Perfektes Rennen für Vanessa Hinz: „Jetzt stehe ich ganz oben!“

//Perfektes Rennen für Vanessa Hinz: „Jetzt stehe ich ganz oben!“

Perfektes Rennen für Vanessa Hinz: „Jetzt stehe ich ganz oben!“

Von |2018-03-14T13:03:18+02:0012. März 2018|Tags: , , , , |
  • Vanessa Hinz

Zweimal war Biathletin Vanessa Hinz in dieser Saison schon kurz davor auf dem Treppchen zu landen. Und zweimal war es am Ende der vierte Platz in einem Weltcuprennen. In einem Einzelrennen konnte die Staffel-Weltmeisterin bislang noch keinen Platz unter den ersten Drei vorweisen. Und jetzt springt sie beim Massenstart im finnischen Kontiolahti gleich ganz nach oben. Nach 12,5 Kilometern war sie am Ende die Schnellste. Ausschlaggebend für den größten Erfolg ihrer Biathlon-Karriere: Ihre fehlerfreie Leistung am Schießstand. 20 Schuss, 20 Treffer.

„Ich habe so lange an mir gezweifelt. Jetzt hat es endlich geklappt. Ich hab immer gedacht: Vanessa, wann kommt endlich das erste Podium? Und jetzt stehe ich ganz oben“,  erklärte die glückliche Vanessa Hinz nach dem Rennen im ZDF.

Perfekter Start in Kontiolahti

Unter den besten 30 im Weltcup hat sich die Biathletin bereits seit der Saison 2014/2015 etabliert. Die Top-Platzierungen blieben bislang – mit Ausnahme der Staffelrennen – jedoch aus. Jetzt endlich konnte sie zeigen, was wirklich in ihr steckt. Im Massenstart gehen die 25 Besten des aktuellen Weltcup-Jahres an den Start, zusätzlich die fünf Besten der jeweiligen Station. Hinz erwischte in Kontiolahti einen perfekten Start. Beim ersten Liegendschießen blieben sie und ihre Mannschaftskolleginnen fehlerfrei, während Favoritinnen wie Kaisa Mäkäräinen und Anastasiya Kuzmina bereits in die Strafrunde abbiegen mussten. Auch das erste Stehendschießen beendete Hinz in Führung liegend mit fünf Treffern.

Das verdiente Glück auf ihrer Seite

Zur Rennhälfte setzten sie und ihre Teamkollegin Maren Hammerschmidt sich bereits an die Spitze des Feldes. Das dritte Schießen überstand sie erneut mit einer weißen Weste. Schließlich stand sie mit der Italienerin Lisa Vittozzi und der Französin Anais Chevalier zum vierten und letzten Schießen auf der Matte. Eine nervenaufreibende Situation, die Hinz so in ihrer Karriere bisher nicht erlebt hatte. Und doch blieb sie cool. Anders als ihre beiden Verfolgerinnen traf sie erneut viermal souverän ins Schwarze. Beim letzten Schuss jedoch hatte sie auch endlich das nötige Glück. Trotz eines Randtreffers fiel die Scheibe: „Ich habe in meiner Karriere so oft das Pech auf meiner Seite gehabt. Jetzt endlich mal das Glück.“ So ging es für sie als Führende in die letzte Runde. Den Vorsprung gab Hinz nicht mehr her, mit 13 Sekunden Vorsprung gewann sie ihren ersten Weltcup souverän vor der Italienerin.

Herzlichen Glückwunsch liebe Vanessa!

Titelbild: © die Bayerische

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