2 Tage, 19 Experten, mehr als 1.700 Teilnehmer: Der Zukunftscampus 2021 der Bayerischen war trotz Umzug in den digitalen Raum ein voller Erfolg. Wir werfen einen Blick zurück.

Der Zukunftscampus 2021

Ein Jahr zurück, fürs Erste jedenfalls, denn auch wenn der Zukunftscampus schon vom Namen her eher nach vorn schaut, so haben die zurückliegenden Monate nicht nur die Versicherungsbranche grundlegend geprägt. Zum Beginn des Zukunftscampus zeigten darum Martin Gräfer, Vorstand die Bayerische, und Maximilian Buddecke, Leiter Partner- und Kooperationsvertriebe die Bayerische, Chancen und Herausforderungen im Zuge der Pandemie auf. Uwe Mahrt und Daniel Regensburger entführten die Teilnehmer auf eine virtuelle Reise durch die Welt der Pangaea Life, Michael Glorius und Jannes Otte diskutierten über Kundenkommunikation per Google und Social Media, es folgten ein bAV-Workshop, eine Expertenrunde zum Thema Kompositbestand, der BU-Expertentalk und vieles mehr. 19 hochkarätige Speaker teilten spannende Insights zu einer breit gefächerten Auswahl an Themen und traten in Dialog mit den Teilnehmern. Wie bewertet die Bayerische den Zukunftscampus? Dazu haben wir mit Maximilian Buddecke gesprochen.

Redaktion: „Ganz besonders freue ich mich immer am Ende, wenn alles funktioniert hat“, haben Sie vor etwa einem Monat zum Zukunftscampus gesagt. Wie schätzen Sie das Event rückblickend ein?

Maximilian Buddecke: Im Großen und Ganzen hat alles funktioniert. In allen Veranstaltungen, insgesamt waren es drei, haben wir mehr als 1.700 Teilnehmer erreicht. Wir haben durchaus mit einigen Teilnehmern gerechnet, aber man ist ja trotzdem durchaus froh, wenn das Event dann doch auf so viel Gegenliebe stößt.

Redaktion: Was war Ihr “roter Faden” bei der Planung des Programms?

Maximilian Buddecke

Maximilian Buddecke: Das Programm war darauf ausgelegt, Partner zu animieren, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. Vor dem Event kann man ja nicht genau sagen, wie sehr man den Zahn der Zeit trifft oder ob das eher am Teilnehmer vorbeigeht – wir haben da allerdings, so glaube ich, die richtigen Entscheidungen gefällt. Darüber freue ich mich sehr.

Redaktion: Welcher Teil des Events hat Sie am meisten interessiert?

Maximilian Buddecke: Da muss ich sagen, dass ich alle Teile unseres Programms sehr interessant fand. Meiner Meinung nach ist das Highlight insgesamt die Kommunikation mit den Teilnehmern. Wir haben in der Veranstaltung selbst auch sehr viel diskutiert. Das fand ich schön, denn es zeigt, dass die Teilnehmer sich nicht nur vor dem Bildschirm „berieseln“ lassen, sondern aktiv teilnehmen. Das waren keine Vermittler, die nur wegen der Weiterbildungspunkte dabei waren. Denen ging es um die Inhalte. In einen Dialog treten und Fragen beantworten zu können ist für mich in diesem Sinne wie das Salz in der Suppe.

„Wenn du wirklich Unternehmensinhalte lieferst, dann kommen auch Teilnehmer, denen die Weiterbildungspunkte am Ende egal sind. Dann kommen die, von denen ich weiß, dass sie ihre Punkte schon lange haben.“

Redaktion: Wie kam der Zukunftscampus 2021 bei den Teilnehmern an?

Maximilian Buddecke: Insgesamt fiel die Resonanz sehr, sehr positiv aus. Wir haben eine Weiterempfehlungsquote von 97 Prozent. Das bedeutet für uns: Eine überwältigende Mehrheit würde eben wieder dabei sein und eben auch bei Kollegen oder Partnern “Mundpropaganda” machen. Mir ist dabei immer wichtig, dass die Teilnehmer Mehrwerte mitnehmen. Wenn sie schon so ein paar interessante Themen für sich identifizieren konnten, dann haben wir unseren Job richtig gemacht.

Redaktion: Wo sehen Sie Raum für Verbesserungen?

