Zum 95. Mal findet in diesem Jahr der Weltspartag statt. Und das in einem Jahr, in dem viele auf ihre Ersparnisse zurückgreifen müssen und an Rücklagen kaum zu denken ist. Doch auch Kleinvieh macht Mist. Und: Wenn schon sparen, lohnt sich die Investition in nachhaltige Anlagen

Flaute auf Sparbuch und Tagesgeldkonten

Laut einer Studie der Deka-Bank aus dem Jahr 2019 verliert der Deutsche Sparer im Durchschnitt 404 Euro jährlich, wenn er seine Rücklagen auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten deponiert. Der Grund:

Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Während das Minus in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt noch unter 300 Euro liegt, verlieren Baden-Würtenberger (491 Euro) und Bayern (478 Euro) die größte Ersparnis. Bundesweit summiert, schlagen die Verluste mit 33,5 Milliarden Euro zu Buche. Und entsprechende Verluste bleiben vorerst bestehen. Ein Beschluss der EZB, den Einlagenzinssatz für Banken von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent zu senken, lässt die Aussicht auf höhere Zinserträge in weite Ferne rücken. Laut Studie ist ein Ende bis zum Jahr 2025 nicht in Sicht. Die Corona-Pandemie ist hier allerdings noch nicht berücksichtigt.

Längeres Leben zu niedrigeren Renten

Laut Statistischem Bundesamt steigt die Langlebigkeit zwar nur langsam an, liegt allerdings für neugeborene Mädchen aktuell bei 83,3 Jahren. Für neugeborene Jungen bei 78,5 Jahren. Die Rechnung ist einfach: Je höher die Langlebigkeit, desto größer die Rentenlücke im Alter. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft berechnete, muss ein 30-jähriger, der über sein gesamtes Berufsleben hinweg ein durchschnittliches Einkommen erzielt, etwa 110.000 Euro sparen, um ein Sicherungsniveau von 55 Prozent zu erreichen. Ein jährlicher Betrag von etwa 2.700 Euro. Die Voraussetzung: Der Renteneintritt erfolgt mit dem 67. Lebensjahr.

Nachhaltiges sparen und Verantwortung übernehmen

Doch worin liegt nun der Schlüssel, um nachhaltig zu sparen? Die Antwort: in der privaten Altersvorsorge. Und das gleich in doppeltem Sinn. Nicht nur können Sparer im Alter auf ein finanzielles Polster zurückgreifen, auch wird bei einer Investition in nachhaltige Anlagen der ökologische Wandel der Finanz- und Bankenwelt angestoßen. Pangaea Life bietet hier beispielsweise die Möglichkeit zur Investition in Windkraft oder Solarenergie. „Wie wir unser Geld anlegen, hat Auswirkung auf unsere Lebensgrundlagen und unsere Zukunft“, sagt Dr. Martin Bethke, Geschäftsführer Wirtschaft & Unternehmen beim WWF Deutschland. Er plädiert: „Es wichtig, dass wir uns als Kundinnen und Kunden darüber informieren, was die Banken mit unserem Geld machen. Bei der Wahl der Bank und der Geldanlage müssen wir die Wirkung unseres Geldes auf Umwelt, Natur und Klima viel stärker berücksichtigen.“

Lösungen der Bayerischen und Pangaea Life

Wer im doppelten Sinne nachhaltig vorsorgen möchte, für den empfiehlt sich beispielsweise ein Investment in Pangaea Life. Investiert wird in erneuerbare Energien aus Europa. Beispielsweise Windkraft aus Dänemark oder Solarenergie aus Portugal. Außerdem: Für jeden neuen Vertrag, der für ein Pangaea Life Produkt abgeschlossen wird, pflanzen wir einen Baum in einem von extremer Abholzung bedrohten Gebiet in Afrika. Durch die Unterstützung von Pangaea Life weltweiter Projekte von WeForest fördert die Bayerische mehr ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Und Sparer profitieren von einem nachhaltigen Gewinn.

Titelbild: © Creaturart/tock.adobe.com