Der Solidaritätszuschlag entfällt für einen Großteil der Steuerzahler. Für viele Bürger bleibt am Ende des Monats dementsprechend mehr Geld übrig. Mit diesem können sie ihre Altersvorsorge aufstocken.

Bundesregierung fährt Soli zurück

Bereits im vergangenen Winter haben Bundestag und Bundesrat die schrittweise Abschaffung des Solidaritätszuschlags, oft kurz „Soli“, beschlossen. Eine damals auf den Weg gebrachte Regelung soll 35,5 Millionen Bürger um knapp elf Milliarden Euro im Jahr entlasten. Die Änderung betrifft in etwa 90 Prozent der Steuerzahler in Deutschland und tritt 2021 in Kraft. Konkret steigt die Freigrenze, bis zu der kein Soli anfällt, von aktuell 972 Euro auf 16.956 Euro der Steuerzahlung. Bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 61.717 Euro entfällt der Soli. Der Bundesregierung zufolge kommt darüber nicht sofort der volle Soli, sondern die Milderungszone, von der dann weitere 6,5 Prozent der Soli-Zahler profitieren. Die Milderungszone gilt bis zu einem Einkommen von 96.409 Euro, für Verheiratete gilt stets das Doppelte.

Soli-Ersparnis anlegen

Nun stellt sich die Frage: Wie lassen die Kunden dieses so ersparte Geld am besten für sich arbeiten? Wegen der Nullzinsphase war das Sparen auf dem Girokonto schon produktiver. Eine mögliche Lösung ist die Altersvorsorge. Der Wegfall des Soli kann der perfekte Moment sein, um die Beiträge in die eigene Vorsorge zu erhöhen. Wenn Kunden ihren Beitrag um die Summe ihrer Soli-Ersparnis erhöhen, ist am Ende des Monats dasselbe Ergebnis auf dem Konto. Gleichzeitig jedoch profitieren die Kunden von mehr Kapital, Sicherheit und Freiheit. Dazu zwei Rechenbeispiele.

  1. Ein verheiratetes Paar mit zwei Kindern und zwei Einkommen (66.000 Euro und 54.800 Euro brutto) spart durch den Wegfall des Soli jährlich fast 1.000 Euro.
  2. Ein kinderloser Single mit einem Bruttolohn von 31.200 Euro spart 200 Euro.

Dabei ist es wichtig, dass der Kunde die Thematik der Soli-Abschaffung versteht. Auch muss er die positive Auswirkung der Abschaffung auf sein Einkommen erkennen.

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Chancen für Vermittler

Für Vermittler bietet sich hier eine gute Verkaufschance. Um sie dabei zu unterstützen, hat die Bayerische einen Soli-Rechner entwickelt, anhand dessen er unter anderem sowohl die Soli-Ersparnis als auch die mögliche Aufbauleistung seiner Altersvorsorge berechnen kann. Das funktioniert wie folgt:

  1. Er gibt das jährliche Bruttogehalt an
  2. Ist er ledig oder verheiratet?
  3. Er gibt die Anzahl der Kinderfreibeträge an
  4. Danach muss er nur noch auf das Feld „jetzt berechnen“ klicken – und schon sehen Vermittler und Kunde die monatliche Ersparnis

Anschließend kann der Vermittler gemeinsam mit dem Kunden auch sehen, wie sich das Kapital mit den neuen Beiträgen entwickeln würde. Hierfür müssen Anlagezeitraum, Höhe der Verzinsung und der gewünschte Tarif angegeben werden.

Die Auswahl mit der Altersvorsorge

Die Bayerische stellt hier je nach Bedarf ganz unterschiedliche Produkte für die Altersvorsorge zur Verfügung. Zum Beispiel die Pangaea Life Investmentrente. Sie kombiniert Nachhaltigkeit und Altersvorsorge, indem der Pangaea Life Fonds in ausschließlich nachhaltige Projekte investiert. Die plusrente wiederum kombiniert Altersvorsorge und Cashback-System, die Riester-Rente verspricht staatliche Förderung.

Mit dem folgenden Link gelangen Vermittler zum Soli-Rechner der Bayerischen. Im Beraterportal der Bayerischen finden Sie ein Erklärvideo zum Soli-Rechner und Vorlagen für Kundenanschreiben. Weitere Details dazu, wie die Bayerische im Rahmen der Soli-Abschaffung unterstützt, gibt es in diesem Highlight-Blatt.

Titelbild: ©ARochau/stock.adobe.com