Maximilian Buddecke: Natürlich gibt es hier mal ein technisches Problem, es gibt dort mal eine Herausforderung, das ist bei Live-Events ja normal. An einem unserer Event-Tage hat dann zum Beispiel Thema A besser funktioniert als Thema B, in der zweiten Runde war es dann vielleicht andersherum.

Redaktion: Was aber generell an der Technik lag.

Maximilian Buddecke: Ja, schon. Ein Beispiel: Bei einem Vortrag lief im ersten Durchgang alles glatt, im zweiten sprang dann eine Kamera nicht an. Das sind eben so Kleinigkeiten, die man nicht immer kontrollieren kann und vielleicht wirft einen das im ersten Moment so ein bisschen aus der Bahn. Auf der anderen Seite gab es dann wieder Themen, die im zweiten Durchlauf besser geklappt haben. Unterm Strich hat aber fast alles hervorragend funktioniert.

Hart aber fair

Beim diesjährigen Zukunftscampus der Bayerischen fand mit “Hart aber fair” die Premiere eines neuen Talkshow-Formats statt. Jannes Otte von JO|W Beratung und der SEO-Experte Michael Glorius von der OMGlorius GmbH diskutierten gemeinsam mit den Zuschauern über die Chancen, die Google und Social Media hinsichtlich der Kundenkommunikation bietet. Wie haben die Experten den Zukunftscampus wahrgenommen? Michael Glorius und Jannes Otte geben im Interview spannende Einblicke.

Redaktion: Mit welchen Erwartungen sind Sie zum digitalen Zukunftscampus 2021 gekommen?

Jannes Otte

Jannes Otte: Meine Erwartungen waren diesmal besonders hoch. Vor allem, weil wir mit dem „Hart aber fair“-Thema ein besonderes Format am Start hatten. Wir haben absichtlich auf ein ausführliches Briefing verzichtet, um das Ganze wirklich hart aber fair durchzuziehen. Echt und ungestellt. Neben humorvollen Fragen waren auch kontroverse dabei, aber das war der Sinn der Sache. Ich glaube, so hat diese Thematik vor uns noch keiner behandelt.

Michael Glorius: Ich habe spannende Gespräche mit den Experten und Teilnehmern erwartet. Mein Ziel war es, die Makler abzuholen und unseren Schwerpunkt detailliert so zu erklären, dass sie am Ende wissen, wie sie das Gesagte anwenden und umsetzen können. Wir waren da sehr offen und haben aus der täglichen Praxis heraus gesprochen.

Redaktion: Was war für Sie das Highlight des Zukunftscampus 2021?

Michael Glorius: Für mich war unser Format das Highlight. Es ging uns darum, das tatsächlich als Talkrunde zu gestalten und nicht einfach vor einer Präsentation zu monologisieren. Das hat wunderbar funktioniert.

Jannes Otte: Da möchte ich kurz einhaken und die Diversität der Themen herausstellen. Von den ganz klassischen Dingen, die mit Digitalisierung verknüpft wurden, bis hin zu völlig für die meisten noch sehr abgefahrenen Themen, was zum Beispiel Virtual Reality angeht. Das fand ich supercool. Die Möglichkeit gibt es schon länger, etwa im Gaming-Bereich, aber dass das jetzt schon in der Finanzdienstleistung angekommen ist, finde ich bemerkenswert.

„Sowohl von technologischer Seite als auch vom Budget her ist das nichts, was man mal einfach so aus dem Ärmel schüttelt.“

Redaktion: Wie kam Ihr Segment bei den Teilnehmern an?

Michael Glorius

Jannes Otte: Tatsächlich hat es den Vermittlern so viel Spaß gemacht, dass sie gefragt haben, ob wir dieses Format nicht so weitermachen können. Das wird jetzt auch stattfinden. Michael, Maximilian und ich haben da noch ein paar andere Termine in der Zukunft, bei denen wir dieses Format weiterführen werden.

Michael Glorius: Wenn ich ein Feedback bekommen habe, dann waren das meist Anfragen, ob ich den Leuten helfen kann. Ansonsten auch viel Feedback über das coole Format und die guten Gespräche. Kritik war natürlich auch dabei, aber durchweg konstruktiv.

Der digitale Zukunftscampus wird in Kürze “on Demand” zur Verfügung stehen. Wir halten Sie darüber natürlich hier auf umdenken.co auf dem Laufenden. Weitere Informationen und sämtliche Präsentationen der Teilnehmer finden Sie auf der Homepage des Zukunftscampus.

Titelbild: © die Bayerische, Beitragsbilder: © die Bayerische, Michael Glorius, Jannes Otte