In einer Nacht 3.360 Blitzeinschläge: Das zählte das Siemens-Blitzradar für Bayern in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 2017. Bundesweit waren es sogar 28.000 Einschläge. Und dazu kommen noch rund 120.000 Blitze, die sich in der Luft entladen – das macht durchschnittlich 400 Blitze pro Minute. Ein unglaubliches Feuerwerk – und nicht ganz ungefährlich.

Wenn ein Blitz einschlägt

Mehrere Millionen Volt Spannung, Tausende von Ampere beim Einschlag: Wenn sich ein Blitz entlädt, werden unvorstellbare Kräfte freigesetzt. Und unglaubliche Hitze. Temperaturen von etwa 30.000 Grad Celsius lassen sogar Sandkörner schmelzen. Doch was sind die Folgen für Haus und Hof? 

Ein Blitzableiter ist, wenn regelmäßig gewartet und funktionstüchtig, eine gute Sache. Denn sonst wird die geballte Energie eines Blitzes, der in ein Haus einschlägt, über Armierungen in den Wänden sowie Heizungsrohren und Wasserleitungen in den Boden abgegeben. Das bedeutet Gefahr für die Bewohner, die sich in der Nähe aufhalten oder sogar gerade direkten Kontakt haben. Rohre und Leitungen können unter der gewaltigen Entladung bersten. Die mechanischen Schäden bei einem solchen “kalten Blitzschlag” resultieren aus der “blitzartigen” Erhitzung von Wasser, das in allen Gegenständen enthalten ist. Das Wasser dehnt sich auf ein Vielfaches seines Ausgangsvolumens aus, so dass Gegenstände oder Leitungen bersten. Auf diese Weise werden zum Beispiel Dachziegel oder Mauerwerk zerstört.

Dazu kommt die Brandgefahr. Denn der Blitz, der direkt durchs Haus fährt, kann leicht den Dachstuhl entzünden. Auch wenn Blitzeinschlag als Brandursache nur in unter 1 Prozent der Fälle bundesweit verantwortlich ist: Wenn es passiert, ist der Schaden beträchtlich.

Durchgebrannt? Überspannungsschäden.

Stärker ins finanzielle Gewicht fallen Überspannungsschäden durch Blitzschlag. Fernseher und andere elektronische Geräte können durch die hohe Spannung zerstört werden, Sicherungen durchbrennen und Daten verloren gehen. 2015 lag die Höhe der Schäden, die durch die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer getragen wurden, immerhin bei 220 Millionen Euro.

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Titelbild: © Christian Schwier