Immer mehr Menschen informieren sich zu ihren Bestattungskosten. Bestattungen.de zufolge stieg die Zahl der Vorsorgeanfragen zwischen 2016 und 2017 um 119 Prozent. Für Vermittler heißt das: Der Beratungsbedarf wächst. Doch welche Sterbegeldversicherung ist für den Kunden am besten geeignet? Um das herauszufinden, hat die SeguraLife ein neues Rating erstellt.

Wie funktioniert das Rating?

Im Rating untersucht die SeguraLife verschiedene Sterbegeldtarife auf Herz und Nieren. Um eine bessere Vergleichbarkeit der Tarife zu gewährleisten, benutzt die Segura ein spezielles Punktesystem, das verschiedene Aspekte jedes Tarifs miteinander ins Verhältnis setzt. Ein besonderer Qualitätsfaktor (QF) macht die Ergebnisse und Produktempfehlungen leichter nachvollziehbar. Dabei berücksichtigt er Faktoren wie Wartezeit, Gesundheitsprüfung, Finanzkraft, Sicherheit und das Niveau der Zusatzleistungen. Weiterhin fallen auch die Art der Beitragszahlung sowie die Option der Beitragsfreistellung ins Gewicht. Je höher der QF, umso besser ist dementsprechend der Tarif.

So schnitt die Bayerische ab

Voller Erfolg: Die Bayerische ist in zwei Alterskategorien mit 73 Punkten Testsieger bei der Sterbegeldversicherung. Und zwar sowohl bei den 40- bis 49-Jährigen als auch bei den 50- bis 80-Jährigen. Was macht die Bayerische als Sterbegeldversicherer so attraktiv? Das beantwortet Philipp Sprenger, Geschäftsleiter der Segura GmbH.

Redaktion: Herr Sprenger, was hat Sie dazu bewogen, das Rating zu erstellen?

Philipp Sprenger, Geschäftsführer Segura GmbH

Philipp Sprenger: Viele ältere Menschen – aber auch welche mittleren Alters – wollen die Bezahlung der Beerdigungskosten im Vorfeld regeln, damit die letzte Rechnung nicht an die Angehörigen fällt. Darum gibt es eine große, aktive Nachfrage vonseiten der Kunden. Vermittler müssen sich dementsprechend ganz automatisch mit diesem Produkt befassen. Es ist dann ihre Aufgabe, die beste Sterbegeldversicherung am Markt zu finden. Hier kommen wir ins Spiel. SeguraLife zeigt auf, welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind.

Redaktion: Auf welche Kriterien sollten Vermittler hier besonders achten?

Philipp Sprenger: Das wichtigste Kriterium ist die Wartezeit. Während der Wartezeit besteht kein Versicherungsschutz und im Sterbefall, außer bei einem Unfalltod, zahlt der Versicherer lediglich die schon gezahlten Beiträge zurück. Darum sollte die Wartezeit so kurz wie möglich sein. Tarife mit dreijähriger Wartezeit sind daher nicht geeignet. Andere Versicherer lassen die Wartezeit wegfallen, wollen dafür aber eine Gesundheitsprüfung. Und einige listen Pflegebedürftigkeit oder schwere Krankheiten als Ausschlusskriterien. Hier gilt es wachsam zu sein. Weiterhin haben wir die Höhe der Monatsbeiträge analysiert. Dabei ist aber wichtig zu wissen: Die Sterbegeldversicherung ist kein Sparplan. Es geht um Sicherheit, nicht um Rendite.

Redaktion: Für welche Zielgruppe ist eine Sterbegeldversicherung besonders attraktiv?

Philipp Sprenger: Dazu gehören alle Menschen, die die Bezahlung der Bestattungskosten eigenbestimmt und im Vorfeld regeln wollen. Ihr Existenzschutz ist oft bereits gesichert oder nicht mehr notwendig. Sie wünschen sich, dass das Geld im Todesfall sofort zur Verfügung steht, sogar vor der Testamentseröffnung. Ein früher Einstieg ist zwar empfehlenswert, da der feste Monatsbeitrag mit zunehmendem Eintritt steigt, aber die meisten befassen sich noch nicht allzu früh mit Beerdigungskosten.

Redaktion: Was hebt die Bayerische im Rating von anderen Anbietern ab?

Philipp Sprenger: Die drei Punkte Wartezeit, Gesundheitsprüfung und Flexibilität. Das Bestattungsgeld der Bayerischen hat eine der besten Wartezeiten am Markt. Nach nur sechs Monaten Wartezeit erfolgt im Sterbefall bereits eine gestaffelte Auszahlung. Ein hundertprozentiger Schutz besteht bereits nach 15 Monaten.

Weiterhin bietet die Bayerische einen echten Verzicht auf die Gesundheitsprüfung und hat keine gesundheitsbezogenen Ausschlusskriterien. Und zuletzt ist der Tarif der Bayerischen sehr flexibel und erlaubt steueroptimierte Modelle wie etwa die Überkreuzversicherung. Das bedeutet, Versicherungsnehmer und Versicherter können unterschiedliche Personen sein. Zuletzt stellt der Tarif der Bayerischen eine sehr flexibel wählbare Beitragszahlungsdauer zur Verfügung.

Redaktion: Herr Sprenger, vielen Dank für die aufschlussreichen Einblicke!

Philipp Sprenger: Sehr gerne.

Alle Details zum Rating der SeguraLife finden Interessierte auf der Homepage. Und weitere Informationen und Downloads zum Sterbegeld der Bayerischen gibt es im Beraterportal.

 

 

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