Trotz Digitalisierung: Jeder Vierte wird berufsunfähig

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Trotz Digitalisierung: Jeder Vierte wird berufsunfähig

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„Drei Tage haben darüber entschieden, ob ich versorgt bin oder nicht. Da bekomme ich heute noch Herzklopfen, wenn ich darüber nachdenke.“ – Katja, 39, in der Kampagne #jedervierte

Vor einem Jahr sorgte die Bayerische mit der Video-Kampagne #jedervierte für Aufsehen. Was damals anhand verschiedener Clips mit Markenbotschafter Samuel Koch und nachgestellter Fallbeispiele wie Katja aufgezeigt wurde, ist jetzt auch noch einmal von Sachverständigen der Versicherungsbranche, den Aktuaren, belegt worden.

Jeder Vierte wird laut Deutscher Aktuarvereinigung (DAV) berufsunfähig – mit einer wesentlichen Ergänzung: Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt hat daran nichts geändert.

Wie die jüngste Überprüfung des aktuellen Datenbestandes der BU-Policen durch die DAV-Sachverständigen ergab, beträgt die Wahrscheinlichkeit für privat abgesicherte Personen, mindestens einmal in ihrem Leben berufsunfähig zu werden, im Schnitt ungefähr 25 Prozent. Dabei ist berücksichtigt, dass manche Menschen nur vorübergehend berufsunfähig sind und im Durchschnitt mit 64 Jahren in Rente gehen.

Unterschätztes Risiko

Das Risiko, berufsunfähig zu werden, wird häufig unterschätzt. Neben dem Eintrittsalter in das Erwerbsleben und dem Renteneintrittsalter spielt zweifellos auch der ausgeübte Beruf eine wesentliche Rolle. Für bestimmte Berufsgruppen können deshalb auch Aussagen wie „Jeder Dritte wird berufsunfähig“ oder „Jeder Fünfte wird berufsunfähig“ richtig sein. Hierzu besitzt die DAV aktuell aber keine Daten.

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Veränderte Gründe für das Ausscheiden aus dem Beruf

Wie die Analyse der BU-Daten durch den DAV weiterhin ergab, haben sich die Gründe für den Eintritt in die Berufsunfähigkeiten deutlich verschoben. Laut den Statistiken der Deutschen Rentenversicherung Bund waren es Ende der 1990er Jahre insbesondere physische Ursachen wie Skelett-, Muskel-und Bindegewebsschädigungen (27,5 Prozent) sowie Herz- und  Kreislauferkrankungen (17,4 Prozent), die zu einer vorübergehenden oder endgültigen Berufsunfähigkeit führten. 2016 hingegen war die „Psyche“ mit 42,8 Prozent die am meisten gestellte Diagnose. Das deckt sich mit Auswertungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Dort sind Psychische Erkrankungen (32 Prozent) und Erkrankungen von Skelett und Muskulatur (21 Prozent) als häufigste Ursachen gelistet.

Versicherungsnehmer wie Versicherungen gleichermaßen, so das Fazit der Sachverständigen, müssen sich darauf einstellen, dass die Digitalisierung und Automatisierung der Arbeit das Risiko einer Berufsunfähigkeit nicht verringern. Vielmehr haben sich mit den neuen Arbeitsbedingungen nur die Gründe verschoben.

Vermittler sind gefragt

Die Bayerische hat noch einmal alle Argumente in einer speziellen Berater-Webseite zusammengefasst. Mit den dort integrierten Video-Clips der #jedervierte Kampagne teilen Sie Geschichten, in denen es Betroffene trotz einer Berufsunfähigkeit zurück ins Leben geschafft haben.

JederVierte Berater-BU

 

Titelbild: © alberto / fotolia.com
Beitragsbild: © GDV / Gesamtverband der Versicherungswirtschaft

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