Immer nur warten bis die anderen anfangen? So können wir nichts verändern. „Klimaziele können nur erreicht werden, wenn klar wird, wer den Klimawandel stoppen kann.“, so Uwe Mahrt, Geschäftsführer der Pangaea Life. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst – unternehmensweit. Deshalb jetzt der nächste Schritt: Mit Pangaea Life schließen wir uns der weltweiten Initiative UN PRI an und schaffen so eine besonders hohe Verpflichtung zur Qualität unserer nachhaltigen Investments.

UN PRI: Gemeinsam gegen den Klimawandel

Die Anlageziele unseres Pangaea Life Fonds bestehen in der Beteiligung an Projekten, die zu 100 Prozent nachhaltig sind – ohne wenn und aber. In einem unabhängigen Prüfgremium werden alle unsere Anlagen “auf Herz und Nieren” geprüft. Die Investition in den Klimaschutz hat dabei einen ganz besonders hohen Stellenwert. Und um die Investments voll kontrollieren zu können, managen wir den Pangaea Life Fonds im eigenen Hause. So können unsere Kunden sich sicher sein, dass ihre Investitionen in die eigene persönliche Zukunft auch etwas Gutes für den Planeten bewirken.

Indem wir nun noch im ersten Quartal dieses Jahres die „Grundsätze für verantwortliches Investieren“ (United Nations Principles for Responsible Investment, kurz: UN PRI) unterzeichnen, verpflichten wir uns zusätzlich zu einer strikten qualitativen Auswahl der Investments. Ins Leben gerufen wurde die UN PRI im April 2006 durch den damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan. Sie umfasst zahlreiche freiwillige Verpflichtungen für Kapitaleigner, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister. Weltweit haben sich inzwischen über 1.667 Unterzeichner den UN PRI angeschlossen (Stand: Februar 2017).

Warum jetzt?

Die UN PRI existieren schon seit einigen Jahren. Warum wir uns gerade jetzt dazu entschieden haben, die Richtlinien zu unterzeichnen? „Unlängst blieben die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsthemen und Klimawandel auf Investoren und Finanzmärkte weitestgehend unbeachtet“, erklärt Uwe Mahrt. „Wir hatten das Gefühl, dass in den vergangenen Jahren noch nicht alles perfekt war. Die UN PRI hat an den Richtlinien und den Kontrollen gearbeitet. Das hatten wir schon länger im Blick und fanden: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich dem Netzwerk anzuschließen“, ergänzt Marc Schwetlik, Leiter unserer Investmentabteilung.


Mit unserer Unterschrift verpflichten wir uns folgende sechs Prinzipien in unsere Arbeit zu integrieren:

  1. Wir werden Ökologie-, Sozial- und Unternehmensführungs-Themen (sogenannte „Environment Social Governance“-Themen, kurz: ESG) in Investmentanalyse- und Entscheidungsfindungsprozesse einbeziehen.
  2. Wir werden aktive Inhaber sein und ESG-Themen in unsere Eigentümerpolitik und -praxis integrieren
  3. Wir werden auf angemessene Offenlegung von ESG-Themen bei den Unternehmen achten, in die wir investieren.
  4. Wir werden die Akzeptanz und die Umsetzung der Grundsätze in der Investmentindustrie vorantreiben.
  5. Wir werden zusammenarbeiten, um die Effektivität bei der Umsetzung der Grundsätze zu steigern.
  6. Wir werden jeder über unsere Aktivitäten und Fortschritte bei der Umsetzung der Grundsätze berichten.

 Unsere moralischen Fokusthemen im Blick

UN PRI

Mark Schwetlik, Leiter Investmentabteilung

Was uns endgültig von den Richtlinien der UN PRI überzeugt hat, ist die Möglichkeit, das Konzept für uns persönlich auslegen zu können. Wir müssen keine starren Richtlinien befolgen und uns nicht ‘verbiegen’ lassen. In einem weltweiten Netzwerk ist es klar, dass in manchen Ländern oder Unternehmen Nachhaltigkeit anders definiert wird als bei uns. Wir müssen mit unserer Unterschrift nichts umsetzen, das nicht zu uns und unserer Marke passt. „Wir können unsere eigenen moralischen Fokusthemen im Blick behalten, und uns wird dabei nichts ‘von oben’ vorgegeben“, so Marc Schwetlik.

Unser Claim „Versichert nach dem Reinheitsgebot“ zeigt sich auch durch die UN PRI: Wir setzen mit der Unterschrift ein deutliches Signal. Auch im Dialog mit Partnern und Kunden. Und „die Pangaea Life greift dieses Signal als Markenbotschafterin für Nachhaltigkeit und Klimawandel auf“, so Uwe Mahrt. „Wir sind stolz, ein Teil dieses Netzwerkes zu sein. Denn nur gemeinsam lässt sich der Klimawandel stoppen.“

Titelbild: © die Bayerische, Beitragsbild: © Mark Schwetlik