbst macht. Wobei: nicht ganz. Smartduvet ist eine gitterförmige Überdecke, die sich mit dem Smartphone verbinden lässt, und immer nach dem Aufstehen das Bett in unwiderstehliche Ordnung bringt.

Hierzu muss man Smartduvet mit der Decke gemeinsam in den Bettbezug legen. Ein Schlauch verbindet Smartduvet dann mit einem Gerät, das per Luftstrom auf digitales Kommando hin dafür sorgt, dass das Kuschelbett sich autonom glättet. Schlafmützen, die sich das für daheim gut vorstellen können, haben auch auf Kickstarter die Option, das Projekt ab 187 Euro zu unterstützen:

https://www.kickstarter.com

Schlechte Luft war gestern

V3 lautet der etwas spröde Name eines elektronischen Luftreinigungsgerätes, das noch viel mehr kann als frischen Wind in die muffige Bude zu bringen. Im Gegensatz zum Wunderbaum reinigt der V3 die Luft tatsächlich und macht somit auch bösen Schädlingen wir Staubmilben oder Schimmelpilzen das Überleben schwer. Das Gerät kommt nicht nur mit einem organischen, auswechselbaren Filter, der Bakterien und Sporen vernichtet, daher, sondern auch mit einem aufladbaren Akku. Dieser macht den V3 mobil und auch für Räume tauglich, in denen keine Steckdose am Start ist.

Und damit nicht genug: Die organischen Substanzen, die der V3 verbreitet, vertreiben nachweislich auch Mücken und Fliegen. Die Erfinder von VBreathe PTY Ltd. bieten ihren Prototypen auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter für die Pre-Order an. Bereits mit 100 Euro kann man einsteigen. Bis dato sind schon über 600 Unterstützer dabei:

https://www.kickstarter.com

Picasso digitale mit Notizblock-Funktion

Wanddekoration hat gemeinhin einen entscheidenden Nachteil: Sie bleibt, wie sie ist, und nach ein paar Jahren kann es schon vorkommen, dass man sich am „Hirsch vor See in Öl“ sattgesehen hat. Mit Joto kann das nicht passieren, denn dieses besondere Smart Home Gadget malt sich selbst. Der interaktive Bilderrahmen lässt sich sowohl wie ein Whiteboard mit einem Stift bedienen als auch per Smartphone. Über letzteres kann der stolze Besitzer aus einer Vielzahl von Motiven wählen und so die Wanddeko der Tages- oder Jahreszeit oder der persönlichen Stimmung anpassen. Außerdem kann Joto auch Notizen, Einkaufslisten, Sprüche oder andere Botschaften anzeigen.

Joto ist ein Projekt des britischen Startups those. Auf Kickstarter kann man das Projekt unterstützen, das mit über 1.000 Investoren schon viele Freunde gefunden und sein Finanzierungsziel bereits weit übertroffen hat:

Wer sich weiter in der Welt der Zukunftsvisionen tummeln will, dem sei ein Blick in die einschlägigen Gadget-Portale im Netz empfohlen. Und für alle, die nicht warten wollen und lieber gleich in die Zukunft des smarten Eigenheims durchstarten wollen, empfehlen wir einen Blick in unsere eigene Safe Home-Welt, in der wir die Absicherung des Zuhauses mit nützlichen und sicherheitsstiftenden Smart-Home-Lösungen verbinden.

 

Titelbild: © victor zastol’skiy

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Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

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