Liken, Kommentieren, Sharen: So optimiert Ihr Eure Social Media Reichweite

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Liken, Kommentieren, Sharen: So optimiert Ihr Eure Social Media Reichweite

Von |2017-11-29T10:10:05+02:0028. November 2017|Tags: , , , , , , , , , |
  • Zielgruppe erreichen

Rund 3,5 Milliarden Nutzer und über 800 Millionen Websites. Weltweit. Im Internet herrscht ein reges Treiben. Es scheint grenzenlos und hochfrequentiert. Dabei verbringt der Großteil aller Nutzer ihre Zeit online auf wenigen sozialen Plattformen. Der Social-Media-Atlas 2015/2016 geht von insgesamt rund 80 Prozent aus. Laut Statista-Erhebung ist Facebook mit rund 678 Millionen Seitenbesuchen die beliebteste Plattform in Deutschland (2016). Schlusslicht ist Xing mit lediglich 19,6 Millionen Besuchern. So unterschiedliche die Plattformen sind, so gleich ist das Ziel aller Werbenden und Schaffenden im Internet: Die Zielgruppe erreichen. Aber wie?

Das Netz: wächst und gedeiht

Das Internet: Privat statt beruflich. So sind, laut Statistischem Bundesamt, 55 Prozent der Internetnutzer in Deutschland zu privaten Zwecken auf sozialen Netzwerken unterwegs.

63 Prozent der 10- bis 15-Jährigen versammeln sich auf Facebook, YouTube und Co. Neun von zehn Personen in der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen nutzen Social Media. Bei den 25- und 44-Jährigen sind es 69 Prozent. Weniger begeisterungsfähig für die sozialen Plattformen sind die 45- bis 64-Jährigen (42 Prozent) und noch ältere Internetnutzer (22 Prozent). Im Vergleich zum Jahr 2014 ist allerdings altersübergreifend ein Zuwachs erkennbar. Während 2014 rund 55 Millionen Menschen das Internet nutzten, so sind es 2017 schon 62,4 Millionen.

Das Fazit aller Studien: Die Bedeutung von Social Media wächst. Und auch, wenn die Zielgruppe nicht immer die gleiche ist, muss sie passgenau erreicht werden. Diese fünf Tipps und Richtlinien helfen.

Zielgruppe: erreichen & ansprechen

  1. Die richtigen Plattformen

    Um viele potentielle Kunden mit Euren Unternehmens- und Angebotsinformationen zu erreichen, müsst Ihr Euch auf den sozialen Plattformen aufhalten, in denen Eure Zielgruppe aktiv ist. Die Kundenansprache ist grundsätzlich über jede Plattform möglich. Ganz Egal ob eher privat (Facebook) oder geschäftlich (Xing, LinkedIn). Die Priorität sollte dabei immer auf der Suche nach Kontakten zu Privatpersonen liegen.

  2. Aktiv bleiben

    Neben einem privaten Profil, solltet Ihr Euch auch sogenannte Business-Profile auf den gängigen Plattformen anlegen. Facebook, Instagram, Google+ und Co. bieten Nutzern an, Seiten für Unternehmen, Produkte oder Marken einzurichten. So lässt sich zum einen praktisch Berufliches und Privates trennen. Zum anderen könnt Ihr Inhalte und Informationen thematisch einfacher konzentrieren. Gewährt dem Kunden Einblicke in Euren Arbeitsalltag, gebt nützliche Tipps oder Ratschläge, veranstaltet Umfragen. Die regelmäßige und aktuelle Veröffentlichung von Informationen fördert zudem die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit in den Suchmaschinen.

  3. Relevante Inhalte

    Die olympischen Spiele stehen vor der Tür? Die Eröffnung des BER-Flughafens wird abermals verschoben? Schreibt darüber. Gut durchdachte und aktuelle Inhalte kommen immer besser an, als platte Werbeaussagen oder PR-Texte. Sie werden auch mit mehr Likes, Shares und Kommentaren belohnt. Wichtig ist dabei die 80/20-Regel zu befolgen. 80 Prozent des Contents soll unterhalten, 20 Prozent verkaufen. Denn: Soziale Plattformen (Business-Netzwerke wie Xing ausgeschlossen) werden in erster Linie für die private Kommunikation und Unterhaltung genutzt. Nicht nur der Facebook-Algorithmus, auch die Kunden werden es Euch danken.

  4. Verknüpft Eure Präsenzen

    Ihr habt bereits einen Facebook-, Xing- und YouTube-Account sowie eine eigene Website, aber Nutzer finden Eure Social Media Profile nicht? Hier helfen sogenannte „Share-Buttons“, die auf der Unternehmenswebsite oder dem unternehmenseigenen Blog eingerichtet werden können. Diese Buttons helfen, alle sozialen Präsenzen miteinander zu verknüpfen. So hat der Kunde die Chance, alle Eure Inhalte kennenzulernen. So können YouTube-Fans auf Euer Instagram-Profil oder Facebook-Follower auf Euer Xing-Profil aufmerksam werden.

    Share Buttons_umdenken

    Share Buttons

  5. Dialog statt Monolog

    Social Media bedeutet Austausch. Wer Kommentare nicht zulässt oder kaum antwortet, manövriert sich schnell ins Abseits. Hier besteht die einmalige Chance mit Kunden ganz offen und befreit zu kommunizieren. Sammelt auf direktem Wege Kritik, Anregungen und Zusprüche. Beantwortet gute Reaktionen mit einem eigenen Like oder einem positiven Kommentar. Je lebhafter ein Account ist, desto mehr Reichweite und mehr Traffic generiert er. Und je mehr Reichweite, desto mehr Kunden. Der direkte Draht zur Zielgruppe kann ganz neue Erfahrungen und Erkenntnisse bringen

Die Arbeit erleichtern

Viele Accounts auf unterschiedlichen sozialen Plattformen zu managen ist anstrengend. Das Internet bietet zahlreiche Tools, die die Verwaltung erleichtern. Playbuzz für den Blog und Twitpoll für Twitter erlauben Umfragen zu erstellen. Diverse Monitoring-Tools, wie Netvibes oder Hootsuite, können Euch zudem einen hilfreichen Dienst erweisen, um Eure Social Media- und Online-Aktivitäten stets im Auge zu behalten.

Bild: © Maria/ flickr

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