Honorarvermittlung: „Auf zwei Beinen steht man immer besser“

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Die Honorarvermittlung ist aktuell im deutschen Markt noch ein zartes Pflänzchen. Aber es wächst.

Deshalb gibt es auf dem Zukunftscampus 2019 einen Workshop rund um das Thema. Referent Michael Scheerer, Geschäftsführer von Nettowelt, erklärt im Interview, was die Teilnehmer in den Workshops erwartet.

umdenken.co: Herr Scheerer, Sie sind bereits seit 2010 in der Honorarvermittlung aktiv. Gewinnt dieses Feld aus Ihrer Sicht zunehmend an Bedeutung?
Michael Scheerer

Michael Scheerer, Geschäftsführer Nettowelt

Michael Scheerer: Ja, auf jeden Fall. Als wir im Jahr 2010 mit der Honorarvermittlung angefangen haben, kannte das noch kaum jemand. Es gab damals genau einen Versicherer, der Nettoprodukte angeboten hat. Heute sieht das schon anders aus. Aktuell hält die Honorarvermittlung Untersuchungen zufolge einen Marktanteil von etwa 4,5 Prozent. Aufgrund der aktuellen Entwicklung am Markt gehen wir davon aus, dass dieser Anteil in naher Zukunft in den zweistelligen Bereich steigt.

umdenken.co: Welche Inhalte liefern Sie in Ihrem Workshop auf dem Zukunftscampus? Können die Teilnehmer sich darauf vorbereiten?

Michael Scheerer: Wir präsentieren den Teilnehmern ein alternatives Vergütungsmodell mit voller Transparenz. Transparent deshalb, weil der Kunde in der Honorarvermittlung genau sehen kann, was er bezahlt. Wir werden auch zeigen, was der Vermittler für Vorteile aus diesem Modell ziehen kann. Getreu unserem Leitspruch „Der Gewinn liegt im Einkauf“. Was genau wir damit meinen, erklären wir den Teilnehmern dann vor Ort. Was die Teilnehmer in jedem Fall mitbringen sollten, ist Offenheit für Neues! 

umdenken.co: Die Provisionsvermittlung bleibt weiterhin Gegenstand der medialen und politischen Diskussion. Ist die Honorarvermittlung angesichts dieses Umstands ein Weg für Makler, sich zukunftssicher zu positionieren?

Michael Scheerer: Grundsätzlich steht man auf zwei Beinen immer besser, wie es so schön heißt. Und da die Deckelung der Provision weiterhin ein heißes Thema bleibt, ist der Blick in Richtung möglicher Alternativen sicher sinnvoll.

umdenken.co: Mit welchem Ergebnis verlassen die Teilnehmer den Workshop optimalerweise?

Michael Scheerer: Wir möchten den Teilnehmern die Unsicherheit in Bezug auf Honorarvermittlung ein Stück weit nehmen. Stattdessen wünschen wir uns, dass die Teilnehmer den Workshop in dem Wissen um ihre Vorteile mit diesem Modell verlassen. Und um die Vorteile, die sie ihren Kunden damit anbieten können. Wenn die Teilnehmer darüber hinaus merken, dass sie sich mit einem entsprechenden Dienstleister gut am Markt positionieren können, sind wir zufrieden. Denn die Netto-Vermittlung ist weniger kompliziert als viele Vermittler denken.

umdenken.co: Herr Scheerer, vielen Dank für diesen Vorgeschmack!

Michael Scheerer: Ich bedanke mich und freue mich schon auf viele spannende Workshops!

Titelbild: © sportpoint/fotolia.com

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Hier bloggt die News-Redaktion der Bayerischen zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch in eigener Sache. Wir wünschen eine spannende und frohe Lektüre!

Ein Kommentar

  1. […] und 20.000 abgeschlossenen Verträgen ins Haus. In Zeiten anhaltender Diskussionen um mögliche Provisionsdeckelungen ein wichtiger strategischer Schritt. Auch als Zeichen an die Vertriebspartner, die ihr Portfolio […]

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