Am 17. Mai ist der Tag der Telekommunikation. Für uns ist das ein Grund, einen Blick auf unser Konsum- und Kommunikationsverhalten zu werfen. Aktuell sind sowohl die Kommunikation als auch unser alltägliches Leben im digitalen Wandel begriffen. Umso stärker macht sich dieser Effekt während der Corona-Krise bemerkbar. Allerdings bringt die Entwicklung auch Risiken mit sich.

Infografik: Ruf doch mal an! | Statista

Quelle: Statista

Coronavirus treibt digitalen Konsum an

Die zugrunde liegende Entwicklung ist keine Neuheit: Bereits seit Jahren geht der Trend hin zur ständigen Erreichbarkeit, ausgelöst durch den Zugriff aufs Internets über Geräte im Taschenformat. So überholte laut Bundesnetzagentur im Jahr 2018 etwa die Nutzung von Mobilfunkgeräten die von Festnetz-Telefonen. Wegen der Corona-Krise ist ein zusätzlicher Digitalisierungsschub bemerkbar. Wie Deloitte in einer aktuellen Umfrage herausfand, profitieren Online-Angebote von der Coronavirus-Pandemie. Der Anteil der täglichen Leser von werbefinanzierten Online-News sei demnach um 35 Prozent angestiegen. Digitale Zeitungsausgaben per pdf oder App haben ein Nutzerwachstum um 31 Prozent zu verzeichnen. Auch Mediatheken boomen. Ihr Anteil täglicher Nutzer stieg im Befragungszeitraum um 55 Prozent.

Cyber-Angriffe verursachen Milliardenschäden

Doch so praktisch ständige Erreichbarkeit und digitale Vernetzung auch sind: Sie bergen Risiken. Zwischen 2016 und 2018 haben Unternehmen durch Cyber-Angriffe Schäden in Höhe von 43,4 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Zu diesem Ergebnis kam der Verband Bitkom in einer Befragung von rund 500 Unternehmen aus ganz Deutschland. Unternehmen leiden unter Datendiebstahl und Spionage. Vor allem der Mittelstand ist betroffen: 73 Prozent der Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 100 und 499 Mitarbeitern gaben an, einen Cyber-Angriff erlitten zu haben. Bei den Unternehmen unter 100 Mitarbeitern waren es 68 Prozent, bei denen mit mehr als 500 Mitarbeitern 60 Prozent.

„Wer nicht in IT-Sicherheit investiert, handelt fahrlässig und gefährdet sein Unternehmen.“ – Achim Berg, Bitkom-Präsident, in einer Pressemeldung

Eine Police, sechs Schäden

Trotz dieser Risiken ist die Marktdurchdringung von Cyber-Versicherungen vergleichsweise gering (wir berichteten). Vermittler zögern noch zu sehr mit der Vermittlung der entsprechenden Tarife. Unter anderem deswegen, weil sie ihre eigenen IT-Kompetenzen unterschätzen. Die Cyber-Versicherung von der Bayerischen und dem Spezialversicherer Markel® schließt die Lücke. Sie deckt sechs mögliche Cyber-Schäden ab. Für Vermittler und Kunde ist so genau erkennbar, welche Risiken mit im Versicherungsschutz enthalten sind.

Gehören Sie zu denjenigen, die auf der Digitalisierungswelle reiten und sich durch keine Innovation aus dem Konzept bringen lassen? Oder darf es gern eher analog sein? Finden Sie es heraus mit unserem Targeting-Quiz.

 

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